Newsletter 12/2020
 
 
Liebe Leserinnen und Leser,

wir begrüßen Sie herzlich zu dem letzten HAGE-Newsletter dieses Jahres. 2020 hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt und uns in vielen Bereichen zum Umdenken und Neupriorisieren bewogen.
Wir möchten uns zum Ende dieses Jahres auf das Gute und Positive besinnen, auf die vielen wichtigen Neuerungen, die strukturell angestoßen werden konnten, auf die zahlreichen Krisen- und Hilfsangebote, die unbürokratisch ins Leben gerufen worden sind, auf das unermüdliche Engagement vieler Freiwilliger, ohne die eine Krisenbewältigung unmöglich ist und schließlich auch auf all die sogenannten Alltagshelden, die im Kleinen und Großen mithelfen, Verantwortung übernehmen und dafür Sorge tragen, dass uns trotz physischer Distanz ein Miteinander gelingt. Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Unser Newsletter ist wieder vollgepackt mit interessanten Nachrichten aus der Gesundheitsförderung und Prävention; diesmal jedoch mit einem neuen Inhaltsverzeichnis versehen. So gelangen Sie mit einem Klick direkt zu dem Thema, das Sie lesen möchten.


Bleiben Sie gesund!
Mit vorweihnachtlichen Grüßen

Mara Springer
Newsletter-Redaktion
 
Inhalt
Nachrichten und Termine aus der HAGE e.V.
Gesundheitsförderung und Prävention
Medien und Veröffentlichungen
Wissenschaftliche Studien
 
Nachrichten und Termine aus der HAGE e.V.
Nachrichten
 
01.12.2020
Jahresrückblick 2019
Aktivitäten 2019 im Überblick: der HAGE-Jahresbericht 2019 liegt vor
Wir freuen uns, Ihnen den HAGE-Jahresbericht 2019 präsentieren zu können. Der Bericht dokumentiert die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der HAGE e. V für das Jahr 2019. Die einzelnen Arbeitsbereiche stellen darin ihre Arbeit und Projekte ausführlich vor und es wird über die bereichsübergreifenden Maßnahmen der Gesundheitsförderung und die weiteren Tätigkeitsfelder der HAGE e. V. berichtet. Zudem ermöglicht der Bericht einen Einblick in die Entwicklung der Geschäftsstelle und in die Vereinsstruktur. www.hage.de
 
01.12.2020
Eine Handreichung auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen
Neue Handreichung "Gesundheitsfördende Kita"
Wenn es um Gesundheitsförderung in der Kindertagesstätte (Kita) gibt es viele zu berücksichtigende Aspekte. Doch was ist überhaupt gesund und „richtig“, wenn wir von Gesundheitsförderung in der Kita sprechen? Die Broschüre „Gesundheitsfördernde Kita“ ist eine Handreichung zum BEP, die Kita-Akteurinnen und Kita-Akteure dabei unterstützen möchte, einen neuen Zugang zum Themenfeld zu finden, indem Gesundheit ganzheitlich, als Teil des Alltäglichen in der Einrichtung verankert wird und die Beteiligten eine gemeinsame Verantwortung für die nachhaltige Umsetzung übernehmen. Diese Handreichung richtet sich primär an Fach- und Führungskräfte der Kita-Landschaft und möchte darüber hinaus auch Trägern eine Hilfestellung bieten, wie Gesundheitsförderung konzeptionell in den Einrichtungen gelebt werden kann. Die Broschüte kann als PDF heruntergeladen oder als gedruckte Broschüre kostenfrei bestellt werden. Weiter Informationen, den Download und das Bestellformular finden Sie unter www.hage.de
 
01.12.2020
Gerne nehmen wir auch Ihr Angebot mit auf
Webseite offeneohren-hessen.de bündelt telefonische & digitale Hilfsangebote
Viele Menschen wünschen sich in Krisenzeiten ein offenes Ohr, Ermutigung oder einen hilfreichen Rat für ihre Situation. Viele Kommunen und psychosoziale Organisationen bieten Gesprächsmöglichkeiten für unterschiedliche Problemlagen an. Die Seite offeneohren-hessen.de bündelt viele der Angebote an einer zentralen Stelle. Die Seite ist eine Gemeinschaftsaktion der HAGE e.V., YAKAMARA Media und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Wir freuen uns, wenn Sie diese Information und den Link zu diesem Angebot in Ihren Netzwerken weiterstreuen, damit es möglichst viele Menschen erreicht, die Hilfe suchen. Wenn Sie selbst telefonische oder digitale Soforthilfe/Beratung anbieten oder ein Angebot kennen, das hier nicht aufgeführt ist, schreiben Sie uns eine E-Mail an offeneohren@hage.de. Gerne nehmen wir Ihr Angebot mit auf. https://offeneohren-hessen.de
 
26. Nov. 2020
Digitale 3. Fachgespräche „Gute Praxis konkret: Ältere Menschen in Zeiten der Pandemie erreichen und nachhaltig unterstützen“
Die Dokumentation der 3. Fachgespräche am 24.11.2020 ist online
Am 24. November 2020 veranstaltete die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Gesund Altern der HAGE e.V. als Weiterführung der Fachgespräche 2019 die 3. Fachgespräche „Gute Praxis konkret: Ältere Menschen in Zeiten der Pandemie erreichen und nachhaltig unterstützen“ in einem digitalen Format. Dabei wurde sich besonders mit der Frage beschäftigt, wie ein zielgruppenspezifischer und bedarfsgerechter Zugang in Zeiten der Corona-Pandemie gelingen kann. Die Dokumentation der 3. Fachgespräche am 24.11.2020 ist online unter www.hage.de
 
05. Nov. 2020
Digitaler Workshop „Nudging in der kommunalen Gesundheitsförderung“
Die Dokumentation des Workshops am 03.11.2020 ist online
Zum Thema „Nudging in der kommunalen Gesundheitsförderung“ führte die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) am 3. November 2020 den ersten digitalen Workshop durch. Das Ziel des Workshops war es, kommunalen Akteur*innen ein fundiertes Verständnis des Nudging-Ansatzes zu vermitteln, einen kreativen und sicheren Umgang mit dem Thema Nudging in der kommunalen Gesundheitsförderung anzustoßen, das AEIOU-Modell an konkreten Fallbeispielen zu erproben sowie erste Ansätze und Ideen für die eigene Praxis zu entwickeln. Die Dokumentation des Workshops am 03.11.2020 ist online unter www.hage.de
 
