Veranstaltung

Evaluation von Hitzeaktionsplänen – Ansätze und Erfahrungen

Digitale Veranstaltung der Fach- und Vernetzungsstelle Gesundheitsförderung und Klimawandel

12. Mai 2026
Wie kann die Evaluation von Hitzeaktionsplänen in der Praxis aussehen? Dieser Frage geht die Veranstaltung in Form eines digitalen Austauschs nach. Die Evaluation von Hitzeaktionsplänen ist erst in der Entwicklung – die Veranstaltung zielt darauf ab, Orientierung zu geben und Erfahrungen sichtbar zu machen.
Netzwerk-Grafik mit Symbolen zum Thema Gesundheit und Klima

Datum: 25.06.2026
Uhrzeit: 09:30-12:00 Uhr
Standort: Ort: Digital via Zoom

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Ihre Anmeldung benötigen wir bis zum 22.06.2026. 
Die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie weiter unten.

Worum geht es?

Hitzeaktionspläne sind ein zentrales Instrument, um gesundheitliche Belastungen und Todesfälle durch Hitze zu reduzieren. Mit ihrer zunehmenden Verbreitung stellt sich jedoch verstärkt die Frage, wie ihre Umsetzung systematisch erfasst und eingeordnet werden kann. 

Auch in Hessen wird derzeit diskutiert, inwiefern der landesweite Hitzeaktionsplan künftig evaluiert werden kann. Gleichzeitig zeigt sich, unter anderem im Rahmen eines bundesweiten Austauschs zu Hitze und Gesundheit, dass viele kommunale Akteur*innen vor ähnlichen Herausforderungen stehen: Während erste Erfahrungen mit Hitzeaktionsplänen gesammelt werden, fehlen bislang häufig etablierte und praxisnahe Ansätze zur Evaluation.

Die Evaluation von Hitzeaktionsplänen befindet sich derzeit noch in einem Entwicklungsstadium. Es gibt erste Projekte und methodische Ansätze, bislang jedoch kaum standardisierte Verfahren oder etablierte Vorgehensweisen. Vor diesem Hintergrund zielt die Veranstaltung darauf ab, Orientierung zu geben, Erfahrungen sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch zu stärken. 

Die Veranstaltung versteht sich ausdrücklich als Austausch- und Lernraum, in dem keine fertigen Lösungen präsentiert werden, sondern unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen eingebracht werden. 

Was erwartet die Teilnehmenden?

  • Im ersten Teil der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Einblicke in das Projekt EvaHAP (Evaluation des Hitzeaktionsplans Pforzheim und Enzkreis) und damit in aktuelle Ansätze zur Evaluation von Hitzeaktionsplänen. Das Projekt wurde vom Zentrum für Öffentliches Gesundheitswesen- und Versorgungsforschung (ZÖGV) des Universitätsklinikums Tübingen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Enzkreis durchgeführt und durch das Sozialministerium Baden-Württemberg finanziert.
  • Ergänzend berichtet die Stadt Mannheim aus der kommunalen Praxis. Sie stellt ihre Erfahrungen mit Hitzeaktionsplanung und kommunalen Umsetzungsprozessen vor.
  • Im Anschluss steht der strukturierte Austausch der Teilnehmenden im Mittelpunkt. In Breakout-Räumen werden Erfahrungen, Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe diskutiert.

An wen richtet sich die Veranstaltung?

Die Veranstaltung richtet sich bundesweit an alle Akteur*innen, die mit der Planung, Etablierung oder Evaluation von Hitzeaktionsplänen befasst sind oder sich für das Themenfeld an der Schnittstelle von Klima und Gesundheit interessieren. 

Angesprochen sind insbesondere kommunale Ämter, Klimaanpassungs- und Klimaschutzmanager*innen, Akteur*innen aus den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention, Klima und Umwelt sowie Fachstellen und weitere Interessierte aus Verwaltung, Wissenschaft und Versorgung.


Anmeldung

Um Anmeldung bis zum 22.06.2026 wird gebeten. 
Im Anschluss erhalten Sie die Zugangsdaten zur digitalen Veranstaltung via Zoom.

Anmeldung über Doo


Organisation

Organisiert wird die Veranstaltung von der Fach- und Vernetzungsstelle Gesundheitsförderung und Klimawandel im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG). Die Fach- und Vernetzungsstelle ist bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE) angesiedelt.