• Startseite
  • Aktuelles
  • Vertiefende Good Practice-Lernwerkstatt zum Kriterium „Integriertes Handeln“

nachricht

Vertiefende Good Practice-Lernwerkstatt zum Kriterium „Integriertes Handeln“

16.04.2026 - Ressortübergreifende Zusammenarbeit strategisch gestalten und nachhaltig verankern

25. Februar 2026
Wie gelingt integriertes Handeln in der kommunalen Gesundheitsförderung? In der vertiefenden Good Practice-Lernwerkstatt zum Kriterium „Integriertes Handeln“ reflektieren die Teilnehmenden gemeinsam ihre Praxis und entwickeln Ansätze für eine wirksame Zusammenarbeit über Ressort- und Organisationsgrenzen hinweg.
Grünes Icon mit Puzzleteilen und der Aufschrift „Integriertes Handeln“, davor eine blaue Lupe; im Hintergrund Netzwerkstruktur und „Kriterien für Gute Praxis“

Datum: 16.04.2026
Uhrzeit: 10:00-16:00 Uhr
Standort: Ort: Seminarraum Darmstadt, Wittichstraße 2, 64295 Darmstadt

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Kommunale Gesundheitsförderung ist eine interdisziplinäre Querschnittsaufgabe. Zentral ist daher das koordinierte Zusammenwirken verschiedener Akteur*innen, da sie unterschiedliche Handlungsfelder wie Gesundheit, Bildung, Soziales, Jugend oder Stadtentwicklung berührt. Vor diesem Hintergrund benennt der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit das „Integrierte Handeln“ als zentrales Good Practice-Kriterium für eine wirksame und nachhaltige soziallagenbezogene Gesundheitsförderung.

Grünes Icon mit Puzzleteilen und der Aufschrift „Integriertes Handeln“

Integriertes Handeln bedeutet, Maßnahmen und Angebote strategisch aufeinander abzustimmen sowie gemeinsam zu planen, zu steuern und weiterzuentwickeln. Integrierte Handlungskonzepte dienen dabei als wichtige Steuerungs- und Koordinierungsinstrumente. Sie werden kooperativ und partizipativ entwickelt und beziehen die im jeweiligen Setting relevanten Akteur*innen ein – darunter kommunale Verwaltungsbereiche, freie Träger und Organisationen der Zivilgesellschaft.
Gerade im Kontext sozialer Ungleichheit trägt integriertes Handeln dazu bei, Ressourcen zu bündeln, Schnittstellen zu verbessern und gesundheitliche Chancengleichheit nachhaltig zu stärken.

Was erwartet die Teilnehmenden?

Die Lernwerkstatt ist als Austausch- und Reflexionsformat angelegt. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Lernen, die Reflexion der eigenen Praxis und die Frage, wie integriertes Handeln im kommunalen Alltag konkret ausgestaltet werden kann. Ein praxisnaher Impuls aus dem Gesundheitsamt Leipzig dient dabei als fachlicher Referenzrahmen und Diskussionsgrundlage. Das Gesundheitsamt Leipzig verfügt über langjährige Erfahrung im Aufbau integrierten Handelns und wurde vom Gesunde Städte-Netzwerk als „Kompetenzzentrum für integrierte kommunale Strategien“ benannt.

Darüber hinaus bietet die Lernwerkstatt Raum,

  • das Good Practice-Kriterium „Integriertes Handeln“ und seine Bedeutung für die soziallagenbezogene Gesundheitsförderung besser zu verstehen,
  • Erfahrungen, Herausforderungen und Gelingensbedingungen integrierten Handelns zu reflektieren,
  • erste Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung integrierten Handelns im eigenen Arbeitskontext zu identifizieren.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 13.04.2026 an:

ANMELDUNG ÜBER DOO 

Organisation

Die Veranstaltung wird von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen organisiert. Die Koordinierungsstelle ist Teil des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit und wird mit Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Bündnis für Gesundheit) sowie durch das Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) gefördert. Die KGC Hessen ist bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE) angesiedelt.