Unsere Termine
 
 
SAVE THE DATE - 23.02.2021, digitale Veranstaltung
Kooperationsveranstaltung der KGC Hessen, der Servicestelle Gemeinwesenarbeit Hessen & dem Zentrum für Nachhaltige Stadtentwicklung Hessen - Sozialer Zusammenhalt
Digitale Auftaktveranstaltung „Gesundheit und Quartier - Wie kann Gesundheitsförderung im Quartier gelingen?“
Die Servicestelle Gemeinwesenarbeit Hessen mit dem Zentrum für Nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen - Sozialer Zusammenhalt und die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen laden Sie herzlich zu der digitalen Kooperatonsveranstaltung „Gesundheit und Quartier - Wie kann Gesundheitsförderung im Quartier gelingen?“ am 23.02.2020 ein. Quartiere und Gemeinden spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Gestaltung von gesundheitsfördernden Lebensräumen. Um besonders sozialbenachteiligte Menschen in prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen zu erreichen und deren gesundheitsfördernden Ressourcen zu stärken, bedarf es eines gemeinschaftlichen, gesundheitsförderlichen Quartiersansatzes. www.hage.de
 
 
Januar 2021, digitales und Präsenzformat
Fortbildungstermine und Anmeldung 2021
Gesundheitsfördernde Kita - auf der Grundlage des BEP
Ziel dieser Fortbildung ist es, Gesundheitsförderung sowohl konzeptionell als auch praktisch stärker in der Lebenswelt Kita zu verankern. Hierbei werden das Kind und die Eltern genauso in den Blick genommen wie die Fachkräfte. Die Fortbildung wird in unterschiedlicher Form für die Zielgruppen Kita-Leitungen und Kita-Fachberatungen angeboten. Die Fortbildung hat für beide Zielgruppen einen hohen praktischen Anteil. Ab sofort können Sie sich für die Fortbildungstermine in 2021 online anmelden. Von Januar bis April 2021 wird die Fortbildung ausschließlich in einem digitalen Format über den Anbieter ZOOM umgesetzt. Wenn das Pandemiegeschehen es erlaubt, werden ab Mai 2021 Fortbildungen in Frankfurt und Fulda in Präsenz angeboten. Die Termine und Anmeldelinks finden Sie unter www.hage.de
 
Frühjahr 2021, digitales und Präsenzformat
Weiterbildung Eltern-Programm Schatzsuche
Jetzt zum 6. oder 7. Weiterbildungsdurchgang im Frühjahr 2021 anmelden
Mit Hilfe engagierter Dozent*innen und einem kreativen bundesweiten Team von Schatzsuche-Landeskoordinator*innen konnten wir das Konzept der Weiterbildung so anpassen, dass wir die Inhalte der Schatzsuche auch digital weitergeben können. Trotzdem hoffen wir, bald wieder Präsenztermine wahrnehmen zu können. Die derzeitige Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie zeigt uns mehr denn je, wie wichtig die psychische Gesundheit von Kindern ist. Einen sicheren Hafen in solch stürmischen Zeiten zu haben, ist für Eltern wie für Kinder von besonderer Bedeutung. Genau hier setzt das Eltern-Programm Schatzsuche an, welches in Hessen seit dem 1. August 2017 von der Techniker Krankenkasse gefördert wird. Ziel ist es, Eltern und andere Bezugspersonen sowie pädagogische Fachkräfte für die Bedürfnisse der Kinder zu sensibilisieren und die Stärken und Schutzfaktoren der Kinder als „Schätze“ in den Blick zu nehmen. Die Termine für den 6. und 7. Weiterbildungsdurchgang zum Eltern-Programm Schatzsuche für das Frühjahr 2021 sind online. Ab sofort können Sie sich anmelden. Die Plätze für die Weiterbildung sind begrenzt. www.hage.de
 
 
04.03.2021, Frankfurt am Main
Gerade in stürmischen Zeiten, braucht es einen guten Austausch
Einladung zum 3. Austauschtreffen für Schatzsuche-Referent*innen aus Hessen und Rheinland-Pfalz
Bereits zum zweiten Mal wird ein gemeinsames Austauschtreffen für Schatzsuche-Referent*innen aus Hessen und Rheinland-Pfalz stattfinden. Der Termin ist der 04.03.2021 von 13:00 bis 16:30 Uhr. Dieses Treffen soll in Frankfurt am Main stattfinden. Gegebenenfalls wird kurzfristig auf ein digitales Programm umgestellt. Das Austauschtreffen wird durch einen Vortrag der Diplompädagogin Nicole Klenk bereichert. Diese ist Resilienztherapeutin und wurde unter anderem von Jesper Jul ausgebildet. Im Anschluss wird es wie gewohnt einen Austausch für die Schatzsuche-Referent*innen geben. Thema wird unter anderem die Umsetzung der Schatzsuche bzw. des Eltern-Programms während der Corona-Pandemie sein. Wir freuen uns auf viele Anmeldungen und einen regen Austausch. www.hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention
Hessen
 
02.12.2020
Bei Erkältungssymptomen zuallerst die Nummer 116 117 anrufen!
Hessenweite Kampagne zur Eindämmung von COVID-19 gestartet
Vor dem Hintergrund der andauernden Corona Pandemie und beginnenden Erkältungszeit startet die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) eine hessenweite Kampagne mit einer wichtigen Botschaft: Patienten mit Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Fieber sollen keinesfalls einfach in die Zentralen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) gehen, sondern immer zuerst die 116117 anrufen. Die Kampagne soll dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern. Frank Dastych, Vorstandsvorsitzender der KVH, stellte die Kampagne am 09.11.2020 gemeinsam mit dem Hessischen Staatsminister für Soziales und Integration, Kai Klose, in Wiesbaden vor. www.soziales.hessen.de
 
