Newsletter 11/2021
 
Liebe Leserinnen und Leser,

der November ist da – und manchmal fliegt den einen oder die andere der November-Blues an. Was hilft? Rausgehen, bewegen: Das ist gut für den Körper und fürs Gemüt. Aber auch: ein Buch lesen! Einigen Studien zufolge ist dies tatsächlich gesundheitsförderlich. Man darf es sich also guten Gewissens mit einem Buch auf dem Sofa gemütlich machen – der November ist ein prima Monat dafür!
Viel Spaß beim Lesen – insbesondere auch unseres Newsletters mit interessanten Veranstaltungsangeboten und Informationen – wünscht Ihnen

Ihre Newsletter-Redaktion
Dr. Claudia Mauelshagen
 
Inhalt
 
Aus der HAGE
Nachrichten
 
VAG-Jahresveranstaltung 2021
Stärkung psychischer Ressourcen während der COVID-19-Pandemie
Die Jahresveranstaltung des Projektes Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt (VAG) stand im Zeichen der Stärkung psychischer Ressourcen während der COVID-19-Pandemie. Sie fand im September 2021 als Hybrid-Veranstaltung statt. Dr. Kira Wolff und Dr. Charles Benoy informierten in ihren Vorträgen über die psychischen Folgen der COVID-19-Pandemie und über die Stärkung psychischer Ressourcen während der Pandemie. Der Fokus lag zum einen auf den Mitarbeiter*innen der Jobcenter, zum anderen auf den Erwerbslosen. Anschließend bot sich den Teilnehmer*innen die Möglichkeit zum Austausch. Gerne können Sie sich die aufgezeichneten Vorträge anhören und anschauen.
https://hage.de
 
SPORTLAND HESSEN bewegt
Arbeitskreise sind erfolgreich gestartet
Das Landesprogramm "SPORTLAND Hessen bewegt" versteht das Thema Bewegungsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Hier setzen auch die neu eingerichteten Arbeitskreise an und entwickeln Lösungen, um alle Menschen in Hessen zu mehr Bewegung zu animieren. Die ersten drei Arbeitskreise (Gesund aufwachsen, Gesund bleiben, Gesund altern) sind Mitte September erfolgreich an den Start gegangen – gut besucht und intersektoral besetzt. Die 75 Teilnehmenden tauschten sich in themenspezifischen Unterarbeitskreisen zu Interessen und aktuellen Bewegungshindernissen aus und entwickelten darauf basierend eine Vision sowie erste Ziele. In den kommenden Arbeitskreissitzungen geht es darum, angesprochene Visionen und Ziele zu konkretisieren und die Entwicklung neuer bzw. den Ausbau bestehender Maßnahmen anzugehen.
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Gesundheitsförderung, Vernetzung, Engagement
Besuchen Sie uns auf Facebook!
Auf unserer Facebook-Seite "HAGE – Gesundheitsförderung, Vernetzung, Engagement" finden Sie Informationen aus der HAGE und Posts rund um die Themen gesundes Altern, Sterbebegleitung, ehrenamtliches Engagement. Auch generationenübergreifende Gesundheitsthemen greifen wir auf unserer Facebook-Seite auf. Sie bekommen Hinweise auf neue Informations- und Arbeitsmaterialien zum Thema Gesundheitsförderung und Prävention – und vieles mehr. Denn auch digital vernetzt möchten wir die Gesundheitsförderung für Menschen jeden Lebensalters voranbringen. Besuchen Sie uns auf Facebook!
https://www.facebook.com
 
Unsere Termine
 
17.11.2021
22. Fachtagung "Leben und Sterben": Es sind noch Plätze frei
Corona als Brennglas – Chancen gesellschaftlicher Veränderungen für die Sterbebegleitung
Die Corona-Pandemie hat auch die Hospizbewegung besonders gefordert und die eine oder andere Grenze aufgezeigt. Die Themen der Fachtagung kreisen um Fragen wie: Was lässt sich aus der Pandemie lernen? Welche Entwicklungen werden die Hospiz- und Palliativbewegung möglicherweise verändern? Welchen neuen Herausforderungen muss man sich stellen?
Die Fachtagung findet als Online-Veranstaltung von 9:30 bis 15:30 Uhr statt. Sie wird durchgeführt vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und der HAGE, Arbeitsbereich KASA – Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung in Hessen. Das Programm finden Sie auf unserer Internetseite, ebenso die Möglichkeit zur Anmeldung. Wir freuen uns auf Sie.
https://hage.de
 
