Newsletter | Juli 2026
 

Liebe Lesende,

hier ist unser Juli-Newsletter mit vielen aktuellen Infos aus der HAGE und aus der Gesundheitsförderung und Prävention in Hessen und bundesweit.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und grüßen sehr herzlich.

Ihre Newsletter-Redaktion
Claudia Mauelshagen, Mara Springer, Felix Weber

 
Inhalt
 
 
Aus der HAGE
 
Nachrichten
 
Sozialministerin Heike Hofmann übergibt der HAGE Förderbescheid
Gesundheitsförderung in hessischen Kitas weiter stärken

Die Unterstützung der Fachstelle Gesundheitsfördernde Kita durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI) wird fortgesetzt: Am 15.06.2026 überreichte die hessische Sozialministerin Heike Hofmann der HAGE den Förderbescheid für den Zeitraum bis Ende 2028. In der neuen Förderphase werden weitere Angebote zur Gesundheitsförderung in Kitas für Kita-Leitungen und Kita-Teams entwickelt und aufgebaut.

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Die HAGE auf der KNE-Konferenz „Gemeinsam gegen Einsamkeit“
Wie Gesundheitsförderung hilft, Einsamkeit entgegenzuwirken

Mit einem Fachbeitrag auf der 5. Konferenz des Kompetenznetzes Einsamkeit (KNE) „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ machte die HAGE im Juni deutlich, welche wichtige Rolle Gesundheitsförderung im Umgang mit Einsamkeit spielt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welchen Beitrag Gesundheitsförderung leisten kann, um Einsamkeit entgegenzuwirken – und warum dafür Gesundheitssystem, kommunale Netzwerke, soziale Infrastruktur und ressortübergreifende Zusammenarbeit stärker miteinander verknüpft werden müssen.

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Neues Gesundheitsangebot für queere Menschen in Erwerbslosigkeit
„I AM ME – Queer Care in Frankfurt“ ist gestartet

Am 05.07.2026 startete „I AM ME – Queer Care in Frankfurt“: ein niedrigschwelliges Gesundheitsangebot für queere Menschen in Erwerbslosigkeit. Das Konzept orientiert sich an bewährten Ansätzen der Gesundheitsförderung und stärkt Selbstfürsorge, Gesundheitskompetenz sowie soziale Teilhabe. Die regelmäßigen Treffen greifen Themen wie Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und psychische Gesundheit auf. Sie bieten gleichzeitig Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung.

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Stadtradeln und JPMorganChase Corporate Challenge 2026
Die HAGE trat in die Pedale und zog die Laufschuhe an

Bei der weltweit größten Firmenlaufveranstaltung, der JPMorganChase Corporate Challenge in Frankfurt, ging auch ein Team der HAGE an den Start. Es meisterte die 5,6 Kilometer durch die Frankfurter Innenstadt mit Spaß und Teamgeist. Teamgeist und Bewegung wurden auch bei der Aktion Stadtradeln großgeschrieben: Drei Wochen lang bestritt ein 14-köpfiges Team der HAGE viele alltägliche Wege mit dem Fahrrad und legte insgesamt mehr als 2.270 Kilometer zurück.

 
Unsere Termine
 
25.08.2026
Landesprogramm SPORTLAND HESSEN bewegt
Netzwerktreffen „Bewegt älter werden”

Die digitale Veranstaltung widmet sich Herausforderungen und Lösungsansätzen für die Bewegungsförderung von älteren Menschen in Hessen mit Blick auf strategische Entwicklungen und gelingende Kooperationsmodelle. Im Fokus stehen niedrigschwellige und wohnortnahe Bewegungsangebote für Ältere, u. a. im öffentlichen Raum sowie in Pflegeeinrichtungen. Beispiele guter Praxis aus Hessen zeigen, wie auf unterschiedliche Art und Weise Mitmachangebote für ältere Menschen geschaffen werden können. 

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10.09.2026
26. Fachtagung „Leben und Sterben“
Teilhabe bis zum Lebensende – Sterben und Abschiednehmen in der Eingliederungshilfe

Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben – auch in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Wie können Menschen mit geistiger Behinderung in ihrer letzten Lebensphase gut begleitet werden? Wie lassen sich Wünsche zu Sterben, Abschiednehmen und Trauer sensibel erfragen? Welche Unterstützung brauchen Trauernde in den Einrichtungen? Was stärkt Mitarbeitende in dieser Begleitung? Welche Rolle können Netzwerke vor Ort spielen? Diesen Fragen widmet sich die Fachtagung der KASA mit fachlichen Impulsen, Workshops und Raum für Austausch und Vernetzung.