24.11.2020
Landkreise und kreisfreie Städte richten Impfzentren ein
Hessen bereitet Impfungen gegen Corona-Virus vor
Der Bund geht derzeit davon aus, dass er ab etwa Mitte Dezember 2020 einen ersten Impfstoff gegen das Corona-Virus bereitstellen kann. Für die Durchführung der millionenfachen Impfung in Hessen ist es daher notwendig, eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Der Krisenstab der Hessischen Landesregierung hat die Kreise und kreisfreien Städte mit ihren Gesundheitsämtern und unteren Katastrophenschutzbehörden beauftragt, landesweit Impfzentren einzurichten. Mindestens ein Anlaufpunkt soll pro Landkreis und kreisfreier Stadt in Hessen mit Unterstützung der hessischen Hilfsorganisationen, des Technischen Hilfswerks und der Bundeswehr zur Verfügung gestellt werden. www.soziales.hessen.de
24.11.2020
Größte Impfaktion in der Geschichte des Landes Hessen
Landesärztekammer ruft Ärzt*innen zur Mitwirkung an Corona-Impfaktion auf
„Bei der Corona-Impfstrategie handelt es sich um die größte Impfaktion in der Geschichte des Landes Hessen“, sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. Unter der Voraussetzung, dass bis dahin eine Zulassung für einen Impfstoff vorliegt, sollen ab Mitte Dezember zunächst die vulnerablen Gruppen, Ältere, Vorerkrankte, das Personal im Gesundheitswesen, in Alten- und Pflegeheimen, sowie Polizei- oder Feuerwehrkräfte, in Hessen geimpft werden. Die Landesärztekammer ruft Ärztinnen und Ärzte dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen und mitzuhelfen. www.laekh.de
 
01.12.2020
KoGi - Kommunale Gesundheitslotsen interkulturell
Zielgruppenspezifische Projektförderung in Frankfurt am Main
Als erste hessische Kommune erhält die Stadt Frankfurt am Main im Rahmen des Kommunalen Förderprogrammes „Zielgruppenspezifische Projektförderung“ des GKV-Bündnisses für Gesundheit für die Weiterentwicklung des KoGi (Kommunale Gesundheitslotsen interkulturell)-Konzeptes für die nächsten drei Jahre eine Förderung in Höhe von rund 90.000 Euro. In dem KoGi-Projekt werden regelmäßig Menschen mit Migrationshintergrund zu KoGi-Lots*innen ausgebildet. Nach ihrer Ausbildung informieren die KoGi-Lots*innen im Auftrag des Gesundheitsamtes Migrant*innen in ihrer jeweiligen Muttersprache, u.a. über das deutsche Gesundheitssystem sowie über Themen der Gesundheitsförderung und Prävention. Für die Ausbildung zur ehrenamtlichen Gesundheitslots*in im Januar 2021 sind noch Plätze frei. www.vdek.com
 
23.11.2020
Mehrsprachiges Informationsangebot für Menschen mit Behinderungen
Wegweiser für Menschen mit Behinderungen
Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen, die einen Migrationshintergrund haben, finden sich im Beratungs-, Rehabilitations- und Unterstützungsangebot oft nicht so gut zurecht. Viele Einrichtungen der Behindertenhilfe verzeichnen eine geringe Inanspruchnahme ihrer Leistungen und Angebote durch Menschen mit Migrationshintergrund. Das soll sich mit dem „Wegweiser für Menschen mit Behinderungen“ ändern. Er verweist in Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch, Rumänisch, Polnisch, Kroatisch, Russisch, Arabisch, Dari und in einfacher deutscher Sprache auf das Beratungsangebot der seit einigen Jahren etablierten Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs). Der Wegweiser entstand aufbauend auf den Ergebnissen des Forschungsprojekts „Verbesserung der Teilhabe von Menschen in der Schnittstelle von Migration und Behinderung in Hessen (MiBeH)“ an der Universität Kassel. www.soziales.hessen.de
 
19.11.2020
Neue Struktur der Städtebauförderung ab 2020
Servicestelle HEGISS wird „Zentrum Nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen - Sozialer Zusammenhalt“
Bund und Länder haben gemeinsam eine neue Struktur der Städtebauförderung ab 2020 erarbeitet. Die bisherigen sechs Förderprogramme wurden zu drei Förderprogrammen zusammengefasst. Aus diesem Grund bekommt die Servicestelle der Hessischen Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) einen neuen Namen: Zentrum Nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen – Sozialer Zusammenhalt (kurz: Zentrum Sozialer Zusammenhalt). Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ führt das bisherige Programm „Soziale Stadt“ fort und dient weiterhin der Stabilisierung benachteiligter Quartiere. Das Förderprogramm soll unter neuem Namen weiter als Gemeinschaftsinitiative zwischen Land, Kommunen, Trägern der freien Wohlfahrtspflege und Sozialarbeit, Wohnungswirtschaft und Beschäftigungsträgern umgesetzt werden. https://nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de
 
Deutschland
 
02.12.2020
Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
Neue Strategie der Bundesregierung zur globalen Gesundheit
Das Thema globale Gesundheit hat sowohl in Deutschland als auch international in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund wird eine neue Strategie der Bundesregierung zu Globaler Gesundheit erarbeitet. Ziel ist es, die Schwerpunkte des deutschen Engagements zu aktualisieren und zur Koordination und Zusammenarbeit aller Akteure beizutragen. Die Strategie wird an Stelle des im Jahr 2013 verabschiedeten Konzeptes zur globalen Gesundheitspolitik „Globale Gesundheitspolitik gestalten – gemeinsam handeln – Verantwortung wahrnehmen“ treten, mit dem die Bundesregierung erstmals den deutschen Beitrag in diesem Politikfeld definierte. Den Rahmen für die neue Strategie liefert die Agenda 2030 der Vereinten Nationen von 2015. Das dritte Nachhaltigkeitsziel dieser Agenda "Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern" steht dabei im Mittelpunkt der Strategie. Die Agenda 2030 können Sie unter diesem Link einsehen: https://nachhaltig-entwickeln.dgvn.de/agenda-2030/ziele-fuer-nachhaltige-entwicklung/. Zu der neuen Strategie der Bundesregierung geht es unter www.bundesgesundheitsministerium.de
 
