Rauchverzicht und bessere Luftqualität Weniger Menschen erkranken an COPD – Daten auch für Hessen
2023 lebten deutschlandweit rund 3,2 Millionen Menschen mit der Diagnose Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Im Vergleich zu 2017 ist damit ein relativer Rückgang der COPD-Krankheitshäufigkeit von knapp 10 Prozent bei Menschen ab 40 Jahren zu verzeichnen. Das zeigen aktuelle Daten des Gesundheitsatlasses Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Verantwortlich für den Rückgang dürften v. a. Rauchverzicht und Verbesserungen der Luftqualität sein. In Hessen sind 6,38 Prozent der Bevölkerung COPD-diagnostiziert (NRW: 8,13 Prozent, Sachsen: 5,4 Prozent). Dabei führt mit 8,08 Prozent der Werra-Meißner-Kreis. Am wenigsten verbreitet ist COPD im Hochtaunuskreis (4,8 Prozent). In Frankfurt am Main beträgt die Rate 5,98 Prozent.
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