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Plakataktion zum Online-Portal: offeneohren-hessen.de

Telefonseelsorge, Krisenhilfe & Gesprächsangebote schnell und einfach finden


Die Corona-Pandemie stellt die Bevölkerung in Hessen vor neue und unbekannte Herausforderungen. Das Online-Portal "Hessens Offene Ohren" hilft, Telefonseelsorge, Krisenhilfe und Gesprächsangebote zu finden. Eine große Plakataktion quer durch Hessen macht auf das Angebot aufmerksam. 

Die Seite lebt vom Mitmachen! Wir laden Anbieter von Beratungsangeboten herzlich dazu ein, mitzumachen und Ihr Angebot an offeneohren@hage.de zu melden.

Kontaktreduktion, Sorge um die Gesundheit, Existenzängste, Arbeiten im Home-Office, Quarantäne und Familienleben auf engstem Raum, die Corona-Krise wird sehr unterschiedlich erlebt und stellt viele Menschen vor neue und unbekannte Herausforderungen. Gerade in solchen Momenten wünschen sich viele Menschen ein offenes Ohr, Ermutigung oder einen hilfreichen Rat für ihre Situation – mit oder ohne Krise. Deshalb bieten viele Kommunen und psychosoziale Organisationen hessenweit und bundesweit Gesprächsmöglichkeiten für unterschiedliche Problemlagen an.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) hat in Kooperation mit der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE e.V.) und mit Unterstützung der Firma Yakamara Media GmbH & Co. KG das Portal „offeneohren-hessen.de“ aufgebaut (Pressemitteilung des HMSI). Auf der Website finden betroffene oder besorgte Bürgerinnen und Bürger Telefonnummern und Adressen aktueller und kostenloser Krisenhilfe-, Beratungs- und Seelsorgeangebote übersichtlich aufbereitet. Die Website wird kostenlos von der Firma Yakamara Media GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt.

Passende Hilfsangebote

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden spontane, persönliche Gespräche mit Freunden, Verwandten oder Bekannten seltener. Und auch der hilfreiche Smalltalk mit der Nachbarin, mit anderen Eltern zu den Abholzeiten oder dem Gastwirt des Stammlokals sind stark reduziert. Älteren Menschen fehlt aus Sorge um die eigene Gesundheit mitunter ein persönlicher Ansprechpartner für den Austausch über die Ängste und Nöte in der Krise.

„Schnell und einfach können vorhandene Hotlines und Angebote zu verschiedenen Problemlagen wohnortnah gefiltert und gefunden werden. Denn nur Hilfe, die gefunden wird, kann etwas bewirken“, sagt Anne Janz, Staatssekretärin im HMSI. „Wir möchten mit der Seite gemeinsam einen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten und Hilfe- und Ratsuchende mit passenden Angeboten wohnortnah zusammenzubringen,“ betont Janz, die zugleich Vorstandsvorsitzende der HAGE e.V. ist.

Plakataktion quer durch Hessen

Aktuell machen das Land und die HAGE e. V. gemeinsam mit der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen durch eine Plakataktion quer durch Hessen auf das Portal aufmerksam.

Plakat in Offenbach am Main

„Zahlreiche Kommunen und psychosoziale Organisationen wissen um die sozialen und psychischen Belastungen und bieten hessen- und bundesweit Krisenhilfe, Seelsorge, Gesprächs- und Beratungsmöglichkeiten für unterschiedliche Problemlagen an. Doch oft sind die Angebote in der Akutsituation den Hilfesuchenden nicht bekannt, schwer zu finden oder liegen räumlich nicht im benötigten Zuständigkeitsgebiet“, erläutert Janz den Bedarf für das Angebot.

„Die Internetseite offeneohren-hessen.de bündelt viele Telefonangebote an einer zentralen Stelle. Uns war es wichtig, Hürden abzubauen, damit die unterschiedlichen Hilfs- und Gesprächsangebote, die es hessen- und bundesweit gibt oder gerade entstehen, die Menschen auch erreichen“, betont Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der HAGE e.V.

Mitmachen bei offeneohren-hessen.de

Anbieter der aufgeführten Hilfen sind Vereine, Initiativen, Kommunen oder Landes- und Bundesministerien. Alle gemachten Angaben beruhen auf Selbstauskünften der jeweiligen Organisationen. Einrichtungen die selbst ein Beratungsangebot unterhalten oder wenn Einrichtungen und Initiativen vor Ort bekannt sind, die noch nicht auf https://offeneohren-hessen.de erfasst sind, sind diese gern an offeneohren@hage.de zu melden. Interessierte Akteure können sich zur Bestellung von Plakaten ebenfalls an die genannte Mail-Adresse wenden. Den Postkarten-Flyer können Interessierte hier als PDF. herunterladen.

Denn nur Hilfe, die gefunden wird, kann etwas bewirken!



Bild: © HAGE e.V./Logo: erstellt von YAKAMARA MEDIA