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15.09.2026
Für Dozent*innen aus Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen
BEP-Fortbildung „Gesundheitsfördernde Kita“ für Lehrkräfte

Die BEP-Fortbildung „Gesundheitsfördernde Kita“ wird seit 2017 erfolgreich für Kitaleitungen in Hessen durchgeführt. Ihre Inhalte werden nun gezielt für Lehrkräfte, die Erzieher*innen ausbilden, aufbereitet. Im Mittelpunkt der digitalen Veranstaltung steht die praxisnahe Vermittlung zentraler Aspekte der Gesundheitsförderung im Kontext der Ausbildung angehender pädagogischer Fachkräfte. Dabei werden die Inhalte des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP) unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsförderung betrachtet.

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22.09.2026
Jahresfachtag von „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“
Psychosoziale Gesundheit von Menschen in Erwerbslosigkeit stärken

Wie kann die psychosoziale Gesundheit von Menschen in Erwerbslosigkeit auf kommunaler Ebene gestärkt werden? Antworten darauf erhalten Fachkräfte aus Kommunen, Jobcentern, Einrichtungen der Gesundheitsförderung sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen auf dieser Veranstaltung in Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen Erkenntnisse zu Lebenslagen und Belastungen, bewährte Ansätze der Gesundheits- und Arbeitsförderung sowie Beispiele aus der kommunalen Praxis. Ergänzend bieten Workshops die Möglichkeit, Themen wie Beratung, Netzwerkarbeit und kommunale Steuerung zu vertiefen. 

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23.09.2026
Austauschforum Senioren- und Generationenhilfe
Nachbarschaftshilfe in Übergangssituationen – Unterstützung in sensiblen Lebensphasen

Nachbarschaftshilfen gewinnen für Kommunen zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Austauschforum Senioren- und Generationenhilfe 2026 dem Jahresthema Nachbarschaftshilfen. Der Termin im September befasst sich mit der Begleitung älterer Menschen bei biografischen Umbrüchen, z. B. nach Krankenhausaufenthalten, dem Verlust des Partners oder dem Wegfall der Mobilität. Thema im November wird sein: Nachbarschaftshilfe als Prävention von Einsamkeit. Die Veranstaltungen finden digital statt.

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Start am 24.09.2026
Neue Qualifizierungsmodule für Kita-Leitungskräfte
Starke Leitung – starke Kitas

Die Fachstelle Gesundheitsfördernde Kita hat neue Qualifizierungsmodule für Leitungskräfte in hessischen Kitas entwickelt. Damit stärkt sie diese in ihrer Führungsrolle und unterstützt ihre professionelle Weiterentwicklung. Auf Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP) werden in diesem Jahr drei Weiterbildungsmodule in Frankfurt angeboten. Den Auftakt macht im September das Modul „Selbstfürsorge und Widerstandsfähigkeit als Grundlage wirksamer Führung“. Informationen zu den weiteren Modulen sowie alle Termine sind bereits verfügbar.

https://gesunde-kita.hage.de
 
Veranstaltungsberichte
 
Fachstelle Gesundheitsfördernde Kita: Webinar am 24.06.2026
Fachimpulse aktuell: Vier Generationen – ein Team
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KGC Hessen: Veranstaltung am 03.06.2026
Infoveranstaltung: Das themenoffene Förderangebot der ARGE Hessen
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KGC Hessen: Jahresfachtag am 20.05.2026
Die Ottawa-Charta: Kompass für die Zukunft der Gesundheitsförderung?
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teamw()rk für Gesundheit und Arbeit: Aktionen am 19.05. und 22.05.2026
„Leckeres von hier“ an der Viernheimer Tafel
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SPORTLAND HESSEN bewegt: Veranstaltung am 19.05.2026
Netzwerktreffen „Bewegt bleiben“
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SPORTLAND HESSEN bewegt: Veranstaltung vom 05.-06.05.2026
Bewegungskoordinierende in Hessen: Qualifizierung und Austauschtreffen
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teamw()rk für Gesundheit und Arbeit: Fachworkshop am 05.05.2026
Gesundheitsförderung für erwerbslose Menschen in der mittleren Lebensphase
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Veranstaltung am 30.04.2026
10 Jahre Fachtag Familienzentren – Gemeinsam gesund in die Zukunft
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Hessen
 
Themen & Projekte
 
Preisträger ist Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach
Land Hessen hat Bernhard-Christoph-Faust-Medaille verliehen

Am 25.06.2026 hat die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz die Bernhard-Christoph-Faust-Medaille 2025 an Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach verliehen. Ausgezeichnet wurde der Mediziner für sein langjähriges Engagement für Gesundheitsförderung, Prävention, gesundheitliche Aufklärung sowie die Hospiz- und Palliativversorgung in Hessen. Für die HAGE war Dr. von Knoblauch zu Hatzbach viele Jahre im Bereich der Gesundheitsbildung tätig.

