Newsletter 12/2021
 
 
Liebe Leserin, lieber Leser,

heute erreicht Sie unser letzter Newsletter in diesem Jahr, das mit COVID-19 immer wieder Neujustierungen und Anpassungsleistungen in allen Lebensbereichen verlangt hat und weiter verlangt. Auch im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention ist einiges in Bewegung geraten, nicht nur in der Praxis, sondern ebenso in der Reflexion darüber, wie dieser Bereich in Zukunft aufgestellt sein sollte. Das spiegelt sich auch in den Meldungen, die wir in unseren Newslettern 2021 für Sie zusammengestellt haben.

Wir sagen Danke für Ihr Interesse und freuen uns, Sie im nächsten Jahr weiter mit interessanten Informationen zu versorgen. Wir wünschen Ihnen – auch, wenn nicht alles wie gewohnt stattfinden kann – eine schöne Adventszeit und friedvolle Weihnachtstage. Kommen Sie gut und gesund ins Neue Jahr!

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Newsletter-Redaktion
Dr. Claudia Mauelshagen
 
Inhalt
 
Aus der HAGE
Nachrichten
 
Aktivitäten im Überblick
Der HAGE-Jahresbericht 2020
Der HAGE-Jahresbericht stellt die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. in gebündelter Form vor. Die strategische und inhaltliche Ausrichtung der HAGE wird beschrieben, die verschiedenen Arbeitsbereiche präsentieren ihre Arbeit und ihre Projekte in 2020. Dazu gehören auch die Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie und die damit einhergehenden Veränderungen der Arbeitsprozesse und -strukturen sowie der Veranstaltungsformate. Außerdem werden die Vereinsstruktur, die personelle Besetzung der Geschäftsstelle sowie die Mitglieder der HAGE dargestellt.
https://hage.de
 
Die Dokumentation ist online
Fachtag Familienzentren 2021
Am 26. Oktober 2021 fand der 5. Fachtag Familienzentren in Hessen in einem digitalen Format statt. Die HAGE-Geschäftsstelle wurde zum Übertragungsstudio – mit Robert Hübner (hr-fernsehen) als Moderator. Wie schon in den vergangenen Jahren begleitete er Teilnehmende aus der Praxis, aus dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, aus Politik und Wissenschaft durch den Tag. Wie kann die psychische Gesundheit von Bürger*innen in Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern nachhaltig gestärkt werden? Dieser Frage widmete sich der Fachtag aus verschiedenen Perspektiven und mit vielfältigen Vorträgen und Praxisbeispielen.
https://hage.de
 
Der Kurzbericht ist online
2. Terminreihe "Brennglas Corona: Bruchstellen der Gesellschaft?!": Wohnungs-/Obdachlosigkeit
Im Rahmen der Dialogreihe "Gesundheitliche Chancengleichheit – Im Gespräch mit Wissenschaft und Praxis" fand am 03. und 04.11.2021 die zweite Terminreihe unter dem Titel "Brennglas Corona: Bruchstellen der Gesellschaft?!" statt. Sie befasste sich mit dem Thema Wohnungs-/Obdachlosigkeit. Mit Fachvorträgen, Praxisbeispielen und einem intensiven fachlichen Austausch gelang es der Veranstaltung, die Teilnehmenden für das Thema Wohnungs-/Obdachlosigkeit zu sensibilisieren sowie wissenschaftliche Erkenntnisse mit Beispielen guter Praxis zu verknüpfen. So konnten der Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis gefördert und der interdisziplinäre Austausch gestärkt werden.
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Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt
Gesundheitskurs "Wohlbefinden stärken"
Gemeinsam mit dem Jobcenter des Hochtaunuskreises und der Taunusdienste gGmbH wurde innerhalb des Projektes "Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt" ein Entspannungskurs für erwerbslose Menschen organisiert. Der Kurs fand im Sommer/Herbst 2021 statt, sein Ziel: das innere Wohlbefinden anhand von Bewegungsübungen, Atemtechniken und Entspannungsübungen zu stärken. Die Teilnehmer*innen wurden dazu bewegt, ihre Familien auf Outdoor-Veranstaltungen mitzunehmen, um gemeinsam den Entspannungskurs zu genießen. Es zeigte sich darüber hinaus, wie wichtig die Netzwerkarbeit innerhalb des Verzahnungsprojektes ist, um Gesundheitsangebote im Rahmen der Arbeitsförderung etablieren zu können.
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Unsere Termine
 
