nachricht

Orte der Begegnung gegen Einsamkeit

HAGE mit fachlicher Perspektive im hessenschau-Beitrag

14. Oktober 2026
Im Rahmen der Themenwoche Einsamkeit zeigt die hessenschau, wie Begegnungsmöglichkeiten das Miteinander stärken können. HAGE-Kollegin Silke Styber erläutert, welche Rolle Kommunen dabei spielen.
Screenshot Hessenschau Beitrag Beginn

Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters. Wie wichtig Orte der Begegnung für das soziale Miteinander sind, zeigt ein Beitrag der hessenschau im Rahmen der Themenwoche Einsamkeit.

Am Beispiel einer engagierten 80-Jährigen aus Dietzenbach macht der Beitrag deutlich, wie persönliche Initiativen Begegnungen ermöglichen und Gemeinschaft stärken können. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Strukturen es braucht, um solche Angebote langfristig zu sichern und möglichst viele Menschen zu erreichen.

Auch unsere Kollegin Silke Styber von der Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe der HAGE kommt in dem Beitrag zu Wort. Sie hebt die wichtige Rolle der Kommunen hervor: Entscheidend sei, bestehende Angebote im Blick zu haben, deren Vernetzung zu unterstützen und die Bedarfe und Bedürfnisse der Bürger*innen zu kennen und aufzugreifen. Kommunale Koordinierungsstrukturen können dabei helfen, passende Angebote zu fördern, neue Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen und das Miteinander vor Ort zu stärken.

Zum Beitrag in der hessenschau

Über die Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe

Die Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfe ist seit 2019 bei der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE) in Frankfurt am Main angesiedelt und wird aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) gefördert.

Sie unterstützt hessenweit Kommunen, Vereine, Initiativen und freiwillig Engagierte beim Auf- und Ausbau von Senioren-, Generationen- und Nachbarschaftshilfen. Mit Beratung, Vernetzung, fachlichem Austausch, Schulungen und Informationen trägt sie dazu bei, lokale Unterstützungsstrukturen zu stärken und ein möglichst eigenständiges, aktives und sozial eingebundenes Leben älterer Menschen zu fördern.

Broschüre: Altern in der Kommune

Auf dem Bild sind zwei Exemplare der Broschüre "Altern in der Kommune" abgebildet.

Wie Kommunen gute Bedingungen für das Älterwerden vor Ort gestalten können, zeigt auch die Broschüre „Altern in der Kommune – Anregungen, Tipps und Praxisbeispiele. Von Akteuren für Akteure“, die von der Fach- und Vernetzungsstelle herausgegeben wurde. Sie bietet praxisnahe Anregungen und Beispiele für die kommunale Altenarbeit und zeigt Möglichkeiten auf, wie altersgerechte Lebensräume gestaltet, Angebote bedarfsgerecht weiterentwickelt und die Zusammenarbeit verschiedener Akteur*innen gestärkt werden können. Die Broschüre richtet sich insbesondere an kommunale Verantwortliche und Engagierte, die die Lebensbedingungen älterer Menschen vor Ort aktiv mitgestalten möchten.