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Fachtagung „Gesund altern in der Kommune – Nachbarschaft neu denken“

29.08.2024 – 5. Fachtagung der Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe

29. Mai 2024
Senioren-, Generationen- und Nachbarschaftshilfen tragen seit vielen Jahren maßgeblich zur Bewältigung von Herausforderungen bei, die durch unsere älter werdende Gesellschaft entstehen. Vor diesem Hintergrund rückt die 5. Fachtagung der Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe das Thema Nachbarschaft in den Fokus.
Ein blaues und ein rotes Seil laufen aufeinander zu und sind in der Mitte ineinander verschlungen.

Datum: Donnerstag, 29.08.2024
Uhrzeit: 10:00-16:00 Uhr
Standort: Ort: Haus am Dom, Frankfurt am Main

Teilnahmegebühr: 40,00 Euro

Der Ort, an dem ein Mensch altert, trägt entscheidend dazu bei, wie er altert. 
(Angabe zur Quelle siehe unten) 

Altern in Deutschland ist geprägt von einer großen Vielfalt der Lebenslagen der Menschen. Das Älterwerden ist dabei immer eingebettet in den Sozialraum, das Quartier, das Dorf, die Gemeinde und das direkte nachbarschaftliche Umfeld. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung müssen die Kommunen Sorgestrukturen im Rahmen der Daseinsvorsorge weiterentwickeln. Sie haben die wichtige Aufgabe, Sorgestrukturen auf- und auszubauen, die dazu beitragen, dass zukunftsfähige Gemeinschaften entstehen. 

Beim Auf- und Ausbau zukunftsfähiger Gemeinschaften vor Ort steht das Zusammenwirken von formalen und informellen nachbarschaftlichen bzw. freundschaftlichen Netzwerken im Mittelpunkt. Inwiefern können Nachbarinnen und Nachbarn, Freundinnen und Freunde, Bekannte sowie freiwillig Engagierte und Familien bei der Wahrnehmung von Betreuungs-, Hilfe- und Pflegeaufgaben unterstützen und damit einen Beitrag zur Verwirklichung einer Sorgekultur leisten?

Vor diesem Hintergrund rücken wir mit der diesjährigen Fachtagung der Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe das Thema Nachbarschaft in den Fokus und möchten gemeinsam mit Ihnen Nachbarschaft neu denken und gute Praxis kennenlernen.

Die Veranstaltung richtet sich an kommunale Vertreterinnen und Vertreter, Wohlfahrtsträger, Vereine rund um Seniorenarbeit, Seniorenbeiräte, Pflegestützpunkte, Freiwilligenagenturen und Interessierte.

Die Fachtagung findet in Kooperation mit dem Arbeitsbereich „Gesund altern” der HAGE statt und wird vom Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) finanziert.

Programm
UhrzeitProgramm
9:30 Uhr Ankommen und Stehkaffee
10:00 Uhr Begrüßung
 

Grußworte und Interview 

  • Diana Stolz, Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege 
  • Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE)
10:30 Uhr      

 Einführungsvortrag „Nachbarschaftshilfe – Voraussetzungen, Herausforderungen und Chancen“

  • Prof. Dr. Mario Rund, Hochschule Darmstadt
11:15 UhrPause 
11:30 Uhr  

Projektvorstellung „Quartier Pflege - Ambulante Pflegedienste aus Nachbar*innen und Angehörigen“ 

  • Dr. Florian Kiel, Gesellschaft für Gemeinsinn e.V. 
12:30 Uhr  Mittagspause und Austausch
13:30 Uhr

Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch in Foren

1. Nachbarschaftshilfen und pflegende Angehörige: Gemeinsinn stärken für pflegende Angehörige

  • Dr. Florian Kiel, Gesellschaft für Gemeinsinn e.V. 

2. Nachbarschaftshilfen gegen Einsamkeit

  • Angefragt: N.N.

3. Nachbarschaftshilfen generationenübergreifend für eine zukunftsfähige Gemeinschaft: „Miteinander-Füreinander: Soziale Kontakte sind der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden“

  • Hilary Roger und Maike Szuppa-Neun, Malteser Hilfsdienst e.V. 
15:00 Uhr Kaffeepause
15:15Austausch im Plenum
15:45Verabschiedung
16:00Ende

Tagesmoderation: Karen Fuhrmann, Hessischer Rundfunk

Anmeldung

Die Teilnahmegebühr beträgt 40,00 Euro. 

Die Teilnahmegebühr wird für das Catering erhoben.
Sie können sich hier für die Fachtagung anmelden:

ANMELDUNG UNTER DOO.NET 

Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hauptbahnhof zum Haus am Dom

U-Bahn
   Linie U4 (Richtung Bornheim-Seckbacher Landstraße) oder
   Linie U5 (Richtung Preungesheim)
   Haltestelle: Dom/Römer (Ausgang Dom)
   Fahrzeit: ca. 3 Minuten

Straßenbahn
   Linie 11 (Richtung Schießhüttenstraße) oder
   Linie 12 (von der Haltestelle Hbf/Münchener Str. Richtung Hugo-Junkers-Str.)
   Haltestelle: Römer/Paulskirche (Braubachstraße)
   Von dort wenige Fußminuten (ca. 260 m) bis zum Haus am Dom
   Fahrzeit: ca. 7 Minuten + ca. 2 Min. Fußweg

Mit dem PKW

Von Norden und Westen
Von Norden kommend (A5), Abfahrt Nordwestkreuz. Von Westen kommend (A66), Abfahrt Nordwestkreuz Richtung Stadtmitte.
Entlang Miquelallee, Adickesallee zur Nibelungenallee, dort rechts abbiegen auf Friedberger Landstraße. Diese geht in Konrad-Adenauer-Straße und Kurt-Schumacher-Straße über. Rechts abbiegen in die Battonnstraße / Berliner Straße. Nach ca. 350 m links in die Domstraße.

Von Süden und Osten
Von Süden kommend (A5), am Frankfurter Kreuz Richtung Würzburg (A3), kurz danach Abfahrt Frankfurt-Süd. Richtung Stadtmitte.
Von Osten kommend (A3), Richtung Frankfurter Kreuz, kurz vorher Abfahrt Frankfurt-Süd. Richtung Stadtmitte. Entlang Mörfelder Landstraße, Gartenstraße zur Walter-Kolb-Straße, dort links über den Main („Alte Brücke“).
Der Kurt-Schumacher-Straße ca. 300 m folgen, dann links in die Battonnstraße / Berliner Straße. Nach ca. 350 m links in die Domstraße.

Parkhäuser

Das unmittelbar am Haus liegende Parkhaus „Dom/Römer“ bietet 480 Stellplätze inklusive benutzerfreundlicher Familienparkplätze und einer Stromtankstelle für Elektroautos. Bequeme Parkmöglichkeiten bestehen außerdem im Parkhaus „Konstabler“, Töngesgasse 8 (Parkleitsystem D). Von dort sind es nur fünf Gehminuten bis zum Haus am Dom.

Organisation

Die Veranstaltung wird von der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAGE) im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege durchgeführt.

Zitatquelle: Arbeitsgruppe der Leopoldina „Chancen und Probleme einer alternden Gesellschaft“ in Beetz et al. 2009, S. 9; zitiert nach Prof. Dr. Klaus Friedrich „Altern in ländlichen Räumen Deutschlands aus sozialgeographischer Perspektive", in „Pro Alter 4/2023”, S. 4.

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