07.12.2021
Gesundheit und Quartier – Praxis im Gespräch: Es sind noch Plätze frei
So kann Gesundheitsförderung im Quartier gelingen
Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: Dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. Um insbesondere sozial benachteiligte Menschen in prekären Lebens- und Arbeitssituationen zu erreichen und deren Gesundheitsressourcen zu stärken, bedarf es eines gemeinschaftlichen, gesundheitsförderlichen Quartiersansatzes. Doch wie kann dies umgesetzt werden und gelingen? Das möchte die Veranstaltung mit Beispielen aus der Praxis und im Erfahrungsaustausch zeigen. Sie findet online von 10:00-12:00 Uhr statt und richtet sich an kommunale Fachakteure aus Gesundheit, Bildung, Soziales und Stadtentwicklung, Krankenkassenvertreter*innen, politische Entscheidungsträger*innen auf Landes- und Kommunalebene sowie an Praxispartner*innen, die in der Gemeinwesenarbeit und im Quartiersmanagement tätig sind. Veranstalter sind die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen zusammen mit zwei weiteren Partnern.
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24.02./25.02./08.04.2022
Fortbildung für Kita-Leitungen
Gesundheitsfördernde Kita – auf der Grundlage des BEP
Die berufliche Weiterbildung „Gesundheitsfördernde Kita – auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0-10 Jahren in Hessen (BEP)“ hat zum Ziel, Gesundheitsförderung sowohl konzeptionell als auch praktisch stärker in der Lebenswelt Kindertagesstätte (Kita), das ist in Krippe und Kindergarten, zu verankern. Hierbei stehen das Kind und die Eltern genauso im Fokus wie die Erzieher*innen bzw. pädagogischen Fachkräfte. Es werden Online-Fortbildungen und, insofern es das Pandemiegeschehen erlaubt, Präsenz-Fortbildungen angeboten. Die erste Präsenz-Veranstaltung für Kita-Leitungen ist für den 24.02., 25.02. und 08.04.2022 in Frankfurt am Main geplant. Weitere Informationen und Termine sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie online.
https://hage.de
 
Start am 03.03.2022
Arbeitsbereich KASA
Koordinatorenseminar für die ambulante Hospizarbeit
Das fünfteilige Koordinatorenseminar (40h) vermittelt Kenntnisse zu den Aufgaben von Koordinator*innen in der ambulanten Hospizarbeit. Themen sind die Gewinnung, Schulung und Koordination der Ehrenamtlichen. Dies wird anhand praktischer Beispiele aus dem Alltag der Hospizarbeit behandelt, und es werden Besonderheiten in der Arbeit mit Ehrenamt aufgezeigt. Zudem erarbeiten sich die Teilnehmer*innen Strategien für eine gelingende Kommunikation sowie für das Konfliktmanagement. Sie erhalten Informationen zu verschiedenen Strukturen in den Regionen und in Hessen, die für die Arbeit vor Ort hilfreich sind. Das Seminar richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Koordinator*innen in der ambulanten Hospizarbeit. Es entspricht den Anforderungen gem. § 39a (2) SGB V und wird von den Gesetzlichen Krankenversicherungen in Hessen anerkannt. Die Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie online.
https://hage.de
 
ab 07.03.2022
Psychische Gesundheit von Kita-Kindern
9. Weiterbildungsdurchgang des Eltern-Programms Schatzsuche
Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder auf Schatzsuche gehen und das seelische Wohlbefinden von Kita-Kindern fördern. Die psychische Gesundheit von Kindern ist seit Beginn der Corona-Pandemie noch mehr in den Vordergrund gerückt. Mit dem Eltern-Programm Schatzsuche werden Eltern und andere Bezugspersonen über pädagogische Fachkräfte für die Bedürfnisse der Kinder sensibilisiert und die Stärken und Schutzfaktoren von Kindern in den Blick genommen. Seit August 2017 fördert die Techniker Krankenkasse die Einführung und Umsetzung des Eltern-Programms Schatzsuche in hessischen Kindertagesstätten. Die Weiterbildung findet digital oder in Präsenz in Frankfurt am Main statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
https://hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention
Hessen
 
Förderbedarf bei Grundschüler*innen erkennen
Hessischer Bewegungscheck gestartet
Der Hessische Bewegungscheck überprüft und analysiert die motorischen Basiskompetenzen von Grundschüler*innen im Rahmen des Sportunterrichts, um Förderbedarfe zu ermitteln und ggf. Empfehlungen auszusprechen, wie motorische Kompetenzen verbessert werden können. Sportminister Peter Beuth und Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz haben Anfang November den Hessischen Bewegungscheck an der Sonnenschule in Taunusstein-Neuhof vorgestellt und gestartet. Das Programm wurde im November auch an Grundschulen in Idstein, Hünstetten, Schlangenbad, Walluf, Kiedrich, Geisenheim und Johannisberg angeboten. Zukünftig sollen Drittklässler hessenweit die Möglichkeit zum Hessischen Bewegungscheck bekommen. Das Projekt ist Teil des Landesprogramms "SPORTLAND HESSEN bewegt" des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport. Der Hessische Bewegungscheck wird von der BARMER Hessen und der Unfallkasse Hessen unterstützt. Die HAGE ist Träger der Programmkoordinierungsstelle.
https://hessischer-bewegungscheck.de
 
