• Startseite
  • Aktuelles
  • Einführung in die Kooperative Planung für die kommunale Gesundheitsförderung

nachricht

Einführung in die Kooperative Planung für die kommunale Gesundheitsförderung

01.12.2026 – Digitale Fachgespräche: Gesundheitsförderung gemeinsam gestalten

10. September 2026
Beim Ansatz der Kooperativen Planung werden Entscheidungsträger*innen, kommunale Akteure und Menschen mit Lebenswelterfahrung frühzeitig und verbindlich zusammengebracht – mit dem Ziel, kontinuierliche Beteiligung in kommunalen Gesundheitsstrategien wirksam zu verankern und gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern.
Verschiedene Menschen sitzen an einem runden Tisch und arbeiten zusammen am Thema "Gesunde Kommune"

Datum: 01. Dezember 2026
Uhrzeit: 09:00-12:30 Uhr
Standort: digital

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Mit Blick auf die kommunale Praxis stellen sich oft die Fragen, wie Gesundheitsförderung und Prävention so geplant und umgesetzt werden können, dass sie nah an den Lebenswelten der Menschen, praxistauglich und fachlich fundiert sind? Wie gelingt Beteiligung dabei nicht nur punktuell, sondern als strukturierter Bestandteil? Und welche Rolle können Kommunen, Träger, Netzwerke und Landesstrukturen dabei übernehmen?

Viele aktuelle gesundheitsbezogene Herausforderungen lassen sich weder durch einzelne Projekte noch innerhalb abgegrenzter Ressorts bearbeiten. Soziale Teilhabe, gesundes Aufwachsen, Gesundheitsförderung im Alter, Bewegungsförderung oder Prävention in belasteten Quartieren erfordern Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg.

Damit passgenaue Angebote entstehen, ist es ebenso wichtig, die Menschen vor Ort einzubeziehen. Dabei kommt es darauf an, Beteiligung frühzeitig, verbindlich und so zu gestalten, dass unterschiedliche Perspektiven tatsächlich in die Planung und Entscheidungsfindung einfließen können.

Der Ansatz der kooperativen Planung setzt genau hier an: Er bringt Entscheidungsträger*innen, Fachkräfte, kommunale Akteure und Menschen mit Lebenswelterfahrung frühzeitig und verbindlich zusammen. Gemeinsam werden Bedarfe betrachtet, Ziele formuliert, Maßnahmen entwickelt und Schritte zur Umsetzung realisiert. So entsteht ein strukturierter Prozess, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt und gemeinsam tragfähige und bedarfsgerechte Lösungen entwickelt werden können1.

Die Veranstaltung der KGC Hessen bietet eine Einführung in diesen Ansatz an und nimmt zugleich seine Anwendung in der kommunalen Praxis in den Blick. Im gemeinsamen Austausch, orientierend an der Veranstaltungsreihe „Gute Praxis konkret“, soll diskutiert werden, wo kooperative Planung in hessischen Kommunen, bei Trägern und in Netzwerken sinnvoll eingesetzt werden kann, welche Voraussetzungen dafür vor Ort notwendig sind und wo Grenzen liegen. Darüber hinaus geht es um die Frage, wie Landesstrukturen und Partnernetzwerke solche Prozesse unterstützen und begleiten können.

Damit verbindet die Veranstaltung fachliche Impulse zum Ansatz der kooperativen Planung mit dem gemeinsamen Transfer auf hessische Strukturen und Rahmenbedingungen – mit dem Ziel, kontinuierliche Beteiligung in kommunalen Gesundheitsstrategien wirksam zu verankern und gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern.


[1] Rütten, A., Semrau, J. & Wolff, A.R. Entwicklung gesundheitsförderlicher Strukturen durch kooperative Planung. Präv Gesundheitsf 19, 233–242 (2024). https://doi.org/10.1007/s11553-023-01045-4

Tagesprogramm

Tagesmoderation: Felix Koller, KGC Hessen

UhrzeitTagesprogramm
9:00Begrüßung
09:15

Fachlicher Impuls & Einführung: Was ist Kooperative Planung? 

Andrea Wolff, LZG Bayern 

10:00 

Kooperative Planung in der Umsetzung – am Beispiel der kommunalen Sozialplanung

Zsuzsanna Majzik, Gesundheitsreferat Landeshauptstadt München

10:45Pause
11:00

Den Ansatz der Kooperativen Planung für Hessen weiterdenken

Themenschwerpunkte, Voraussetzungen und Unterstützungsmöglichkeiten im Dialog konkretisieren

11:55

Vorstellung des Netzwerks “Kooperative Planung”

Andrea Wolff, LZG Bayern

12:10Ausblick & Abschluss
12:30Ende der Veranstaltung
An wen richtet sich die Veranstaltung?

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, kommunale Akteure, Kooperationspartner*innen und Interessierte aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales, Wissenschaft, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung, Jobcenter, Kinder- und Jugendhilfe, Familienzentren, Mehrgenerationenhäuser, Sport und anderen Institutionen sowie Verbänden aus allen Regionen Hessens, die Beteiligung und Kooperation in der Gesundheitsförderung weiterentwickeln möchten.

Organisation

Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.

Die KGC Hessen ist bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE) angesiedelt. Sie wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Bündnis für Gesundheit).

Bild: © erstellt mit ChatGPT