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Landesprogramm „Präventionsketten Hessen“: Achtes Austausch- und Vernetzungstreffen

Bericht zur Veranstaltung vom 03.12.2025

13. Januar 2026
Das digitale Vernetzungstreffen bot Raum für Rückblick, Austausch und Ausblick in der kommunalen Präventionskettenarbeit. Einen fachlichen Impuls bot die Vorstellung des Eltern-Programms „Schatzsuche“, das Kitas, Kinder, Eltern und deren Zusammenarbeit stärkt.
Acht Hände halten ein Fadennetz

 


Beim digitalen Austausch- und Vernetzungstreffen der teilnehmenden Kommunen des Landesprogrammes „Präventionsketten Hessen“ stand im Mittelpunkt, wie Präventionsketten weiterentwickelt und nachhaltig gestärkt werden können. Neben einem gemeinsamen Rückblick auf erreichte Fortschritte bot die Veranstaltung Raum für Reflexion, Vernetzung und den Blick nach vorn. Ein besonderer Impuls war die Vorstellung des Eltern-Programms „Schatzsuche“, das die Zusammenarbeit von Kitas und Eltern stärkt und das seelische Wohlbefinden von Kindern fördert. Deutlich wurde: Zukünftig sollen bestehende Strukturen vertieft, Beteiligung von Familien ausgebaut und kommunale Strategien noch stärker an den tatsächlichen Bedarfen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ausgerichtet werden.

Vorstellung des Eltern-Programms „Schatzsuche“

Zum Auftakt des Treffens stellte Nakisa Reinery (HAGE) das Eltern-Programm „Schatzsuche“ vor. Das Fortbildungsprogramm für pädagogische Fachkräfte stärkt das seelische Wohlbefinden von Kindern  und unterstützt die Kita-Fachkräfte bei der Zusammenarbeit mit Eltern.

Das Eltern-Programm „Schatzsuche“ umfasst zwei Bausteine:

Die Vorstellung diente den Kommunen als Impuls für die strategische Weiterentwicklung ihrer Präventionskettenarbeit. Diskutiert wurde, wie das Programm künftig in kommunale Strategien eingebunden werden kann – etwa durch die gezielte Ansprache einzelner Kitas oder durch ein kommunales Vorgehen zur Kursumsetzung vor Ort.

Rückblick 2025 und Ausblick 2026

Im zweiten Teil des Treffens reflektierten die Kommunen den aktuellen Stand ihrer Präventionsketten. Auf einem gemeinsamen digitalen Board wurden zentrale Aspekte sichtbar gemacht, darunter positive Entwicklungen, Herausforderungen, Zielbilder und zukünftige Orientierungspunkte.

Sammlung von Symbolen, die zentrale Aspekte der kommunalen Präventionskettenarbeit visualisieren, darunter Zusammenarbeit, Ziele, Herausforderungen, positive Entwicklungen und zukünftige Orientierung.

Diese Sammlung diente als Ausgangspunkt für eine vertiefte Reflexion des Jahres 2025. Die Kommunen hielten fest, was in diesem Jahr gut gelaufen ist, sowohl auf der:

  • strategischen Ebene (z. B. Weiterentwicklung von Strukturen, Verbesserungen in der Steuerung, stärkere fachliche Verankerung),
  • Ebene der kommunalen Akteur*innen (z. B. ressortübergreifende Kooperationen, Fortbildungen oder Befragungen),
  • Ebene der direkten Zielgruppe (z. B. konkrete Angebote, niedrigschwellige Zugänge, positive Rückmeldungen von Familien).

Gleichzeitig richteten die Kommunen den Blick nach vorn und identifizierten zentrale Handlungsbedarfe für 2026.

Worauf die Kommunen 2026 schauen – nächste Schritte

Für das kommende Jahr identifizierten die Kommunen mehrere zentrale Entwicklungsschwerpunkte. Dazu gehört vor allem, Daten und Beteiligungsergebnisse von Familien, Kindern und Jugendlichen noch konsequenter in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen einzubinden.

Zudem soll die Beteiligung von Familien weiter gestärkt und kommunale Angebote noch passgenauer auf unterschiedliche Bedarfe ausgerichtet werden. Auch Fragen der strategischen Verankerung und Nachhaltigkeit, etwa im Hinblick auf wichtige Stellen oder Schwerpunktthemen wie Kinderrechte, rücken stärker in den Fokus.
 


Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden Kommunen des Landesprogrammes „Präventionsketten Hessen“ für den erfolgreichen Austausch.

Titelbild: © melita - stock.adobe.com