Hessisches Kultusministerium
Neues Informationsangebot: Schule aktuell für Eltern
In der Corona-Pandemie ist eine direkte Kommunikation zu den Familien wichtig. Das hessische Kultusministerium hat deshalb ein neues Angebot entwickelt und informiert Eltern über wichtige landesweite Neuerungen für den Schulalltag ihrer Kinder und das Bildungsland Hessen. Das neue Format ermöglicht eine schnelle Reaktion auf aktuelle Ereignisse und informiert gleichzeitig über längerfristige bildungspolitische Projekte und Initiativen. Auch nach Corona soll diese Form der Kommunikation mit den Eltern erhalten bleiben. Wer interessiert ist, kann die Informationen "Schule aktuell für Eltern" abonnieren.
https://kultusministerium.hessen.de
 
15 hessische Schulen können 2022 noch teilnehmen
Säen, jäten, ernten: Gemüseacker für Kinder und Jugendliche
Wie wird aus einem Samenkorn eine Möhre? Was ist alles zu tun, bis ein Salat geerntet werden kann? Das und mehr lernen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 12 Jahren bei der GemüseAckerdemie. Auf einer Ackerfläche bauen Kinder ihr eigenes Gemüse an und lernen etwas übers Pflanzen, Mulchen und Ernten. Lernmaterialien begleiten den Prozess. Die GemüseAckerdemie ist ein Bildungsprogramm des gemeinnützigen Sozialunternehmens Acker e. V., das sich mit seinen Bildungsprogrammen für die Wertschätzung von Natur und Lebensmitteln und für Nachhaltigkeit und Ernährungskompetenz einsetzt. Als Förderpartner von Acker e. V. bietet die AOK Hessen im Projekt GemüseAckerdemie Förderplätze für Grund- und weiterführende Schulen an. 2022 können noch 15 hessische Schulen mitmachen. Interessierte Schulen wenden sich an: team-suedwest@acker.co.
https://www.acker.co/gemueseackerdemie
 
Hessischer Landtag
Verschärfung des Nichtraucherschutzgesetzes
Um hessische Bürger*innen vor den Gefahren des Passivrauchens zu schützen, hat der Hessische Landtag das Nichtraucherschutzgesetz verschärft. Eingeführt wird ein Rauchverbot auf Spielplätzen, außerdem werden mit der Neufassung des Gesetzes elektronische Konsumprodukte wie E-Zigaretten oder Tabakerhitzer in das Hessische Nichtraucherschutzgesetz integriert. Denn der Dampf, der bei ihrem Konsum entstehe, belaste die Raumluft in ähnlich gesundheitsschädlicher Weise wie herkömmlicher Zigarettenrauch, erläutert Gesundheitsminister Kai Klose. Zudem wird die bis dato geltende Ausnahmeregelung für das Rauchen in Festzelten abgeschafft, auch hier gilt nun ein ausnahmsloses Rauchverbot.
https://soziales.hessen.de
 
Deutschland
 
WHO Healthy Cities Netzwerk
WHO Europa akkreditiert Gesunde-Städte-Netzwerk
Das Gesunde-Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland wird bis 2025 am Gesunde-Städte-Projekt der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilnehmen. Dies hat das Regionalbüro der WHO für Europa mitgeteilt. Im Juni 1989 gründeten in Frankfurt am Main zehn Städte und ein Kreis das Netzwerk, damit Gesundheitsförderung für alle im Alltag der Menschen ankommt. Aktuell sind 91 Mitgliedskommunen Teil des nationalen Netzwerkes. Es versteht sich als kommunales Sprachrohr auf der Bundesebene für die kompetente Gestaltung einer lebensweltlichen Gesundheitsförderung durch integrierte Handlungsansätze und bürgerschaftliches Engagement. Nun wird sich das Netzwerk auch auf internationaler Ebene für Gesundheit für alle einsetzen.
https://gesunde-staedte-netzwerk.de
 
15. Deutscher Ärztetag
Klimawandel und Gesundheit
Ein zentrales Thema des diesjährigen 15. Deutschen Ärztetages im November war "Klimawandel und Gesundheit". Hier ging es zum Beispiel um eine nationale Strategie für eine klimafreundliche Gesundheitsversorgung, um notwendige Maßnahmen zum Erreichen der Klimaneutralität des Gesundheitswesens sowie um einen Appell an Bund, Länder, Kommunen und die Einrichtungen des Gesundheitswesens, Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bei Hitzewellen zu intensivieren. Auch sind konkrete Maßnahmenpläne für Kliniken, Not- und Rettungsdienste sowie Pflegeeinrichtungen zur Vorbereitung auf Extremwetterereignisse notwendig. Kurz-Interviews zum Thema, die mit Expert*innen während des Deutschen Ärztetages geführt wurden, stehen im Internet zur Verfügung.
https://www.aerzteblatt.de
 