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Krankheitslast in der Bevölkerung im Vergleich
Deutliche regionale Unterschiede bei der Bevölkerungsgesundheit in Hessen

Der kürzlich aktualisierte Morbiditäts- und Sozialatlas des BARMER Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) zeigt: Die allgemeine Krankheitslast in der Bevölkerung Hessens liegt sieben Prozent unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede – so wurden in den nordhessischen Kreisen die höchsten Gesundheitsbelastungen registriert. Die Auswertung zeigt zudem gesundheitliche Ungleichheit in Alters- und Einkommensgruppen sowie im Zusammenhang mit Bildungsabschlüssen.

https://www.bifg.de
 
Medien
 
Präventionsangebote der AOK Hessen für Kitas und Schulen
Broschüre „Lernen, was guttut“ 2026/2027

Die neue digitale Broschüre „Lernen, was guttut“ informiert kompakt über die aktualisierten Präventionsangebote der AOK Hessen für Kitas und Schulen im Jahr 2026/2027. Die interaktive PDF enthält u. a. Angebote zur Stärkung des Gesundheitswissens in Familien, Hinweise zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen sowie Informationen zu allgemeinen Gesundheitskursen der AOK. 

https://www.aok.de (PDF)
 
Hessische Veranstaltungen
 
Nächster Termin: 04.08.2026
Infoveranstaltungsreihe der Sportjugend Hessen
Einsamkeit verstehen – gemeinsam handeln

Die Veranstaltungsreihe bietet den Teilnehmenden kompakte Einblicke in verschiedene inhaltliche Schwerpunkte zum Thema Einsamkeit und in die Zusammenhänge von Einsamkeit, sozialer Teilhabe, Engagement und Gesundheitsförderung. Das Online-Angebot richtet sich an Fachkräfte im sozialen Bereich und Engagierte in Vereinen. Neben Praxisimpulsen und fachlichen Anregungen bieten die Veranstaltungen Raum für Austausch und Vernetzung. 

https://www.sportjugend-hessen.de
 
26.08.2026
Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Hessen e.V.
Angebotsentwicklung für Alleinerziehende gegen Einsamkeit

Für Fachkräfte aus Familienzentren und anderen kommunalen Einrichtungen ist es eine Herausforderung, mit knappen Fördermitteln und begrenzten Ressourcen Angebote für Alleinerziehende zu entwickeln, die Vernetzung, Unterstützung und Teilhabe fördern. Diesem Thema widmet sich der Fachtag in Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über Herausforderungen, mögliche Lösungsansätze und neue Impulse durch Best-Practice-Projekte.

https://vamv-hessen.de
 
26.08.2026
Hessischer Jugendring e.V.
Mentale Gesundheit in der Jugendverbandsarbeit

Der Fachtag in Frankfurt richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Multiplikator*innen in der hessischen Jugendverbandsarbeit. Er gibt wissenschaftlichen Input und vermittelt praxisnahe Handlungskompetenzen für den Umgang mit psychischen Krisen. Die Teilnehmenden lernen Methoden zur Erkennung und Erstansprache kennen und setzen sich mit Selbstschutz, Resilienz und der Prävention von Überlastung auseinander.

https://www.hessischer-jugendring.de
 
29.08.2026
Landfrauenverband Hessen e.V.
Gesund essen – aber wie? Zweiter Dialog Ernährung

Gesunde Ernährung ist eine persönliche Entscheidung und wird zugleich von politischen und gesellschaftlichen Strukturen geprägt. Die Tagung in Friedrichsdorf bringt beide Perspektiven zusammen. Sie diskutiert, wie gesunde Ernährung wirksam, alltagstauglich und für alle zugänglich gestaltet werden kann. Als Referentin ist auch Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der HAGE, mit dabei. Sie beleuchtet die strukturellen und politischen Einflussfaktoren für eine gesunde Ernährung.

https://www.landfrauen-bildung.de
 
28.10.2026
Gesundheitsamt Frankfurt: Stadtgesundheitskonferenz
Gesundheit in der Stadt der Vielfalt: Wie integrativ ist Frankfurt am Main?

Die Stadtgesundheitskonferenz 2026 fragt, wie allen Menschen ein gesundes Leben sowie ein gleichberechtigter Zugang zu Versorgung und Gesundheitsinformationen ermöglicht werden kann. Fachvorträge, Praxisbeispiele und Austauschformate beleuchten Ansätze der interkulturellen Gesundheitsbildung, Antidiskriminierung und Sprachmittlung. Im Anschluss steht eine Anschubförderung für ausgewählte Mikroprojekte der Gesundheitsförderung mit thematischem Bezug zur Konferenz zur Verfügung.

https://frankfurt.de
 
Bundesweit
 
Themen & Projekte
 
Registrieren, Veranstaltung eintragen, Partner werden
Woche der Klimaanpassung lädt zum Mitmachen ein

In der Woche der Klimaanpassung vom 14.-20.09.2026 machen Kommunen, Verbände, soziale Einrichtungen und weitere Akteure sichtbar, wie Klimaanpassung vor Ort gelingt. Ziel ist es, die Vielfalt der Klimaanpassungsmaßnahmen öffentlichkeitswirksam darzustellen – von Klimaspaziergängen und Marktplatz-Infoständen, Praxisworkshops, Seminaren und Jugendforen bis hin zu Fachkonferenzen und Projekten. Präsentieren Sie Ihr Engagement auf der Aktionswebsite.