01.12.2020
International Union for Health Promotion and Education
Neue internationale Arbeitsgruppe zum Thema psychische Gesundheit
Mit der Verabschiedung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) im Jahr 2015 wurde die psychische Gesundheit erstmals ausdrücklich als integraler Bestandteil der globalen Entwicklungsagenda aufgenommen. Und auch die COVID-19-Pandemie zeigt, dass es dringend notwendig ist, die Auswirkungen des Virus auf die psychische Gesundheit auf Bevölkerungsebene anzugehen, einschließlich der Auswirkungen von Isolation und Einsamkeit, Angst, Sorgen, Depression und häuslicher Gewalt. Die International Union for Health Promotion and Education (IUHPE) hat dazu eine neue globale Arbeitsgruppe zur Förderung der psychischen Gesundheit gegründet. Diese möchte u.a. Politik, Praxis und Forschung zur Förderung psychischer Gesundheit unterstützen. www.bvpraevention.de
 
23.10.2020
Bundesumweltministerium unterstützt soziale Einrichtungen im Einsatz gegen den Klimawandel
Förderprogramme „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ und „Sozial & Mobil“
Das Bundesumweltministerium hat die neuen Förderprogramme „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ und „Sozial & Mobil“ gestartet. Ab sofort können Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen die Förderungen beantragen. Mit 150 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium bis 2023 individuelle Beratungen, umfassende Anpassungskonzepte und konkrete Maßnahmen, um sich an die klimatischen Belastungen durch den Klimawandel anpassen zu können. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter www.bmu.de
 
23.10.2020
DAK-Gesundheit
Initiative "Für ein gesundes Miteinander"
Gesundheit hört nicht bei der medizinischen Versorgung auf. Menschen brauchen für ein gesundes Miteinander mehr Freundlichkeit, Achtsamkeit und Toleranz. Und das hat viel mit jedem einzelnen zu tun. So ist das Credo der DAK-Initiative "Für eine gesundes Miteinander": Lasst uns mehr aufeinander aufpassen und gegenseitig helfen – mit Herz und gesundem Menschenverstand. Unter den Themen "Stress beruhigen", "Freundlich sein" und "Toleranter werden" gibt es viele spannende Beiträge, Ideen und Tipps, um selbst für mehr Gesundheit aktiv zu werden, auch und gerade in Krisenzeiten. Zusätzlich gibt es den DAK-Podcast "Ganz schön krank, Leute!", in dem es um Menschen und Geschichten, um Selbstmotivation, Achtsamkeit und vieles mehr geht. In dem Wettbewerb "Gesichter für ein gesundes Miteinander" werden bis zum 15.01.2021 noch Menschen gesucht, die mit ihrem Engagement aktiv etwas verändern, egal ob auf der Arbeit, im Netz, im Verein oder wo auch immer. www.gesundes-miteinander.de
 
Medien und Veröffentlichungen
Webseiten und Apps
 
infektionsschutz.de
Aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus
Was tun bei einem Verdacht auf Infektion? Wie verhalte ich mich in der Quarantäne? Wie kann ich mich und andere am besten schützen? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet auf ihrer Internetseite häufig gestellte Fragen, gibt Verhaltens-Tipps und stellt aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus zur Verfügung. www.infektionsschutz.de
 
Digitale Engel bieten nun auch digital ihre Unterstützung an
Online im Alter trotz und gerade in Zeiten der Pandemie
Mit dem Projekt Digitaler Engel unterstützt „Deutschland sicher im Netz“ ältere Menschen bei der Nutzung digitaler Angebote – alltagsnah und vor Ort. Um die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Pandemie zu unterstützen, werden die Informationsveranstaltungen, gemeinsam mit den Kooperationspartnern vor Ort, nun auch digital durchgeführt. Der Digitale Engel bleibt damit weiterhin für die älteren Menschen erreichbar. Interessierte können sich von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 030 76 7581 530 oder via E-Mail unter fragen@sicher-im-netz.de an das Team der Digitalen Engel wenden. www.digitaler-engel.org
Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Digitales Lernen für Gesundheitsfachkräfte
Die Internetseite des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen bietet jetzt auch ein Online-Angebot zum selbstständigen Lernen. Die Kurse richten sich zunächst an Familienhebammen (FamHeb) und Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen oder -pfleger (FGKiKP). Die Lernplattform ergänzt das bestehende Fort- und Weiterbildungsangebot für Akteure in den Frühen Hilfen und basiert inhaltlich auf den Qualifizierungsmodulen. www.fruehehilfen.de
 
Webseite für LSBTI-Personen, ihre Angehörigen und Fachkräfte aus den Bereichen Beratung und Bildung
Wissen und Unterstützung
Um Information und Prävention zu verbessern, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Mai 2019 das Regenbogenportal gelauncht, eine umfassende Wissens- und Unterstützungs-Webseite für LSBTI-Personen, ihre Angehörigen und vor allem auch für Fachkräfte aus den Bereichen Beratung und Bildung. Das Regenbogenportal bietet gut aufbereitete Informationen, Materialien, Beratungs- und Fortbildungsangebote für den privaten und beruflichen Alltag. www.regenbogenportal.de
 
Gesundheitsförderliche Tipps und Anregungen für eine aktive Adventszeit
Digitaler Adventskalender für ältere Menschen
Einfache und zugleich effektive Bewegungsübungen, leckere Rezepte und weihnachtliche Gedichte: Der Online-Adventskalender auf der Kampagnenwebseite „Gesund und aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bringt Abwechslung in die Adventszeit. Vom 01. bis 24. Dezember 2020 öffnet sich auf jeden Tag ein Türchen mit gesundheitsförderlichen Tipps und Anregungen. www.gesund-aktiv-aelter-werden.de
Förderung von transkulturellen Kompetenzen
eLearning Plattform „Vielfalt Pflegen“ gestartet
Deutschland ist eine alternde Migrationsgesellschaft. In Zukunft wird eine steigende Zahl an Migrant*innen und Menschen mit Migrationshintergrund professionelle Pflege in Anspruch nehmen. Darüber hinaus arbeiten auch viele Migrant*innen in der Pflege. Transkulturelle Kompetenzen im Pflegealltag stärken und kulturelle Unterschiede gezielt und angemessen berücksichtigen, das sind die Ziele der kostenfreien eLearning-Plattform „Vielfalt Pflegen“, die das Bundesministerium für Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule Paulo Freire im Zentrum ÜBERLEBEN in Berlin entwickelt hat. Auf der eLearning-Plattform gibt es die Möglichkeit, sich in einer modernen und professionellen Lernumgebung zum Thema „Transkulturelle Pflege“ fortzubilden oder bereits vorhandenes Wissen aufzufrischen und zu vertiefen. https://vielfalt-pflegen.info
 