BMU-Förderung ab 01.12.2021
Folgen des Klimawandels: Anpassungsmanagement in Kommunen
Städte und Gemeinden können ab dem 1. Dezember 2021 finanzielle Unterstützung für ihre Vorsorge gegen Klimarisiken bekommen. Im Fokus der neuen Förderrunde des Programms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" steht der Aufbau eines nachhaltigen Anpassungsmanagements in Kommunen. Darüber hinaus will das BMU innovative Modellprojekte fördern, die vor Schäden durch extreme Wetterereignisse wie Starkregen oder Hitzewellen schützen. Das neu ausgerichtete Förderprogramm ermöglicht auch, Synergien zu nutzen und positive Nebeneffekte zu den UN-Nachhaltigkeitszielen zu entfalten (zum Beispiel Lärmschutz, Gesundheit).
https://www.bmu.de
 
Kranken- und Pflegekassen
Weggebrochene und veränderte Präventionsangebote in der Coronazeit
Wegen der Coronapandemie sind im vergangenen Jahr zahlreiche Präventionsange­bote der Kranken- und Pflegekassen ausgesetzt oder abgebrochen worden. Jetzt gibt es dazu Zahlen. 31 Prozent der lebensweltbezogenen Präventionsangebote, etwa in Kitas oder Stadt­teilen, wurden nicht über den März 2020 hinaus fortgesetzt. Bei Angeboten in Betrieben lag dieser Anteil bei 36 Pro­zent, in stationären Pflegeeinrichtungen bei 24 Prozent. Die übrigen Angebote wurden in zum Teil eingeschränkter oder veränderter Form durchgeführt. Auch neue Aktivitäten konnten seit März 2020 begonnen werden, häufig, weil auf digitale Formate umge­stellt wurde. Das hat eine Befra­gung von über 100 Krankenkassen durch den GKV-Spitzenverband ergeben.
https://www.gkv-spitzenverband.de
 
Präventionsprogramme
 
Handbuch und Seminare für Lehrkräfte aktualisiert
Lions-Quest "Erwachsen werden"
Im Rahmen des schulischen Lebenskompetenz- und Präventionsprogramms Lions-Quest "Erwachsen werden" ist nun die fünfte überarbeitete Ausgabe des Handbuchs für Lehrkräfte erschienen. Das Handbuch wurde an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst und klarer strukturiert, ein Thema ist auch die wachsende Bedeutung der Gesundheitsförderung durch die Stärkung von Lebenskompetenzen in der Schule. Die Seminare, in denen Lehrkräfte im Umgang mit dem Programm geschult werden, wurden an die neuen Erkenntnisse und das neue Handbuch angepasst. Das Programm richtet sich an Schüler*innen der Klassen 5-8/9.
https://www.lions-quest.de/aktuelles
 
Medien
Webseiten, Podcasts & mehr
 
Livetalk des BZfE: Die erste Folge ist online
Wie kommunizieren?
Es ist grundsätzlich eine wichtige Frage, wie Gesundheitsthemen in die Zielgruppen kommuniziert werden, sodass einerseits die Kommunikationsabsicht realisiert werden kann und andererseits die Fallstricke kommunikativer Manipulation vermieden werden. Insofern ist das Thema des ersten BZfE-Ernährungstalks klug gewählt, es lautet "Ernährungskommunikation auf dem Prüfstand". In diesem rund einstündigen Livetalk des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) diskutieren Expert*innen, mit welcher Sprache und durch welche kommunikativen Strategien sich Ernährungsbotschaften besser vermitteln lassen.
https://www.bzfe.de
 
Lebensweltenprävention
Neue Podcastreihe "wohl befinden"
Als Mitglied der Nationalen Präventionskonferenz engagiert sich der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) aktiv in der Lebensweltenprävention. In diesem Zusammenhang hat der Verband einen neuen Präventionspodcast mit dem Namen "wohl befinden. Gesunde Gesellschaft gestalten" ins Leben gerufen. Die Podcastreihe behandelt in jeder Episode ein anderes Präventionsthema. Die erste Folge heißt "Die ersten 1.000 Tage entscheiden: Eine gesunde Ernährungsumgebung zählt" und widmet sich der Relevanz gesunder Ernährung bei Kleinstkindern. "wohl befinden" richtet sich an Menschen aus Politik, Praxis, Wissenschaft und alle Interessierten.
https://www.pkv.de
 