https://zentrum-klimaanpassung.de
 
Aufruf zur Darstellung von Praxisbeispielen
Galerie der Allianz gegen Einsamkeit macht Aktivitäten sichtbar

Die Allianz-Galerie „Aktiv gegen Einsamkeit“ macht auf der Homepage des Kompetenznetzes Einsamkeit (KNE) Aktivitäten der Mitglieder der Allianz gegen Einsamkeit sichtbar. Vorgestellt werden bewährte Praxisbeispiele zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit. Mitglieder, die ein solches präsentieren möchten, melden sich unter redaktion.galerie@kompetenznetz-einsamkeit.de. Sie erhalten dann Informationen zur Darstellung des Praxisbeispiels sowie zu inhaltlichen und formatbezogenen Anforderungen.

https://kompetenznetz-einsamkeit.de
Aufruf zur Einreichung von Projekten
Gemeinsam für psychische Gesundheit – MENTOR präsentiert wirksame Praktiken

Die EU4Health-Aktion „Gemeinsam für psychische Gesundheit – MENTOR“ zielt darauf ab, die psychische Gesundheit aller Bevölkerungsgruppen zu fördern. In diesem Kontext sollen wirksame Praktiken präsentiert werden. Hierfür werden Projekte im gemeindenahen Setting gesucht, die Kenntnisse über psychische Gesundheit verbessern, den Zugang zu Interventionen erweitern und Innovationen in den Bereichen Prävention, Frühintervention und Förderung der psychischen Gesundheit anregen. Praktiken zur Bewertung und Aufnahme in den Katalog sind bis zum 15.09.2026 einzureichen.

https://ja-mentor.eu
 
Diskussionspapier des Zukunftsforums Public Health
Gesundheitsförderung resilient und demokratiestärkend gestalten

Das Papier „Gesundheitsförderung resilient und demokratiestärkend gestalten. Handlungsempfehlungen für Organisationen der Gesundheitsförderung“ wurde von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsförderung in Zeiten multipler Krisen“ des Zukunftsforums Public Health entwickelt und von Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der HAGE, verfasst. Thema ist, wie Gesundheitsförderung handlungsfähig bleiben und zugleich demokratische Kultur stärken kann. Im Mittelpunkt stehen Handlungsansätze für eine resiliente, chancengerechte und partizipative Praxis in Organisationen der Gesundheitsförderung. 

https://zukunftsforum-public-health.de (PDF)
 
Hannover Erklärung 2026 des Gesunde Städte-Netzwerks
Gesundheit, Demokratie und Zusammenhalt kommunal stärken

Das Gesunde Städte-Netzwerk fordert, die Herstellung gesundheitsfördernder Lebensbedingungen als zentrale Aufgabe kommunaler Daseinsvorsorge zu stärken. Das Ziel ist gesundheitliche Chancengerechtigkeit durch bessere Lebensverhältnisse und eine gestärkte Gesundheitskompetenz. Als Teil der WHO-Healthy-Cities-Bewegung rückt das Netzwerk Gesundheit als politisches Leitprinzip kommunalen Handelns in den Fokus. Betont wird auch die Bedeutung von Selbsthilfe, Initiativen und sozialräumlicher Arbeit für Teilhabe, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

https://gesunde-staedte-netzwerk.de
 
Medien
 
Webseiten, Blogs & mehr
 
Informationsportal des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit
InfoDienst Gesundheitsförderung

Das Informationsportal „InfoDienst Gesundheitsförderung“ bietet u. a. einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Fachartikel, Materialien, Termine und Projekte zu verschiedenen Themen der Gesundheitsförderung. Alle Beiträge durchlaufen einen an Qualitätskriterien ausgerichteten Redaktionsprozess. Ein Newsletter informiert über aktuelle Inhalte. Fachinformationen und Veranstaltungshinweise können bei der Redaktion über ein Online-Formular eingereicht werden. 

https://infodienst.bioeg.de
 
Wissen aus der Forschung
Infodienst für gesundes Altern

Das virtuelle Forschungszentrum Centre for Healthy Ageing (CHA) in Mainz verbindet Grundlagenforschung zu den Mechanismen des Alterns mit klinischer Forschung zu gesundem Altern und alternsbedingten Krankheiten. Die CHA-Webseite Infodienst für gesundes Altern bereitet wissenschaftlich gesicherte Informationen rund um gesundes Altern allgemeinverständlich auf – mit Videos, Interviews, Berichten und anderen Beiträgen. Die Inhalte werden von Mitgliedern des CHA erstellt und fachlich geprüft.

https://www.cha-mainz.de
 
Website informiert Jugendliche
Decode Demenz

Das Online-Angebot „Decode Demenz des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend richtet sich speziell an Menschen im Alter von 12 bis 17 Jahren sowie an alle, die mehr über Demenz erfahren möchten oder im Alltag durch Angehörige davon betroffen sind. Geboten werden Informationen, praktische Tipps und persönliche Erfahrungsberichte in jugendgerechter Sprache. Ziel ist es, Jugendliche niedrigschwellig an das Thema heranzuführen und Berührungsängste abzubauen.

https://decode-demenz.de
 
Übersicht für digitale Soforthilfe
DigiStars – Jugend. Stärken. Digital.