Die nächsten Termine: 18.11./02.12./16.12.2021
Dialog und Vernetzung für haupt- und ehrenamtliche Akteur*innen
Austauschforum Senioren- und Generationenhilfen
Die nächsten beiden Austauschforen stehen bevor: Am 18. November präsentiert sich die "Landesberatungsstelle Gemeinschaftliches Wohnen in Hessen". Und am 02. Dezember stellt "ZWAR e.V. – Zwischen Arbeit und Ruhestand" seine Aktivitäten und Beratungsleistungen vor. Einen weihnachtlichen Austausch gibt es am 16. Dezember mit der Fachstelle "Zweite Lebenshälfte" der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW).
Das Austauschforum Senioren- und Generationenhilfen ermöglicht allen haupt- und ehrenamtlichen Akteur*innen einen regelmäßigen Austausch zu relevanten Themen. Es richtet sich an Senioren- und Generationenhilfen, an Ehrenamtliche, Seniorenbeiräte und alle Akteur*innen auf kommunaler Ebene. Die Veranstaltungen finden jeweils von 15:00-16:30 Uhr statt. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung.
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07.12.2021
Gesundheit und Quartier – Praxis im Gespräch: Jetzt anmelden
So kann Gesundheitsförderung im Quartier gelingen
Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: Dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben. Um insbesondere sozial benachteiligte Menschen in prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen zu erreichen und deren Gesundheitsressourcen zu stärken, bedarf es eines gemeinschaftlichen, gesundheitsförderlichen Quartiersansatzes. Doch wie kann dies umgesetzt werden und gelingen? Das möchte die Veranstaltung mit Beispielen aus der Praxis und im Erfahrungsaustausch zeigen. Sie findet online von 10:00 bis 12:00 Uhr statt und richtet sich an kommunale Fachakteure aus Gesundheit, Bildung, Soziales und Stadtentwicklung, Krankenkassenvertreter*innen, politische Entscheidungsträger*innen auf Landes- und Kommunalebene sowie an Praxispartner*innen, die in der Gemeinwesenarbeit und im Quartiersmanagement tätig sind. Veranstalter sind die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen zusammen mit zwei weiteren Partnern. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie online.
https://hage.de
 
Weiterbildung im Frühjahr 2022: Jetzt anmelden
9. Weiterbildungsdurchgang des Eltern-Programms Schatzsuche
Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder auf Schatzsuche gehen und das seelische Wohlbefinden von Kita-Kindern fördern. Die psychische Gesundheit von Kindern ist seit Beginn der Corona-Pandemie noch mehr in den Vordergrund gerückt. Mit dem Eltern-Programm Schatzsuche werden Eltern und andere Bezugspersonen über pädagogische Fachkräfte für die Bedürfnisse der Kinder sensibilisiert und die Stärken und Schutzfaktoren von Kindern in den Blick genommen. Seit August 2017 fördert die Techniker Krankenkasse die Einführung und Umsetzung des Eltern-Programms Schatzsuche in hessischen Kindertagesstätten. Die Weiterbildung findet digital oder in Präsenz in Frankfurt am Main statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
https://hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention
Hessen
 
Orte für Freizeit, Erholung, Gesundheit
Sportstätten: Förderung von sieben Projekten in Hessen
Bund und Länder haben sich 2020 auf einen Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten verständigt. Denn Sportstätten sind wichtig für Freizeit, Erholung und Gesundheit. Als Teil der Konjunkturprogramme zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und als helfender Beitrag für die Kommunen hat der Bund im Programmjahr 2021 seinen Anteil im Investitionspakt auf 75 Prozent festgesetzt, die Förderquote beläuft sich unter Berücksichtigung des Landesanteils auf 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Sieben Projekte in Hessen wurden für den Investitionspakt ausgewählt, unter anderem ein Bürgerhaus mit Sport- und Kulturräumen, die Sanierung eines Sprungturms und der Neubau einer Sportanlage.
https://www.hessen.de
 