Podcast-Episode zum Thema Pflege
"Wir riskieren die Gesundheit der Bevölkerung"
Mit der Situation der Pflege in Deutschland befasst sich eine aktuelle Episode aus der Podcast-Reihe "Vielfalt, Verantwortung, Vision". Welche Entwicklungen gibt es im Bereich der Pflege? Warum bestehen viele Hürden seit Jahrzehnten? Welche politischen Forderungen sind wesentlich? Diesen und mehr Fragen widmet sich der Podcast in einem Interview mit Jürgen Drebes vom Bochumer Bund und Professor Dr. Stefan Görres, der sagt: "Wir riskieren wirklich die Gesundheit der Bevölkerung". Professor Görres ist Leiter der Abteilung für Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen.
https://mundwerk-training.de/podcast
 
Praxishilfen und Leitfäden
 
Neue Broschüre
Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften
Wenn es um Unfälle, Verletzungen, chronische Erkrankungen, Krankheitsbeschwerden oder Präventionsmaßnahmen geht, so kann das System Schule durch den Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften entlastet werden. Deren Tätigkeit zielt unter anderem auf die Verbesserung von Gesundheitswissen und -kompetenzen, die Etablierung eines gesundheitsbewussten und -förderlichen Schulklimas, die Reduzierung der Unfallzahlen und -kosten sowie auf eine verbesserte Akutversorgung bei Unfällen. Zur Einführung von Schulgesundheitsfachkräften an öffentlichen Schulen sind vielfältige Überlegungen anzustellen. Das Schulsystem hat kaum Erfahrungen mit der Einbindung von Fachkräften mit gesundheitlicher und pflegerischer Verantwortung. Die Information "Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) dient der Klärung von Zielen, Aufgaben, Organisation, Verantwortlichkeiten und Rahmenbedingungen. Sie richtet sich primär an die strategische und politische Entscheidungsebene der für Schule zuständigen Ministerien, Verwaltungen und Träger.
https://publikationen.dguv.de
 
Ergebnisse der Evaluation
Modellprojekt "Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt"
Die Erprobung der Zusammenarbeit von Krankenkassen und Jobcentern zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung wurde seit 2016 im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit weiterentwickelt und ausgeweitet. Eine Evaluation in den Jahren 2018 bis 2020 an 129 Standorten hat die Strukturen und Prozesse sowie die Wirksamkeit des Modellprojekts "Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt" untersucht. Die nun publizierte Zusammenfassung stellt die wichtigsten Ergebnisse des unveröffentlichten Abschlussberichts vor.
https://www.gkv-buendnis.de/publikationen
Ergebnisbericht
Schulische Gesundheitsförderung und Prävention: Strukturen, Bedingungen, Akteur*innen
Der Ergebnisbericht "Qualitätsmanagement hinsichtlich Gesundheitsförderung und Prävention in der Lebenswelt Schule" des GKV-Bündnisses für Gesundheit setzt sich mit der Verankerung von Gesundheitsförderung und Prävention im schulischen Qualitätsmanagement sowie den relevanten Strukturen, Bedingungen und Akteur*innen auseinander. Der Bericht bietet einen Überblick über den aktuellen Sachstand zu schulischer Gesundheitsförderung und Prävention. Er präsentiert Modelle und Definitionen von Qualitätsmanagement, diskutiert Herausforderungen und definiert Ansatzpunkte für eine zukünftige schulische Qualitätsentwicklung im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention.
https://www.gkv-buendnis.de/publikationen
 
Überblick über Aktivitäten und Ergebnisse
Offensive Psychische Gesundheit
Die Offensive Psychische Gesundheit steht für die Stärkung der psychischen Gesundheit in allen Lebenswelten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat mit dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Oktober 2020 ein Bündnis geschaffen, das von mehr als 50 Akteuren der Prävention in Deutschland unterstützt wird. Der Abschlussbericht "Aktivitäten und Ergebnisse der Offensive Psychische Gesundheit" ist nun veröffentlicht und steht auf der Landingpage der Offensive zum Download bereit.
https://inqa.de
 
Neue Broschüre
Prävention in Lebenswelten
Erfolgreich kann Prävention in Lebenswelten nur sein, wenn sie von den maßgeblichen Akteuren verstanden und mitgetragen wird. Um hier zu unterstützen, hat der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) die Fachbroschüre "Prävention in Lebenswelten. Weil Gesundheit ein gesundes Umfeld braucht" entwickelt. Sie stellt in alltagsnaher Sprache dar, wie Lebensweltenprävention aussehen kann und warum sie notwendig ist.
https://www.pkv.de
 