Geraten Jugendliche in Krisensituationen, ist schnelle und verlässliche Hilfe gefragt. Die Plattform „DigiStars” bündelt kostenfreie digitale Beratungs- und Unterstützungsangebote für Jugendliche in Deutschland. Geboten wird ein übersichtlicher Zugang zu Hilfen bei Themen wie Mobbing, sexualisierter Gewalt, psychischen Belastungen oder digitalen Konflikten. Die Angebote wurden fachlich geprüft und von Jugendlichen getestet oder empfohlen. „DigiStars” richtet sich an junge Menschen, Eltern und Fachkräfte.

https://digi-stars.de
Sensibler, spezialisierter KI-Chatbot
YOUNA: Digitale Hilfe bei Rassismus

YOUNA ist eine KI-gestützte Anlaufstelle für Menschen, die Rassismus oder Diskriminierung erleben anonym, kostenlos und rund um die Uhr. Der Chat fängt auf, informiert und leitet an passende Anlaufstellen weiter; das ergänzt und entlastet Beratungsstellen. Für Akteur*innen im Gesundheitsbereich schließt das Angebot eine Versorgungslücke an der Schnittstelle von mentaler Gesundheit und Diskriminierungserfahrung. Die Chatbotberatung wurde von einem Team aus Tech, Psychologie und Recht entwickelt. Sie wird von verschiedenen Organisationen gefördert.

https://www.youarenotalone.ai
 
ZentrumKlimaAnpassung interviewt Katharina van Bronswijk
„Klimaangst ist keine Störung – sie ist ein Warnhinweis“

Der Klimawandel kann sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken. Im Interview erläutert Katharina van Bronswijk, Psychologin und Gründungsmitglied von „Psychologists/Psychotherapists for Future e. V.” und Botschafterin der „Woche der Klimaanpassung 2026”, warum Klimaangst eine nachvollziehbare Reaktion sein kann. Außerdem geht es um die psychischen Folgen von Extremwetterereignissen und darum, was zur Bewältigung beitragen kann.

https://zentrum-klimaanpassung.de
 
Praxishilfen, Leitfäden & Materialien
 
Arbeitsmaterial der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege
Mobilität pflegebedürftiger Menschen fördern

Bewegung kann bei pflegebedürftigen Menschen dazu beitragen, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu erhalten oder zu verbessern. Das neue, frei zugängliche Arbeitsmaterial für Bewegungsförderung in der professionellen Langzeitpflege soll als Wegweiser durch eine Vielzahl existierender Ansätze zur Bewegungsförderung dienen und helfen, geeignete Interventionen auszuwählen. Geboten werden kompakte Informationen sowie praktische Hinweise zu wissenschaftlich erprobten Interventionen.

https://www.zqp.de
 
Themenheft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Prävention und Partizipation: neue Ansätze in der Altenhilfe

Altenhilfe umfasst Maßnahmen, die Autonomie und Teilhabe älterer Menschen fördern und Pflegebedürftigkeit entgegenwirken. Das Themenheft 2/2026 des Deutschen Vereins ordnet die Altenhilfe historisch, politisch und rechtlich ein. Es präsentiert aktuelle Ansätze, wie Altenhilfe älteren Menschen gerecht werden kann und ihnen hilft, eigene Potenziale zu verwirklichen. Entwickelt werden außerdem Perspektiven für eine integrierte, partizipative Altenhilfeplanung und eine Vernetzung mit der kommunalen Pflegeinfrastruktur.

https://www.deutscher-verein.de
 
Handreichung und Materialien des Gesundheitsamts Frankfurt a.M.
Diskriminierungssensibles Arbeiten im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Eine neue Handreichung und weitere Materialien sollen Mitarbeitende im Öffentlichen Gesundheitsdienst dabei unterstützen, insbesondere rassistische Diskriminierung im Arbeitsalltag zu erkennen, einzuordnen und ihr entgegenzuwirken. Außerdem stehen Unterlagen für Workshops zur Verfügung, die Grundlagen zum Thema vermitteln und Handlungsoptionen für die Praxis aufzeigen. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken und eine inklusive Gesundheitsversorgung zu fördern.

https://www.empowerment-diversitaet.de
 
Fachbroschüre des Umweltbundesamts
Auf dem Weg zur grünen Stadt. Empfehlungen für die kommunale Praxis