Folgen der Corona-Pandemie
Filme informieren über Nöte von Kindern und Jugendlichen
Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) möchte gemeinsam mit Hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose auf die Folgen der Coronapandemie für die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen. Dazu hat die KVH zusammen mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen vier Filme produziert. Mit ihrer Hilfe soll das Umfeld von Kindern und Jugendlichen zu möglichen psychischen Belastungen, die die Pandemie für diese Gruppe mit sich bringen kann, sensibilisiert werden.
https://www.kvhessen.de
 
BEP-anerkannte Fortbildung für Erzieher*innen in Hessen
Fit und gesund in der Kita
"JolinchenKids – Fit und gesund in der Kita" ist ein evaluiertes, ganzheitliches Präventionsprogramm, das Kita-Kindern das Thema Gesundheit spielerisch mit Hilfe der Sprach- und Bilderwelt einer Entdeckungsreise vermittelt. Im Mittelpunkt stehen Ernährung, Bewegung und seelisches Wohlbefinden. Nach einer Einführungsfortbildung in Hofheim, Kassel oder Homberg Ohm wählt die teilnehmende Kita zwischen den Modulen „Ernährung“, „Bewegung“, „Seelisches Wohlbefinden“ und „Erzieher*innengesundheit“. Diese Module werden nach individueller Absprache in der Einrichtung vor Ort geschult. Die Fortbildungen sowie die zugehörigen Materialien sind kostenfrei. Die Schulungen sind vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration im Sinne des hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes anerkannt.
https://www.aok.de/pk/hessen
 
Deutschland
 
Turn- und Sportvereine werden aktiv
Neue Aktion: Bewegungshaltestellen für Kinder
Die neue Aktion "Bewegungshaltestellen" ermöglicht es Turn- und Sportvereinen, in ihrem jeweiligen Ort ein niedrigschwelliges Bewegungsangebot für Kinder einzurichten, das ohne großen Aufwand umsetzbar ist. Die Aktion haben der Deutsche Turner-Bund und die Deutsche Turnerjugend gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ins Leben gerufen. Das Konzept: Vereine können in ihrem Ort kleine Bewegungshaltestellen schaffen. Kinder, die zum Beispiel mit ihren Eltern vorbeikommen, finden hier aufgestellte Bewegungshaltestellen-Schilder, scannen den QR-Code und machen mit. Unter dem Motto "Bleibt fit, macht mit" möchte die Aktion dazu beitragen, die motorische Entwicklung und auch die sozialen Kompetenzen von Kindern zu fördern.
https://www.dtb.de/bewegungshaltestellen
 
Gesundheitliche Herausforderungen des Klimawandels
Reform- und Handlungsbedarf in Deutschland
Das Bewusstsein politisch Verantwortlicher für die Notwendigkeit, klimabedingte Gesundheitsrisiken zu vermeiden, wächst – konkrete Handlungen bleiben hingegen meist aus. Hierzu gehören die flächendeckende Umsetzung von Hitzeschutzplänen zur Reduktion von hitzebedingten Gesundheitsrisiken, die Verminderung des CO2-Fußabdrucks des deutschen Gesundheitssektors und die Integration des Themas Klimawandel und Gesundheit in Aus-, Fort- und Weiterbildung von Gesundheitsberufen. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Review anlässlich der Vorstellung des internationalen Lancet Countdown, dem jährlichen Bericht zu Klima und Gesundheit von weltweit 38 führenden akademischen Institutionen und UN-Organisationen. Der begleitende Review zu Deutschland wird erstellt von Expert*innen des Helmholtz Zentrums München, der Bundesärztekammer, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Die Expert*innen sprechen auch politische Empfehlungen für Deutschland aus.
https://www.helmholtz-muenchen.de/news
 