Forschung, Berichte & Zeitschriften
 
European Health Literacy Population Survey 2019-2021
Orientierung im Gesundheitssystem finden viele Bürger*innen schwierig
Vielen Bürger*innen fällt es schwer, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden. Das zeigt die Studie "European Health Literacy Population Survey 2019-2021 (HLS19)". 17 Länder haben teilgenommen, darunter Deutschland mit der Universität Bielefeld und der Hertie School Berlin. Die Studie wurde unter anderem durch die World Health Organisation Europa initiiert. Im internationalen Vergleich gaben die Befragten in Deutschland besonders häufig Schwierigkeiten im Umgang mit Gesundheitsinformationen an. Die Studie analysierte auch die allgemeine Gesundheitskompetenz: Im Schnitt verfügt nahezu die Hälfte (46 Prozent) der Befragten in den beteiligten Ländern über eine nur geringe Gesundheitskompetenz, für Deutschland fällt der Werte noch höher aus.
https://aktuell.uni-bielefeld.de
 
Studienergebnisse
Arbeitswelt und Gesundheit
Die Beschäftigtenstudie "How’s work" der Techniker Krankenkasse hat ergeben: Der Arbeits- und Zeitdruck ist hoch, Überstunden sind häufig, und einer der TOP-Belastungsfaktoren ist lange Bildschirmarbeit. 51 Prozent der Beschäftigten gehen manchmal, häufig oder sogar sehr häufig krank zur Arbeit. Rät eine Ärztin oder ein Arzt allerdings vom Arbeiten ab, folgen viele Beschäftigte dieser Empfehlung. Auch das Ess- und Trinkverhalten könnte besser sein: So erreichen fast 40 Prozent die empfohlene Trinkmenge von 1,5 Litern pro Tag nicht, 98 Prozent kommen nicht auf die empfohlene Menge von fünf und mehr Portionen Obst und/oder Gemüse pro Tag. Beim Schlaf zeigt sich: Fast ein Drittel der Beschäftigten hat ein auffälliges Schlafverhalten oder sogar ausgeprägte Schlafstörungen. Und 58 Prozent der Befragten würden gerne manchmal einen Power Nap in den Arbeitsalltag integrieren.
https://www.tk.de
Forschungsbericht des BMAS
Arbeiten im Homeoffice
Die Untersuchung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt wurde, widmet sich der Homeoffice-Nutzung vor und während Corona. Durch die Coronapandemie stieg der Anteil der Beschäftigten, der von Zuhause arbeitet, deutlich und sprunghaft an, dabei wurden technische Hürden sowie Bedenken seitens der Betriebe wie auch bei Beschäftigten abgebaut. Viele Beschäftigte sammelten in dieser Zeit erstmals Erfahrungen mit dem Arbeiten im Homeoffice. Der Bericht stellt dar, wer von Zuhause aus arbeitet, welche Trends erkennbar sind, wie es sich mit der Zufriedenheit im Homeoffice verhält, was Corona geändert hat und anderes mehr. Zum Schluss gibt es einen kurzen Ausblick auf Themenbereiche, die zukünftig mehr zu erforschen sind; hierher gehört auch die Frage, ob und ggf. wie sich das Homeoffice auf die Gesundheit auswirkt.
https://www.bmas.de
 
Deutscher Hochaltrigkeitssurvey
Coronapandemie und die Lebenssituation älterer Menschen
Immer mehr Menschen erreichen in Deutschland ein hohes und sehr hohes Alter. Über ihre Lebenssituationen ist jedoch wenig bekannt. Der Deutsche Hochaltrigkeitssurvey "Hohes Alter in Deutschland (D80+)" soll die Lebenssituationen und die Lebensqualität der Menschen ab 80 Jahren umfassend abbilden. Themenbereiche sind Lebensführung und soziale Beziehungen, Gesundheit, Werte und Einstellungen, Lebensgeschichte, materielle Situation. Erste Ergebnisse der Studie wurden nun in dem Kurzbericht "Wahrgenommene Auswirkungen der Coronapandemie auf die Lebenssituation älterer Menschen" veröffentlicht. Kurzberichte zu weiteren Themen folgen.
https://www.dza.de/forschung
 
Magazin IPP-Info 18
Partizipation in Gesundheitsversorgung, Public-Health-Forschung und Lehre
Die aktuelle Ausgabe des IPP-Info des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen befasst sich mit dem Thema "Partizipation in der Forschung und in der Versorgung". Die Beiträge beleuchten die Bandbreite verschiedener Anwendungsfelder und Perspektiven von Partizipation in Public-Health-Forschung, Gesundheitsversorgung und Lehre und geben einen Einblick in die Forschungsaktivitäten des IPP zu diesem Thema. Partizipation in der Versorgung bedeutet, dass Bürger* innen bei gesundheitsrelevanten Entscheidungen, die sich auf sie selbst, ihre Gemeinde oder ihr Land beziehen, mitentscheiden. Der Beteiligungsgrad reicht dabei von bloßer Information bis hin zur alleinigen Entscheidungsmacht. In der Forschung bedeutet Partizipation, dass der Forschungsprozess in Co-Produktion zwischen Forschenden und Vertreter*innen der Zielgruppe, auf die sich die Forschung bezieht, stattfindet.
https://www.ipp.uni-bremen.de
 
