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Bewegungskoordinierende in Hessen: Zweites Austauschtreffen 2026

Bericht zur Veranstaltung vom 27.10.2026

3. November 2026
Das zweite Treffen der Bewegungskoordinierenden in diesem Jahr widmete sich den aktuellen Entwicklungen in den Modellregionen sowie dem Schwerpunktthema Bewegungsförderung im öffentlichen Raum. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Landesprogramms SPORTLAND HESSEN bewegt statt.
Viele menschliche Figuren bei verschiedenen Sportarten im öffentlichen Raum

Überregionaler Austausch für mehr Bewegung

Zweimal im Jahr treffen sich die Bewegungskoordinierenden zum überregionalen Austausch. Ziel der Treffen ist es, voneinander zu lernen, aktuelle Entwicklungen zu reflektieren und Impulse für die Bewegungsförderung in den Kommunen zu gewinnen. Das zweite Treffen 2026 fand in den Räumlichkeiten des Landkreises Gießen statt, Gastgeberin war die Bewegungskoordinatorin des Landkreises Lara-Sophie Götz.

Wer nahm teil?

Teilgenommen haben neben den Bewegungskoordinierenden Vertreter*innen des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG), des Landessportbundes Hessen e. V. (LSBH), der Sportjugend Hessen sowie der Programmunterstützung des Landesprogramms bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE). Ergänzt wurde die Runde durch Referentinnen, die am Nachmittag hinzukamen, um Praxisbeispiele vorzustellen.

Bericht aus den Modellregionen

Der Tag stand im Zeichen des kollegialen Austauschs zwischen den Bewegungskoordinierenden. Neben aktuellen Berichten aus dem HMFG, dem LSBH und der HAGE wurde über Entwicklungen, Erfolge, Herausforderungen und aktuelle Arbeitsschwerpunkte in den Modellregionen berichtet.

Der Mehrwert des Austauschs

Das Treffen zeigte, wie wertvoll der überregionale Austausch für die Bewegungsförderung ist. Denn viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen – ob in Bezug auf Strukturen, Zielgruppen oder Ressourcen. Der Blick über die eigene Region hinaus eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht, bewährte Ansätze anderer Regionen zu adaptieren.
Der persönliche Austausch stärkt die Vernetzung und gegenseitige Unterstützung, inspiriert und gibt neue Impulse für die eigene Arbeit.

Bewegungsförderung im öffentlichen Raum

Am Nachmittag stand die Bewegungsförderung im öffentlichen Raum im Mittelpunkt. Drei Beispiele guter Praxis zeigten unterschiedliche Zugänge – von ressortübergreifender Quartiersarbeit über ein niedrigschwelliges Bewegungsangebot in der Natur bis hin zu Beteiligungsprozessen bei der Gestaltung öffentlicher Räume.

Kurzinput zum Leitfaden „Bewegungsförderung im öffentlichen Raum“

Referentin: Petra Kraus, Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Petra Kraus stellte den Leitfaden „Bewegungsförderung im öffentlichen Raum“ vor, der im vierten Arbeitskreis des Landesprogramms SPORTLAND HESSEN bewegt erarbeitet wurde. Der Leitfaden soll Kommunen bei der bewegungsfördernden Gestaltung öffentlicher Räume unterstützen und bietet hierfür praxisnahe Anregungen, Orientierungshilfen und Checklisten für die Planung und Umsetzung. Er liegt inzwischen in der finalen Version vor und soll voraussichtlich im November 2026 veröffentlicht werden.

Bewegung verbindet das Quartier – ressortübergreifende Zusammenarbeit und Zielgruppenerreichung am Beispiel des Rundwegs Schönau

Referent*innen: Christian Endres, Quartiersbüro Mannheim-Schönau, Caritasverband Mannheim e. V., und Marlene Nachtwey, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Ausführliche Dokumentation

Eine ausführliche Dokumentation finden Sie auf der Website des Landesprogramms SPORTLAND HESSEN bewegt. Bereitgestellt sind alle Präsentationen, vertiefende Informationen zu den einzelnen Programmpunkten und Austauschformaten sowie zum Hintergrund der Bewegungskoordinierenden.

Veranstaltungsdokumentation

Organisation

Die Programmunterstützung für das Landesprogramm SPORTLAND HESSEN bewegt organisierte die Veranstaltung. 

Die Programmunterstützung ist bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE) angesiedelt und wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG).

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