Online-Plattform: gruppenplatz.de
Plattform unterstützt Suchende und Beratende beim Finden einer Gruppenpsychotherapie
Gruppenplatz unterstützt Suchende und Beratende beim Auffinden einer Gruppenpsychotherapie über eine Umkreissuche. Ziel der Plattform, ist die ambulante Gruppenpsychotherapie bekannter zu machen und einen niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen. Von den Informationen, wie Gruppenzeiten oder Indikation profitieren Suchende und Psychotherapeut*innen. So erhalten Psychotherapeut*innen passendere Anfragen und Suchende sparen sich durch die digitale Anfragemöglichkeit den Anrufbeantworter. Die Plattform ist für alle kostenfrei zu nutzen. Sie finanziert sich über freiwillige Premium-Funktionen zur Vereinfachung der Organisation für Psychotherapeut*innen (Freemium-Geschäftmodell). https://gruppenplatz.de
 
Blogs und Podcasts
 
Prävention und Gesundheitsförderung - Schwerpunkt Psyche
BVPG-BLOG
Im Oktober hat die Bundesregierung die Offensive Psychische Gesundheit (OPG) gestartet. Warum dringender Handlungsbedarf besteht und wie die Umsetzung gelingen kann, erläutern die Vizepräsidentin des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP), Annette Schlipphak, der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), Dr. Dietrich Munz, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs), Prof. Dr. Markus Bühner und Prof. Dr. Bernd Röhrle, ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V. (DGVT) im aktuellen Blogbeitrag der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG). www.bvpraevention.de
Expertinnen und Experten für Altersfragen im Gespräch
Hörbeitrag: Alltag und älter werden in Corona-Zeiten
Seit März 2020 ist hat sich vieles verändert: Vorsichtsmaßnahmen bestimmen vielfach den Alltag, Erledigungen sind auf ein Minimum reduziert, Freunden und Familie begegnet man überwiegend mit Abstand oder virtuell auf einem Bildschirm. Doch gibt es auch Möglichkeiten, positiv mit den Veränderungen umzugehen, die diese Krise mit sich bringt? Im Gespräch mit der Gesundheitsjournalistin Karen Hartig erzählen Expertinnen und Experten, wie sie diese besondere Zeit erleben, was sie bewegt und welche Gedanken sie sich machen. Alle drei haben sich jahrzehntelang beruflich mit Fragen des Älterwerdens beschäftigt. In den Hörbeiträgen geht es natürlich nicht nur um COVID-19 (Corona), sondern auch um die Frage eines „neuen“ Umgangs mit dem Thema Alter. www.gesund-aktiv-aelter-werden.de
 
Digitale Handreichungen, Leitfäden und Expertisen
 
Eine Aktivität der BZgA im Rahmen des Zukunftsforums Public Health
Memorandum „Evidenzbasierte Prävention und Gesundheitsförderung“
Prävention und Gesundheitsförderung sind gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als zwei von zehn Kernfunktionen von Public Health definiert. Das Memorandum „Evidenzbasierte Prävention und Gesundheitsförderung“ erarbeitet Kriterien und Operationalisierungen von evidenzbasierter Prävention und Gesundheitsförderung und möchte einen Standard für das Verständnis und die Umsetzung von Evidenzbasierung in der Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland setzen. Die vorgeschlagenen Kriterien und Operationalisierungen sollen das Handeln im Feld der Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland insgesamt aber insbesondere auch im Rahmen des Zukunftsforum Public Health befruchten. Das Dokument Memorandum „Evidenzbasierte Prävention und Gesundheitsförderung“ ist eine Aktivität der der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen des Zukunftsforums Public Health. Sie finden das Memorandum im Anhang und unter www.bzga.de
 
Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes“
Über Prävention berichten – aber wie? Methodenprobleme der Präventionsberichterstattung
In der Reihe „Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes“ ist aktuell der Sammelband „Über Prävention berichten – aber wie? Methodenprobleme der Präventionsberichterstattung“ erschienen. Die systematische Entwicklung einer Präventionsberichterstattung als Teilgebiet der Gesundheitsberichterstattung ist eine methodische Herausforderung. Der Band dokumentiert die Vorträge des Workshops „Methodenprobleme der Präventionsberichterstattung“, der 2019 vom Robert Koch-Institut und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ausgerichtet wurde, ergänzt durch weitere Expertenbeiträge. www.rki.de
 
Bundes Psychotherapeuten Kammer
Elternratgeber Internet
Die große weite Welt des Internet ist heute allgegenwärtig. Auch bei Kindern und Jugendlichen. So gut wie alle Jugendlichen besitzen ein Smartphone. Über 80 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen sind täglich im Netz unterwegs. Um Eltern eine Orientierung zu geben, wie viel Internet für Kinder und Jugendliche normal und was schon psychisch gefährdend ist, hat die Bundes Psychotherapeuten Kammer (BPtK) den „Elternratgeber Internet“ veröffentlicht. Der Ratgeber informiert darüber, welche Folgen es insbesondere für die psychische Gesundheit haben kann, wenn Kinder Smartphone und Tablet zu häufig nutzen. Auch Fragen danach, wo und wie Eltern und Kinder professionelle Hilfe finden können, werden beantwortet. www.bptk.de
 