Urbane grüne Infrastruktur ist ein elementarer Bestandteil einer umweltverträglichen, sozialen und gesundheitsfördernden Stadtentwicklung. Dazu ist ein Transformationsprozess erforderlich, zu dem bereits viel Wissen vorhanden ist. Die konkrete Umsetzung aber gestaltet sich schwierig. Die Fachbroschüre gibt kommunalen Planungspraktiker*innen Argumente und Empfehlungen an die Hand, um die Umsetzung voranzutreiben.

https://www.umweltbundesamt.de
 
Forschung, Berichte & Zeitschriften
 
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Bundesweites Lagebild zur Altenhilfe

Das „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“ liefert erstmals eine Übersicht zu Angeboten und Strukturen der Altenhilfe sowie zur Altenhilfeplanung in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen: Bundesweit besteht ein breites Beratungs- und Angebotsspektrum – bei deutlichen regionalen Unterschieden. Insbesondere Landkreise stehen häufiger vor Herausforderungen, eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, als kreisfreie Städte. Grundlage des Lagebildes ist eine repräsentative Befragung von 280 Landkreisen, kreisfreien Städten und Bezirken.

https://www.deutscher-verein.de
 
Paritätischer Armutsbericht 2026
Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit

Dem neuen Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes zufolge nimmt die soziale Spaltung in Deutschland zu. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 Prozent. Auch die Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen wächst. So ist in Bayern etwa jede achte Person von Armut betroffen, in Sachsen-Anhalt ist es mehr als jede fünfte und in Bremen mehr als jede vierte Person. Armut verfestigt sich besonders bei älteren Menschen, Frauen und Alleinerziehenden. 

https://www.der-paritaetische.de
 
Einsamkeitsbarometer 2026
Menschen mit Behinderungen sind besonders häufig einsam

Im Fokus des Einsamkeitsbarometers 2026 stehen Menschen mit Behinderungen. Die Analyse zeigt deutlich, dass sie häufiger von Einsamkeit betroffen sind als Menschen ohne Behinderungen. Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungsansätze werden thematisiert. Das Einsamkeitsbarometer ist ein Baustein des strategischen Vorgehens der Bundesregierung gegen Einsamkeit in Form einer wiederkehrenden Erhebung von validen Zahlen und Fakten. Umgesetzt wird dies durch das Kompetenznetz Einsamkeit am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V.

https://www.bmbfsfj.bund.de
 
UNICEF-Studie
Wohlbefinden von Kindern: Deutschland schneidet unterdurchschnittlich ab

Die neue UNICEF-Studie „Report Card 20: Unequal Chances“ zeigt, dass das Wohlbefinden von Kindern in Deutschland im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich ausfällt. Mit Platz 25 von 37 bewerteten EU- und OECD-Ländern bleibt Deutschland im unteren Mittelfeld. Besonders deutlich werden die Folgen sozialer Ungleichheit: Kinder aus benachteiligten Familien haben schlechtere Chancen auf gute Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. 

https://www.unicef.de
 
TK-Dossier 2026
Wie geht's Deutschlands Studierenden?

Das aktuelle Dossier der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt: Die psychische Belastung von Studierenden stagniert seit der Coronapandemie auf hohem Niveau. Befragt wurden 1.000 Studierende zu Gesundheit, Stress, Einsamkeit, Bewegung, digitaler Lehre und Künstlicher Intelligenz. Zentrale Belastungsfaktoren sind Prüfungen, die Doppelbelastung durch Studium und Arbeit, die Angst vor schlechten Noten sowie ein zu schwieriger oder umfangreicher Lernstoff. Die Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für ein gesundheitsförderndes Hochschulmanagement.

https://www.tk.de
 
Stiftung Gesundheitswissen
Problematischer Alkoholkonsum Jugendlicher

Eine Studie der Stiftung Gesundheitswissen hat ergeben: Rund 20 Prozent der 12- bis 17-Jährigen trinken mindestens einmal pro Woche Alkohol – bei 12,7 Prozent gilt das Trinkverhalten als problematisch. Dabei sind deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppen festgestellt worden. Keinen signifikanten Zusammenhang gab es mit der besuchten Schulform oder der Gesundheitskompetenz der Jugendlichen. Für die Querschnittsstudie wurden 2006 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Deutschland befragt.  

https://publichealth.jmir.org
 
Interdisziplinärer Expert*innenbericht
Schulgesundheitsfachkräfte: Nutzen ist belegt

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft e. V. (DDG) hat kürzlich den Bericht „Verantwortung für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen – Investment in die Schulgesundheitspflege/School Nursing“ vorgestellt. Er fasst internationale Studien, Ergebnisse deutscher Modellprojekte und gesundheitsökonomische Analysen zusammen. Laut Bericht ist der Nutzen von Schulgesundheitsfachkräften belegt: So können sie Schüler*innen mit chronischen Erkrankungen unterstützen sowie Gesundheitskompetenz und Prävention stärken.