Veranstaltungen
 
01.12./15.12.2021/19.01.2022
CCG Ringvorlesung Wintersemester 2021/22
Paradigmenwechsel in der Gesundheits­versorgung
Die Coronapandemie traf auf ein deutsches Gesundheitswesen mit Reformbedarf sowie Defiziten in der Digitalisierung ohne finanzielle Spielräume. Zudem drängen Nachhaltigkeits- und Genderfragen auf die gesundheitspolitische Agenda. Das Competence Center Gesundheit (CCG) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) führt in diesem Semester eine Ringvorlesung zum Thema "Neu sortieren! Paradigmenwechsel in der Gesundheits­versorgung?" durch. Die Online-Veranstaltung findet mittwochs von 17:00-19:00 Uhr statt. Heute, am 01.12., lautet das Thema "Rolle der Kommunen in der Gesundheitsversorgung", am 15.12. geht es um die Frage "Haben wir zu viele Intensivbetten in den Kliniken?". Die Vorträge "Neustart: Ein Gesundheitssystem für die Menschen gestalten" und "Spotlight Gesundheit: Wie die Versorgung in Deutschland verbessert werden kann" stehen am 19.01.2022 auf der Agenda.
https://www.haw-hamburg.de
 
07.12.2021
Digitale Veranstaltung
Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt
Das Projekt psyGA wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert. 40 Partner aus dem Gesundheitswesen, aus Wissenschaft und Praxis kooperieren, um Informationen zum Thema "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" für die betriebliche Nutzung aufzubereiten und wirksame Angebote für die Prävention und Gesundheitsförderung zur Verfügung zu stellen. Auf der Veranstaltung des Deutschen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) geben von 10:00-11:30 Uhr Franziska Stiegler und Dr. Jana May-Schmidt (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) einen Überblick über die Projektergebnisse der letzten Jahre. Außerdem diskutieren sie mit den Teilnehmenden die Herausforderungen, die sich für eine erfolgreiche Prävention und die Förderung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt und auch darüber hinaus stellen.
https://www.dnbgf.de/veranstaltungen
 
08.12./15.12./22.12.2021
Fortbildung für Erzieher*innen
Umgang mit chronischen Erkrankungen in der Kita
Pädagogische Fachkräfte wie Lehrer*innen und Erzieher*innen sind zunehmend mit chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Asthma, Epilepsie oder Allergie konfrontiert. Die Darmstädter Kinderkliniken schulen dazu regelmäßig Lehrer*innen und Erzieher*innen aus den Regionen Hessens. Die nächsten Online-Fortbildungsveranstaltungen für Erzieher*innen finden statt am 08.12. zu Asthma und Anaphylaxie, am 15.12. zu Epilepsie und am 22.12. zu Diabetes, jeweils von 15:00-17:00 Uhr. Ziel dieser Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Chronische Krankheiten in der Kita – Medikamentengabe (k)ein Thema?" ist es, die Verantwortlichen über die rechtlichen Aspekte bei der Ersthilfe und/oder Medikamentengabe aufzuklären und zu mehr Handlungssicherheit zu verhelfen. Die Veranstaltungen sind auch einzeln buchbar.
https://kinderkliniken.de
 
10.12.2021
Online-Tagung
Niedersachsen-Forum Alter und Zukunft 2021
Das Niedersachsen-Forum Alter und Zukunft wird im Auftrag des Niedersächsischen Sozialministeriums seit 1992 einmal jährlich als Tages-Veranstaltung durchgeführt, jeweils in Kooperation mit einer niedersächsischen Kommune und in diesem Jahr erstmals digital unter dem Dach der internationalen Dekade des gesunden Alterns. Es richtet sich sowohl an ältere Menschen als auch an Fachpublikum. Die Online-Tagung wird organisiert von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. (LVG & AFS Nds. e. V.)
https://www.gesundheit-nds.de
 
15./16.12.2021
Wirksame Tabakprävention
19. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle
Ziel der 19. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle ist die Stärkung bestehender Projekte und Initiativen zur Verminderung des Rauchens sowie die Förderung der Entwicklung zukünftiger Projekte und Konzepte für eine wirksame Tabakprävention. In den Plenarsitzungen werden neueste Daten zum Tabakkonsum vorgestellt und über aktuelle Herausforderungen in der Tabakprävention diskutiert. In verschiedenen Symposien und in Form einer Posterausstellung präsentieren Expert*innen ihre Projekte. Die Konferenz findet virtuell statt und wird veranstaltet vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Nichtrauchen.
https://www.dkfz.de
 