Praxisleitfaden für partizipative Projekte
Prävention chronischer Krankheiten
Ob ein Präventionsprojekt oder eine Maßnahme für Jugendliche (oder auch andere Zielgruppen) das bewirkt, was es bewirken soll, hängt maßgeblich davon ab, ob und wie die Jugendlichen im gesamten Vorgehen einbezogen werden - also partizipieren können. Das Projekt "PRÄVENT.PARTITION" setzt hier an und untersucht den Forschungsstand zu partizipativen Maßnahmen für die Prävention von Übergewicht bei Jugendlichen. Darauf aufbauend wurde eine evidenzbasierte Praxishilfe für partizipative Projekte entwickelt, die Initiatorinnen und Initiatoren von Maßnahmen mit und für Jugendliche/n zur Verfügung steht. Im Entwicklungsprozess dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung wurden auch die Jugendlichen selbst konsultiert. www.bvpraevention.de
 
Ideen gegen die soziale Isolation älterer Menschen
Logbuch „Compendium gegen die Einsamkeit in der Corona-Pandemie“
Das Logbuch „Compendium gegen die Einsamkeit in der Corona-Pandemie“ versammelt gute Beispiele und erprobte Ideen, gegen die soziale Isolation älterer Menschen in der Corona-Pandemie. Damit diese wertvollen Erfahrungen nicht in Vergessenheit geraten und Anknüpfungspunkte für die Zukunft bieten, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) ein Compendium in Form eines Logbuchs veröffentlicht. Die Aktivitäten stammen aus der Arbeit des Landesnetzwerks „Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz“, das von der BaS koordiniert wird. Die BaS setzt sich dafür ein, in der Corona-Pandemie über die Versorgung hinaus auch die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen zu fördern. Das Logbuch steht auf der Homepage der BaS zum Download bereit. https://seniorenbueros.org
Ethno-Medizinische Zentrum e. V.
Wegweiser Gesundheit und Pflege im Alter
Wie schaffe ich es im Alter körperlich aktiv zu bleiben? Was muss ich bei meiner Ernährung beachten? Welche Angebote gibt es, wenn ich pflegebedürftig werde? Diese Fragen stellen sich auch ältere Migrant*innen, die zu einer stetig wachsenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland gehören, und ihre Angehörigen. Aufgrund von Sprachschwierigkeiten und kulturellen Barrieren ist jedoch für diese Gruppe der Zugang zu Informationen zum Thema Gesundheit und Pflege im Alter erschwert. Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. fasst daher mit diesem Wegweiser relevante Informationen kompakt und übersichtlich zusammen. Der Wegweiser ist in fünf Sprachen erhältlich. www.mimi-bestellportal.de
 
iga.Wegweiser
Gesundheitsorientiertes Handeln in der Pflege
Die Pflege ist für viele Beschäftigte eine erfüllende und sinnstiftende Tätigkeit. Auf der anderen Seite stehen aber auch Arbeitsbedingungen, die über zahlreiche Merkmale negativ bewertet werden. Neben verschiedenen Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs kann und sollte auch Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in den Betrieben ein- bzw. weitergeführt werden. Mit den Chancen und der guten Umsetzung von BGM in Pflegeeinrichtungen befasst sich der iga.Wegweiser „Gesundheit für Pflegekräfte im Berufsalltag“ aus dem Jahr 2017. www.iga-info.de
 
Handbuch kompakt
Kommunale Integrationspolitik: Strukturen, Akteure, Praxiserfahrungen
Integration ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess – so lautet ein Leitziel der aktuellen Integrationspolitik. Wie die Kommunen diese Querschnittsaufgabe vor Ort organisieren und ausgestalten, vor welche Herausforderungen sie dabei gestellt und welche zivilgesellschaftlichen Akteure beteiligt sind, zeigt das neue kompakte Handbuch des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. www.deutscher-verein.de
Allgemeine Hinweise für Gesundheitsbehörden des RKI
Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen
Diese Hinweise richten sich an lokale Gesundheits­behörden. Sie sollen die Kontaktaufnahme, Kommunikation und Zusammenarbeit mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen bei der Planung und Umsetzung von Präventions- und Infektionsmaßnahmen in der COVID-19-Pandemie unterstützen. Dazu werden praktische Handlungsmöglichkeiten vorgeschlagen. www.rki.de
 
Migration und Gesundheit
Leitfaden zur Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht
Der neue Leitfaden vermittelt einen Überblick, welche Rechte Migranten mit einer Behinderung haben. Dabei geht es um Asylsuchende, Flüchtlinge und andere Drittstaatsangehörige sowie Unionsbürger mit und ohne materiellem Aufenthaltsrecht. Im Fokus stehen insbesondere Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft sowie zur Pflege und Hinweise zum Erhalt eines Schwerbehindertenausweises. Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück und die Passage gGmbH haben den Leitfaden gemeinsam herausgebracht. www.caritas-os.de
 
Fachsheet des EuroHealthNet
Initiative „Europäische Säule sozialer Rechte“ (EPSR)
Die Initiative „Europäische Säule sozialer Rechte“ (EPSR) der Europäischen Kommission entwickelt Reformvorschläge für die europäischen Arbeitsmärkte und Sozialsysteme. In dem Factsheet „The European Pillar of Social Rights: A key vehicle to improving health for all“ des EuroHealthNet werden verschiedene Elemente und Grundprinzipien der Initiative im Hinblick auf deren Bedeutung für Gesundheit, gesundheitliche Chancengleichheit und eine Europäische Gesundheitsunion beleuchtet. Zum Papier in englischer Sprache geht es unter https://eurohealthnet.eu
 
Zeitschriften und Berichte
 
Studienbericht für die nicht-wissenschaftliche Fachwelt
Chronisch krank sein in Deutschland. Zahlen, Fakten und Versorgungserfahrungen
Mit dem Ergebnisbericht möchte das Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main einen laienverständlichen Pfad durch den Dschungel aus Datenquellen, Definitionen und verschiedenen Kennzahlen zu chronischen Krankheiten bahnen und den insbesondere nicht-wissenschaftlichen Leser*innen sowohl einen Überblick geben wie auch einzelne, wichtige Gruppen chronischer Krankheiten beleuchten. http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de
 
