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26. Fachtagung „Leben und Sterben“
10.09.2026 – Teilhabe bis zum Lebensende – Sterben und Abschiednehmen in der Eingliederungshilfe

Datum: Donnerstag, 10.09.2026
Uhrzeit: 10:00-16:00 Uhr
Standort: Ort: Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V., Sachsenhäuser Straße 24, 34613 Schwalmstadt
Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben – auch in Einrichtungen der Eingliederungshilfe.
Die Fachtagung lädt dazu ein, gemeinsam hinzuschauen: Wie können Menschen mit geistiger Behinderung in ihrer letzten Lebensphase gut begleitet werden? Wie lassen sich Wünsche zu Sterben, Abschiednehmen und Trauer sensibel erfragen? Welche Unterstützung brauchen Trauernde in den Einrichtungen? Was stärkt Mitarbeitende in dieser Begleitung? Welche Rolle können Netzwerke vor Ort spielen?
Mit fachlichen Impulsen, Workshops und Raum für Austausch bietet die Tagung Anregungen für die Praxis und lädt zum Mitdiskutieren und Vernetzen ein.
Die Fachtagung „Leben und Sterben“
Die Fachtagung „Leben und Sterben“ findet seit 1996 in Hessen statt. Das Tagungsthema legen die Mitglieder der AG „Verbesserung der Sterbebegleitung“ bei der Hessischen Landesregierung fest. Die Fachtagung möchte dazu beitragen, dass Akteure unterschiedlicher Arbeitsfelder zusammenkommen können, sich austauschen und Impulse für die Arbeit vor Ort mitnehmen können.
Zielgruppe
Eingeladen sind alle am Thema Interessierten, ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende aus Eingliederungshilfe, Hospizarbeit, Palliativversorgung, Pflege, Seelsorge, Sozialarbeit und Beratung sowie alle, die an der Versorgung, Begleitung und Betreuung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen beteiligt sind. Ebenso richtet sich die Einladung an Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Verbänden, Einrichtungen und Politik.
| Uhrzeit | Tagesprogramm |
|---|---|
| 09:30 | Ankommen und Anmeldung |
| 10:00 | Begrüßung und Grußworte:
|
| 10:25 | Einführungsvortrag “Teikhabeförderliche Begleitung bis zum Lebensende - Erkenntnisse und Impulse aus der Forschung” Prof. Dr. Sabine Schäper, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Münster |
| 11:15 | Blick in die Praxis in Hessen + Zahlen, Daten, Fakten Angelina Gorr, Hessisches Landesamt für Gesundheit und Pflege |
| 12:00 | Mittagspause |
| 13:00 | Workshops 1. Trauerwege bedürfnisorientiert gestalten - Was brauchen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, um das Sterben und den Tod zu verstehen? 2. Gesundheitliche Versorgungsplanung – Selbstbestimmung bis zum Lebensende – in der Eingliederungshilfe 3. Grundlagen der ambulanten Hospizarbeit in Einrichtungen der Eingliederungshilfe 4. Sorgende Gemeinschaften – Menschen in der Eingliederungshilfe |
| 14:30 | Kaffeepause |
| 15:00 | „Ich lebe meine Trauer“ – Menschen mit Behinderung in der Trauer begleiten Armin Gissel, Hospiz-Verein Gießen e.V. |
| 15:45 | Zusammenfassung des Tages Holger Koch, HMFG |
| 16:00 | Ende |
Die HAGE, Arbeitsbereich KASA – Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung in Hessen, verantwortet die Organisation und Durchführung der Fachtagung. KASA ist ein niederschwelliges Beratungsangebot des Landes Hessen zu allen Fragen der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung, zur Hospiz- und Palliativarbeit für Menschen, die sich aus beruflichem oder privatem Interesse mit den Themen Sterben, Tod, Trauer, Abschiednehmen in jedem Lebensalter beschäftigen.
Das Projekt KASA wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege.
Bild: © KI generiertes Bild der HAGE via ChatGPT