https://www.ddg.info
 
CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Verborgenes Netzwerk: Wie die Umwelt unsere Gesundheit beeinflusst

Atemluft, Nahrungsmittel und vieles mehr: Täglich sind wir Tausenden chemischen Einflüssen ausgesetzt. Wie sich diese auf unsere Gesundheit auswirken, ist bislang nur unzureichend verstanden. Forschende haben nun mit einem neuen Ansatz eine Landkarte verborgener biologischer Zusammenhänge entwickelt. Die Ergebnisse eröffnen eine neue Perspektive darauf, wie Umweltfaktoren die Gesundheit beeinflussen. Ansätze wie dieser könnten langfristig dazu beitragen, bislang verborgene Risiken zu erkennen und Strategien zur Verringerung krankheitsbedingter Belastungen zu entwickeln, so die Forschenden.

https://cemm.at
 
Lancet Countdown Europe 2026
Klimawandel erhöht Gesundheitsrisiken in Europa

Der neue Lancet Countdown Europe zeigt eine deutliche Zunahme klimabedingter Gesundheitsrisiken in Europa. So ist in nahezu allen untersuchten Regionen die Anzahl hitzebedingter Todesfälle gestiegen. Zudem fördert der Klimawandel die Ausbreitung von Infektionskrankheiten, verlängert die Pollensaison und wirkt sich auf die Ernährungssicherheit aus. Der Bericht zeigt auch, wie Europa auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels reagiert und welche Bedeutung Klimaschutz, Anpassung, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliches Engagement in diesem Kontext haben.

https://www.thelancet.com
 
Artikel in „landschaftsarchitekt:innen“ 1/2026
Planetare Gesundheit räumlich wirksam machen

Nicole Stauf und Dorothea Baltruks zeigen, wie sich Stadtentwicklung, Gesundheit, Klimaresilienz und Biodiversitätsschutz miteinander vereinen lassen. Sie machen deutlich, dass die Gesundheit der Menschen stark von ihren Lebensräumen abhängt, in denen sie wohnen, sich bewegen, arbeiten und einander begegnen. Stadtentwicklung wird als wichtiger Hebel für Gesundheit, Teilhabe und ökologische Stabilität beschrieben. Im Fokus stehen u. a. die grün-blaue Infrastruktur, aktive Mobilität, Hitzeschutz und der Zugang zu gesundheitsfördernden Stadträumen für alle. 

https://www.bdla.de
 
Ausschreibungen & Wettbewerbe
 
Bewerbungsschluss: 16.08.2026
Der Herausforderung Einsamkeit begegnen
Deutscher Gemeinsamkeitspreis 2026

Der Deutsche Gemeinsamkeitspreis wird in diesem Jahr erstmals vergeben. Er würdigt Projekte, Organisationen und Initiativen, die gegen Einsamkeit angehen und ein gelebtes Miteinander fördern. Bewerben können sich Kommunen, öffentliche Einrichtungen auf kommunaler Ebene, zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine, Verbände, Gewerkschaften sowie betriebliche Initiativen für Beschäftigte. Der Preis wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Kompetenznetz Einsamkeit ausgelobt.

https://kompetenznetz-einsamkeit.de
 
Bewerbungsschluss: 15.09.2026
Engagement für Gesundheit, Prävention, Pflege und Zusammenhalt
Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“

Der diesjährige Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ der DAK-Gesundheit möchte Engagement für Gesundheit, Prävention, Pflege und gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar machen. Gesucht werden Projekte aus diesen Bereichen, die Menschen zusammenbringen und Werte wie Respekt, Toleranz und Gemeinschaft im Alltag fördern. Teilnehmen können Initiativen, Vereine, Organisationen, Gruppen und Betriebe.

https://www.dak.de
 
Bewerbungsschluss: 12.10.2026
Lösungen für den Fußverkehr in Kommunen
Fußverkehrspreis Deutschland

Gesucht werden Kommunen, die das Gehen fördern. Mit dem Fußverkehrspreis Deutschland zeichnet der Interessenverband FUSS e. V. Städte und Gemeinden aus, die innovative Lösungen für sicheren, barrierefreien und angenehmen Fußverkehr umsetzen. Bewerben können sich Kommunen mit bereits realisierten oder laufenden Projekten und Maßnahmen. Zusätzlich wird der Sonderpreis „Das Klima geht zu Fuß“ für klimagerecht gestaltete Gehwege und Plätze vergeben. 

https://www.fuss-ev.de
 
Bundesweite Veranstaltungen
 
19.-21.08.2026
21. ESHMS-Konferenz
Mental Health in Times of Uncertainty

Die Verbindung zwischen Unsicherheit – aufgrund beispielsweise von Klimawandel, Naturgefahren, Kriegen, Pandemien – und psychischer Gesundheit ist ein aktuelles Thema der öffentlichen Gesundheit. Die Gesundheits- und Medizinsoziologie kann wichtige Beiträge zum Verständnis der Rolle sozialer und kultureller Faktoren für die psychische Gesundheit in Zeiten der Unsicherheit leisten. Diesem Thema widmet sich die European Society of Health and Medical Sociology (ESHMS) mit ihrer Konferenz.