Gegen Armut hilft Geld
Der Paritätische Armutsbericht 2020
Mit 15,9 Prozent hat die Armutsquote in Deutschland einen historischen Wert erreicht. Es ist die größte gemessene Armut seit der Wiedervereinigung. Über 13 Millionen Menschen sind betroffen. Machte der letzte Paritätische Armutsbericht noch Hoffnung auf sinkende Zahlen, so zeigt die aktuelle Auswertung wieder einen klaren Aufwärtstrend, beginnend am Tiefpunkt in 2006 mit 14,0 Prozent bis hin zum aktuellen traurigen Spitzenwert. Es ist ein Anstieg um fast zwei Prozentpunkte bzw. fast 14 Prozent. www.der-paritaetische.de
 
Subjektives Erleben von Gerechtigkeit und Gesundheit
Fehlzeiten-Report 2020
Der Fehlzeiten-Report 2020 des Wissenschaftlichen Instituts der AOKs (WIdO) widmet sich dem Thema „Gerechtigkeit und Gesundheit“ und berücksichtigt dabei neben gesellschaftlichen und unternehmerischen Perspektiven auch individuelle Blickwinkel. 20 Fachbeiträge zeigen vielschichtige Perspektiven auf und diskutieren u. a., was Gerechtigkeit eigentlich ist, wie Arbeit gerecht gestaltet werden kann und was gerechtes Handeln in Unternehmen ganz konkret heißt. Auch geht es um die Anforderungen, die Beschäftigte an eine gerechte Führungskraft haben und welche Folgen es für die Gesundheit hat, wenn Beschäftigte sich subjektiv ungerecht behandelt fühlen. Nicht zuletzt thematisiert der Report, welchen Beitrag das Betriebliche Gesundheitsmanagement leisten kann, wenn es um Fragen der Gerechtigkeit geht. www.wido.de
 
Journal of Health Monitoring S10/2020
Versorgung von chronisch Kranken in Deutschland – Herausforderungen in Zeiten der COVID-19-Pandemie
Die medizinische Versorgung wird durch die COVID-19-Pandemie vor große Herausforderungen gestellt. Das vorliegende Scoping Review trägt Hinweise auf bisherige Veränderungen der Versorgungsangebote und der Inanspruchnahme sowie mögliche gesundheitliche Folgen für ausgewählte Gruppen chronisch kranker Menschen in Deutschland zusammen. www.rki.de
 
Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA)
DZA Deutscher Alterssurvey Heft 01/2020
Im Juni und Juli 2020 wurde im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) eine Kurzbefragung zu den Auswirkungen der Corona-Krise durchgeführt. Im Mittelpunkt der Befragung standen Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen, die durch die Pandemie bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte aufgetreten sind. Zudem gaben die Befragten Auskunft über ihre individuelle Wahrnehmung der Corona-Krise. www.hage.de
 
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
Migrationsausblick 2020
Die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen treffen Zugewanderte und ihre Familien besonders stark. Das geht aus dem Internationalen Migrationsausblick 2020 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Im Internationalen Migrationsausblick untersucht die OECD jährlich Migrationsbewegungen und Migrationspolitik weltweithervor. www.oecd.org
 
Wissenschaftliche Studien
Einladung zur Teilnahme
 
Einladung zur Umfrage
Coronavirus: Weltweite Studie zur körperlichen und seelischen Gesundheit gestartet
Unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Padua untersuchen mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 40 Ländern die körperlichen und seelischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. An der Studie kann sich die breite Bevölkerung über eine anonyme Umfrage beteiligen. Die aus dieser Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, Gesundheitsrisiken besser zu erkennen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Interessierte können über die Webseite www.coh-fit.com an der Umfrage teilnehmen. Nähere Informationen zur Studie finden Sie unter www.charite.de
 
Deutsche Vereinigung für Rehabilitation
Online-Befragung: Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen
Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Im Corona-Konsultationsprozess der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) untersuchen wir diese Fragen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die Befragung wird in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. (ZSH) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durchgeführt. Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich. www.dvfr.de
 
Einladung zu Online-Umfrage
Präventionsverhalten älterer Menschen in der Corona-Pandemie
Abstandhalten, Handhygiene oder das Tragen einer Alltagsmaske gehören zu den wichtigsten Verhaltensregeln zum Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus. Was denken insbesondere Menschen über 60 Jahre über diese Regeln: Finden sie diese passend und können bzw. wollen sie diese einhalten? Wie sieht es außerdem zurzeit mit ihrer Bewegung, Ernährung und sozialen Kontakten aus? Diese Fragen werden in einer gemeinsamen Studie der Universität Leipzig, der Hong Kong Baptist University und der Jacobs University Bremen untersucht. Interessierte sind eingeladen, sich an einer Online-Befragung zu beteiligen. www.unipark.de
 
Vorstellung von Studienergebnissen
 
Studie wertet Eurobarometer-Umfragen aus
Bewegungsmangel bei Erwachsenen nimmt in der EU zu
Die Prävalenz sedentären Verhaltens stieg zwischen 2002 und 2017 für die gesamte Europäische Union (EU) und bei beiden Geschlechtern an. Die Zunahme lässt vermuten, dass die bestehenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Bewegungsmangels auf EU-Bevölkerungsebene nur begrenzt wirken. Um Veränderungen des sedentären Verhaltens zwischen 2002 und 2017 in der erwachsenen Bevölkerung der EU zu untersuchen, wurden Daten aus den Eurobarometer-Umfragen zu Sport und körperlicher Betätigung der Jahre 2002, 2005, 2013 und 2017 ausgewertet. In diese Umfrage gingen Daten von 96.004 Personen aus 28 Ländern ein. Als sedentäres Verhalten wurden mehr als 4,5 im Sitzen verbrachte Stunden pro Tag bewertet. Bei der Auswertung wurden auch länderspezifische Trends erfasst und in Beziehung zu nationalen Maßnahmen gesetzt, die gegen einen sitzenden Lebensstil ergriffen worden waren. https://bmcpublichealth.biomedcentral.com
 