Empfehlungen zur Weiterentwicklung und Modernisierung
Erster Beiratsbericht des Paktes ÖGD erschienen
Der frisch erschienene Bericht gibt Handlungsempfehlungen zur nachhaltigen Entwicklung und Modernisierung der Strukturen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Ein Schwerpunkt liegt auf der besseren Vorbereitung auf Pandemien und gesundheitliche Notlagen sowie auf der Etablierung eines zukunftsfähigen Krisenmanagements. Die vorgeschlagenen Maßnahmen beziehen sich auf die Bereiche Krisenmanagement und Katastrophenschutz / Personal, Finanzierung und Ressourcen / Vernetzung und Vorsorge für den Krisenfall / Forschung und Aus-, Fort- und Weiterbildung. Der Beirat Pakt ÖGD ist als unabhängiges Gremium von der Bundesregierung und der Ministerpräsidentenkonferenz der Bundesländer geschaffen worden. Er soll gesundheitspolitische Weichenstellungen für den ÖGD entwickeln, einleiten und bei der Umsetzung in die Praxis unterstützen. Der Pakt ÖGD war 2020 von Bund und Ländern beschlossen worden, sein Ziel: die Gesundheitsämter und den ÖGD bundesweit personell und strukturell zu verstärken, technisch besser auszustatten und zu vernetzen.
https://www.akademie-oegw.de
 
Jahresbericht der Drogenbeauftragten 2021
Ausbau von Präventionsmaßnahmen gefordert
Im Oktober ist der neue Jahresbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, erschienen. Er gibt einen Überblick über die Drogen- und Suchtpolitik in Deutschland, enthält aktuelle Zahlen zum Drogenkonsum und beschreibt die schwierige Situation für Suchtkranke, ihre Angehörigen und Freunde sowie das Suchthilfesystem während der Corona-Pandemie. Der Cannabiskonsum ist insbesondere bei jungen Erwachsenen gestiegen, der Konsum von Alkohol und Tabak ist hingegen insgesamt leicht rückläufig. Die organisierte Drogenkriminalität nimmt weiter zu. Für die kommenden Jahre ist es notwendig, dass Kommunen und Länder Suchtprävention und niedrigschwellige Suchthilfe als festen Bestandteil der Daseinsfürsorge etablieren, betont die Drogenbeauftragte.
https://www.drogenbeauftragte.de
 
Vortragsmaterialien zum Download
Hochschulen und COVID-19: Gesundheit und Lernerlebnisse ermöglichen
Im Oktober fand die Onlineveranstaltung des Kompetenznetzes Public Health COVID-19 zum Thema "Hochschulen vor dem Präsenzsemester – Gesundheit und Lernerlebnis in die Balance bringen" statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Gesundheit der Studierenden und hochwertige Lernerlebnisse zusammenbringen lassen. Die Folien der Vorträge stehen auf der Internetseite des Kompetenznetzes zur Verfügung.
Das Kompetenznetz Public Health zu COVID-19 ist ein Zusammenschluss von über 25 wissenschaftlichen Fachgesellschaften aus dem Bereich Public Health. Das Kompetenznetz stellt interdisziplinäre Expertise zu COVID-19 für die aktuelle Diskussion und Entscheidungsfindung bereit, die Informationen richten sich primär an Behörden, Institutionen und politische Entscheidungsträger*innen.
https://www.public-health-covid19.de/aktuelles
COVID-19: Vorschlag des RWI
Neues Bewertungsinstrument: Risikoadjustierte Inzidenz
Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e. V. hält die allgemeine Sieben-Tages-Inzidenz sowie die Hospitalisierungs-Inzidenz als Entscheidungsgrundlage für ein adäquates Management der Corona-Pandemie für wenig geeignet. Das Institut schlägt ein neues Bewertungsinstrument vor: die sogenannte risikoadjustierte Inzidenz. Dabei werden Inzidenzen nach Altersgruppen ausgewertet und mit ihrem jeweiligen Hospitalisierungsrisiko gewichtet. Die daraus resultierende Kennzahl biete ein unkompliziertes und zugleich aussagekräftiges Frühwarninstrument für die zu erwartende Krankenhausauslastung, so das RWI.
https://www.rwi-essen.de
 