https://www.uke.de
 
11.-12.09.2026
Netzwerktreffen des DACH-Netzwerks Gesundheitsförderung
40 Jahre Ottawa-Charta: Bilanz und Zukunft der Gesundheitsförderung

Was konnte die Gesundheitsförderung in den vergangenen vier Jahrzehnten bewegen? Welche Ansätze haben sich bewährt, welche weniger? Auf welchen wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnissen lässt sich weiter aufbauen? Wo liegen ungenutzte Potenziale für die Weiterentwicklung des Feldes? Die Veranstaltung möchte diese Fragen beleuchten und Impulse für eine zukunftsorientierte Gesundheitsförderung setzen. Die Bilanzierung wird u. a. angestoßen von Dr. Katharina Böhm, Geschäftsführerin der HAGE; sie referiert zum Thema „Health in and for all Policies – von der Utopie zur Realität?!“.

https://www.zhaw.ch
 
17.09.2026
Deutsches Netzwerk Gesundheitskompetenz / Universität Bayreuth
Planetary Health Literacy: Interdisciplinary Perspectives, Current Research, and Emerging Directions

Ziel dieses Symposiums ist es, eine interdisziplinäre Diskussion über den aktuellen Stand und die zukünftige Entwicklung der Forschung im Bereich Planetary Health Literacy zu fördern. Abgebildet werden sollen verschiedene Facetten und interdisziplinäre Perspektiven zu Planetary Health Literacy. Die thematischen Blöcke lauten: 1. Klima und Gesundheitskompetenz, 2. Kompetenzen zu Nachhaltigkeit und Gesundheit, 3. Planetary Health Literacy.

https://www.pph.uni-bayreuth.de
 
18.09.2026
Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft
Gesundheitskompetenz 4.0: Kompetenz und resilient in Zeiten des Wandels

Wie können Menschen in einer zunehmend digitalen, komplexen und krisenanfälligen Welt gesundheitsbezogene Informationen finden, verstehen, bewerten und anwenden? Auf dem Symposium geben Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis und Institutionen hierzu Impulse. Sie beleuchten u. a. den Status quo der Förderung von Gesundheitskompetenz sowie die Veränderung des Umgangs mit Gesundheit durch digitale Gesundheitsinformationen und Krisen. Zudem gibt es vertiefende Einblicke in Ernährungskompetenz, gesunde Führung, AI Literacy, Low Health Literacies und Mental Health Literacy. 

https://www.apollon-hochschule.de
 
21.-23.09.2026
Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie e.V.
Deutscher Suchtkongress 2026

Der Kongress steht unter dem Motto „Versorgen – Forschen – Teilhabe“ und legt einen besonderen Fokus auf das Thema Teilhabe. Teilhabe bedeutet, die Perspektiven von Menschen mit Suchterfahrung sichtbar zu machen und als wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Feldes zu verstehen. Auf dem Kongress soll Teilhabe diskutiert sowie praktisch gedacht werden. Denn wo wissenschaftliche Erkenntnisse, fachliche Expertise und gelebte Erfahrung zusammenkommen, entstehen tragfähige Antworten auf Fragen rund um (Substanz-)Konsumstörungen.

https://www.suchtkongress.org
 
22.09.2026
Deutsches Netzwerk Gesundheitskompetenz
Stand der Gesundheitskompetenzförderung in Deutschland

Die Jahrestagung des Deutschen Netzwerks Gesundheitskompetenz (DNGK) findet in Kooperation mit dem Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) als Pre-Conference zum 25. Kongress Versorgungsforschung (23.-25.09.2026) statt. Die Pre-Conference befasst sich mit dem Stand der Gesundheitskompetenzförderung in Deutschland; sie steht im Zeichen der vom DNGK aktuell durchgeführten Bestandsaufnahme 10 Jahre Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz. 

https://dngk.de
 
30.09.-02.10.2026
Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V.
Gesundheit gestalten – gemeinsam gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen

Angesichts gesellschaftlicher Umbrüche wird sich auch unser Gesundheitssystem ändern müssen – so braucht es z. B. eine echte Verhältnisprävention und eine Gesundheitspolitik, die sich an wissenschaftlicher Evidenz orientiert und zugleich Erfahrungen und Wünsche von Patient*innen einbindet: Vor diesem Hintergrund richtet die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention zusammen mit drei weiteren Fachgesellschaften ihren Jahreskongress aus. Er möchte unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und Lösungsansätze für die aktuellen gesundheitlichen Herausforderungen entwickeln.

https://kongress-gesundheit-gestalten.de
 
 
Impressum
HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Tel +49 (0)69 713 76 78-0
Fax +49 (0)69 713 76 78-11
mara.springer@hage.de
www.hage.de
 
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