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Hessischer Bewegungscheck

Projektstart im Main-Taunus-Kreis

27. Juni 2023
Als dritte Pilotregion ist nun auch der Main-Taunus-Kreis mit der Umsetzung des Hessischen Bewegungschecks an den Start gegangen. Sportminister Peter Beuth und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz haben Mitte Juni die Auftaktveranstaltung in der Taunusblick-Schule in Wallau besucht.

Der Hessische Bewegungscheck ist Teil des Landesprogramms „SPORTLAND HESSEN bewegt“. Das gemeinsam mit dem Landessportbund Hessen initiierte Projekt zielt darauf ab, Bewegung bei Grundschulkindern zu fördern und diese sowie deren Eltern auf die Sportangebote vor Ort aufmerksam zu machen.

Region Main-Taunus als dritte Pilotregion

Der Rheingau-Taunus-Kreis war die erste Pilotregion, in der die Maßnahme mit einer pandemiebedingten Verzögerung von rund eineinhalb Jahren Ende 2021 vorgestellt wurde. Im Sommer 2022 wurde das Projekt in der Pilotregion Kassel eingeführt.
Die Region Main-Taunus ist nun die dritte Pilotregion. Sportminister Peter Beuth und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz besuchten am 12.06.2023 die Auftaktveranstaltung in der Taunusblick-Schule in Wallau und erläuterten in Ihren Ansprachen die Bedeutung von Sport im Kindesalter.

Sportminister Peter Beuth während seiner Ansprache bei der Auftaktveranstaltung
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz während seines Grußwortes zum Auftakt

Der Hessische Bewegungscheck: Hintergrund

Der von der Goethe-Universität Frankfurt konzeptionell entwickelte und von der Hessischen Landesregierung mit insgesamt 298.000 Euro geförderte Hessische Bewegungscheck ist Teil des Landesprogramms „SPORTLAND HESSEN bewegt“. Das gemeinsam mit dem Landessportbund Hessen initiierte Projekt verfolgt das Ziel, Bewegung bei Grundschulkindern zu fördern und diese sowie deren Eltern auf die Sportangebote vor Ort aufmerksam zu machen. 
Im Rahmen des Bewegungschecks absolvieren Drittklässler während des Sportunterrichts einen Parcours, der aus zwölf zu bewältigenden Aufgaben besteht, darunter Ballwurf- und Dribbelaufgaben, Balanceübungen sowie Lauf- und Kraftübungen. Unterstützt von Helfer*innen aus der den Schulen zugehörigen Sportkreisen werden dabei Ergebnisse gesammelt, dokumentiert sowie anonymisiert zur wissenschaftlichen Auswertung an die Goethe-Universität Frankfurt übermittelt. Im Anschluss erhalten die Sportkreise die Ergebnisse, die diese mit ergänzenden Empfehlungen zu konkreten Sport- und Bewegungsangeboten in der Region an die Schulen weiterleiten. Als Förderer unterstützen die Unfallkasse Hessen sowie die BARMER das Projekt.

Aufgrund der pandemiebedingten Verzögerungen ist vorgesehen, die Pilotphase des Hessischen Bewegungschecks, der sukzessive hessenweit umgesetzt werden soll, zu verlängern.

Weitere Projekte und Maßnahmen des Landesprogramms „SPORTLAND HESSEN bewegt“ sind unter anderem:

Fotos: © HAGE