Wettbewerbe
 
Bewerbungsschluss ist der 10.12.2020
Digitale Weihnachtshelden gesucht
Die Weihnachtszeit ist in diesem Jahr coronabedingt anders als gewohnt. Viele Menschen haben Angst davor, die Feiertage alleine zu verbringen. Kulturveranstaltungen wie Theateraufführungen, Konzerte oder Weihnachtsmärkte sind vielerorts abgesagt. Digitale Technologien können in dieser schwierigen Zeit Lösungen bieten, Menschen zusammenzubringen und am kulturellen Leben teilhaben zu lassen. Mit dem Publikumspreis möchten die Initiative „Digital für alle“ Projekte, die sich mithilfe digitaler Technologien dafür engagieren, Gemeinschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, auszeichnen und unterstützen. Digitale Weihnachtsheldinnen und -helden können sich bis zum 10. Dezember 2020 in den Kategorien „Gesellschaft“ und „Kultur“ bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 20.000€ dotiert. https://digitaltag.eu
 
Bewerbungsschluss ist der 15.02.2021
Jetzt erst recht: Der Klickwinkel Wettbewerb geht in die dritte Runde!
Die Coronakrise zeigt: Der richtige Umgang mit Informationen in der digitalen Welt ist wichtiger als jemals zuvor. Bis zum 15. Februar 2021 können Jugendliche jetzt mit selbstproduzierten Videos, Podcasts oder Bild-Text-Stories am Klickwinkel Wettbewerb teilnehmen. Es winken bis zu 1.000 Euro und Medienworkshops für die eigene Klasse! www.klickwinkel.de
 
Veranstaltungen
 
Online-Start, 08.12.2020, 19:30 Uhr
Shared Reading – via Internet
Das Gesundheitsamt Frankfurt lädt zu einer gemeinsamen literarischen Reise, mit 8 Terminen zu je 90 Minuten ein. Das Format Shared Reading® kommt aus England, hat sich dort schon erfolgreich bewährt und eine große Fangemeinde. Mit dem literarischen Miteinander können das persönliche Wohlbefinden gestärkt und die seelische Ausgeglichenheit gefördert werden. Durch das Lesen und Vorlesen entsteht eine Verbindung zur eigenen Gefühlswelt. Dies hilft dabei, eigene Kraftreserven nachhaltig zu unterstützen und weiter auszubauen. Alle, die sich für Literatur, Geschichten und Miteinander interessieren sind ehrzlich eingeladen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung zwingend erforderlich! www.frankfurt.de
 
09.12.2020, digital
Digitale Fachtagung „Stärkung von Medienkompetenzen von Kindern und Jugendlichen“
Als Freizeitbeschäftigung, Kommunikationsdienst und Wissensquelle sind die digitalen Medien nicht mehr aus dem Alltag vieler Kinder und Jugendlicher wegzudenken. Gerade in den letzten Monaten ist ein deutlicher Anstieg der Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen. Der Alltag von Kindern in Brandenburg hat sich unter den dynamischen Corona-Bedingungen verändert. Kita, Schulen, Sportvereine, Jugendtreffs und weitere Einrichtungen hatten zwischenzeitig geschlossen, viele Angebote und Kommunikationsmöglichkeiten verlagern sich nun stärker in den digitalen Raum. www.gesundheitbb.de
 
09.12.2020, Online-Veranstaltung
Fachveranstaltung „Weibliche Genitalverstümmelung, (k)ein Tabu?! Stärkung von Handlungskompetenz und Dialog in der medizinischen Praxis und in der Arbeit mit Geflüchteten“
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind rund 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit von weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) betroffen. Im Zuge der weltweiten Migrationsbewegung rückt das Thema auch deutschland- und europaweit immer stärker in den Fokus. Insbesondere Fachkräfte im sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich benötigen hier ein größeres Netzwerk unterstützender Strukturen, um betroffenen und bedrohten Frauen und Mädchen reflektiert und kompetent begegnen zu können. Es gilt, Prävention, Intervention und Versorgung für die Betroffenen zu verbessern. Zur Fachveranstaltung am 9.12.2020 zum Thema „Weibliche Genitalverstümmelung, (k)ein Tabu?! Stärkung von Handlungskompetenz und Dialog in der medizinischen Praxis und in der Arbeit mit Geflüchteten“ lädt Sie der pro familia Landesverband Hessen e. V. herzlich ein. www.profamilia.de
 
10.02.2021, Kongresshalle Gießen
Regionalkongress zum Forschungsprojekt „Avenue-Pal“ des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung
Im Rahmen eines durch den G-BA geförderten Innovationsprojektes (Avenue-Pal) steht die Versorgung Sterbender im Mittelpunkt. Auch wenn die Krankenhäuser und die Altenpflegeeinrichtungen die bedeutsamsten Gestalter und verantwortlichen Akteure der letzten Lebensphase sind, so sind auch die Gemeinden und Städte betroffen. Nicht nur weil ungefähr 20% der Menschen zu Hause versterben, sondern weil die benannten Einrichtungen, in diesen angesiedelt, Teil des regionalen Lebens sind. Im Mittelpunkt des geförderten Projektes steht der Befund, dass ein nicht unerheblicher Teil der Sterbenden nochmals verlegt wird und dass dies in den meisten Fällen nicht nur nicht wünschenswert ist, sondern durch geeignete Prävention hätte verhindert werden können. www.hage.de
 
17.-18.03.2021
SAVE THE DATE - Kongress „Armut und Gesundheit 2021“
Der Kongress Armut und Gesundheit wird findet am 17. und 18. März 2021 unter dem Motto „Aus der Krise zu Health in All Policies“ stattfinden. Um den nächsten Kongress umsetzen zu können, ist jedoch eine deutliche Verkleinerung notwendig. Der Aufruf zur Beteiligung richtet sich in diesem Jahr ausschließlich an die Mitveranstalter*innen, Förderer*innen, Kooperationspartner*innen sowie Mitglieder der Programmkomitees des Kongresses. Diese gehen auf Mitgestalter*innen zu und reichen Beiträge ein. Es gibt keinen offenen Call for Abstracts für den kommenden Kongress. Das aktuelle Diskussionspapier finden Sie hier. www.armut-und-gesundheit.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Tel +49 (0)69 713 76 78-0
Fax +49 (0)69 713 76 78-11
mara.springer@hage.de
www.hage.de
 
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