19.01./20.01.2022
Multiplikator*innen-Fortbildung
Net-Piloten: Peerprojekt zur Prävention von Mediensucht
Computer- und Konsolenspiele, Smartphones und Tablets sind alltägliche Begleiter von Kindern und Jugendlichen. "Net-Piloten" ist ein von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickeltes Peerprojekt an Schulen, bei dem 14- bis 18-jährige Schüler*innen jüngeren Mitschüler*innen eine verantwortungsvolle Computer- und Internetnutzung nahebringen, um problematischem Medienkonsum vorzubeugen. Das Projekt trägt auch zu einer suchtpräventiven Atmosphäre im Schul- und Familienalltag bei. In Kooperation mit der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e. V. bietet die BzGA im Januar 2022 eine zweitägige digitale Multiplikator*innen-Fortbildung an. Die Teilnehmenden werden über die Inhalte des Projektes informiert, erlernen Methoden zur Umsetzung und werden befähigt, Weiterbildungen für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen bzw. Multiplikator*innen an den akquirierten Schulen der eigenen Kommune durchzuführen.
https://www.hls-online.org
 
26.01./02.02.2022
Vorlesungsreihe
Planetary Health
Die aktuelle Vorlesungsreihe der Planetary Health Academy steht unter dem Titel "Klinische Medizin im Kontext von Planetary Health". Über die klinische Medizin im engeren Sinne hinausgehend behandelt der Vortrag am 26.01.2022 das Thema "Public Health und öffentlicher Gesundheitsdienst"; am 02.02.2022 geht es um das Thema "Medizinisches Ethos im 21. Jahrhundert: Werte und Werthaltung für planetare Gesundheit". Die Planetary Health Academy wurde im Frühjahr 2020 von KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit sowie Health For Future gegründet.
https://planetary-health-academy.de
 
16.02.2022
Klinikverbund Hessen e. V.
Fachkongress "Zukunft Gesundheit"
Die Zukunft der Gesundheitspolitik und Lösungen für drängende Fragen unseres Gesundheitswesens: Mit diesen Themen befassen sich Akteure aus Politik, Krankenhäusern und Versorgung, Krankenversicherung und anderen Bereichen des Gesundheitswesens auf dem Kongress "Zukunft Gesundheit". Veranstalter ist der Klinikverbund Hessen e. V. Der Kongress findet in Wiesbaden statt und steht unter der Schirmherrschaft des hessischen Gesundheitsministers Kai Klose.
https://www.kongress-zukunftgesundheit.de/
 
22.-24.03.2022
Kongress: SAVE THE DATE
Armut und Gesundheit 2022: Was jetzt zählt
Rückblickend lässt sich angesichts der Corona-Pandemie feststellen: Die vergangenen Monate waren vor allem eine Zeit reaktiven Handelns. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, sich von diesem Handlungsmuster zu lösen – hin zur Aktivität und zu konzertierten Strategien für eine nachhaltige und gesundheitsfördernde Gesamtpolitik. Dazu möchte der Kongress "Armut und Gesundheit 2022" unter dem Motto "Was jetzt zählt" beitragen. Der Kongress schafft seit 1995 ein Problembewusstsein für gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland. Akteur*innen aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik, Praxis und Selbsthilfe problematisieren gesellschaftliche Strukturen und diskutieren Veränderungspotenziale. Auch werden aktuelle Ergebnisse aus der Forschung sowie neue Strategien, Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und vertieft.
https://www.armut-und-gesundheit.de/
 
30./31.03.2022
Fachtagung: SAVE THE DATE
Prävention und Gesundheitsförderung in Schulen – Sport, Spiel und Bewegung
Die Kultusministerkonferenz, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) widmen sich auf ihrer Fachtagung aus der Reihe "Prävention und Gesundheitsförderung in Schulen" dem Thema "Sport, Spiel und Bewegung". Die Veranstaltung findet in der DGUV-Akademie in Dresden statt. Als Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule steht auch die Bewegungsförderung mit ihrem Beitrag zur Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an die Fachebenen aus den Bereichen Schulentwicklung, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Sport- und Bewegungsförderung. Erwartet werden Tagungsgäste von Kultusministerien bzw. Schulsenatsbehörden, Unfallversicherungsträgern, Ministerien, politischen Gremien und Sportverbänden, aber auch von gesetzlichen Krankenkassen und bundesweit agierenden Organisationen.
https://www.dguv.de/de
 
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