Präventionsforschung fördern
Erstmals Deutscher Preis für Krebspräventionsforschung verliehen
In Deutschland sind Krebserkrankungen mit ca. 230.000 Todesfällen pro Jahr die zweithäufigste Todesursache, und die Zahl der Krebsneuerkrankungen steigt weiter. Krebsprävention kann Leid verhindern und Leben retten – doch fristet die Forschung zum Thema Prävention innerhalb der Krebsforschung oft ein Schattendasein, so das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Um dem entgegenzuwirken und herausragende Leistungen in der Krebspräventionsforschung anzuerkennen und ihnen mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, hat das DKFZ erstmalig den Deutschen Preis für Krebspräventionsforschung ausgeschrieben. Gestiftet wird die Auszeichnung von der Manfred Lautenschläger-Stiftung. Der Preis wurde nun an zwei Wissenschaftler für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebs-Früherkennung verliehen.
https://www.dkfz.de
 
Infektionen entdecken und frühzeitig behandeln
Hepatitis-Screening ist seit Oktober Kassenleistung
Hepatitis ist eine Leberentzündung, die durch eine Virusinfektion ausgelöst wird. Die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation, WHO) hat die Länder der Europäischen Region dazu verpflichtet, die Virushepatitis als öffentliche Bedrohung bis 2030 zu eliminieren. Nun ist das Hepatitis-Screening seit dem 1. Oktober 2021 eine Kassenleistung. Versicherte ab 35 Jahren können sich auf die Viruserkrankungen Hepatitis B und Hepatitis C im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung „Check-up“ testen lassen. Ziel ist es, durch das Screening unentdeckte, weil zunächst symptomlos oder schleichend verlaufende Infektionen mit den Hepatitisviren B und C zu erkennen und frühzeitig zu behandeln. Gravierende Spätfolgen können so verhindert werden.
https://www.gelbe-liste.de
 
Medien
 
Praxishilfen und Leitfäden
 
Die vierte vollständig überarbeitete Auflage ist erschienen
Broschüre "Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung"
Die zwölf Kriterien für gute Praxis unterstützen seit 2003 Fachkräfte der kommunalen Gesundheitsförderung bei der (Weiter-)Entwicklung ihrer Angebote und fördern die Qualitätsentwicklung im Handlungsfeld. Nun ist die vierte vollständig überarbeitete Auflage erschienen. Die Broschüre des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit stellt die Kriterien für gute Praxis in Form von 12 Steckbriefen in praxisnaher Sprache vor. Die Publikation wurde unter Berücksichtigung der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse von der Arbeitsgruppe „Qualitätsentwicklung und Good Practice“ sowie weiteren Expert*innen des Handlungsfeldes überarbeitet.
https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
 
GKV-Bündnis für Gesundheit: Handlungsempfehlung für die Praxis
Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder psychisch und suchterkrankter Eltern
Etwa jedes vierte Kind wächst in einer Familie mit einem psychisch oder suchterkrankten Elternteil auf. Selbst eine psychische oder körperliche Erkrankung zu entwickeln: Dieses Risiko ist für Kinder aus solchen Familien erhöht. Damit sie dennoch möglichst gesund aufwachsen können, sind Gesundheitsförderung und Prävention besonders wichtig. Unterstützungsmaßnahmen werden den besonderen Herausforderungen der Zielgruppe nur gerecht, wenn die relevanten Akteure gemeinsam wirken. Die Handlungsempfehlung bzw. der Handlungsrahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit bietet hier Unterstützung und stellt Fachkräften der gesetzlichen Krankenkassen, der Kommunen und der Gesundheitsversorgung Informationen zur Verfügung. Zwei Handreichungen ergänzen den Handlungsrahmen.
https://www.gkv-buendnis.de/publikationen
 
59. Ausgabe des HLS-Forschungsbriefes
Aus der Suchtforschung: Informationen für die Praxis
Die neue Ausgabe des Forschungsbriefes der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) präsentiert ausgewählte Informationen für die Praxis aus dem Bereich der Suchtforschung. Themen der aktuellen Publikation sind: Zigaretten, E-Zigaretten, Nikotinprodukte: Zum Stand der Forschung und der Behandlung, Internationale Erfahrungen mit der Legalisierung von Cannabis sowie Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung in Deutschland.
https://www.hls-online.org
 
Forschung, Berichte & Zeitschriften
 
Arbeitswelt und Führungskräfte
Gesundheitsförderliches Arbeiten und Führen
Führungskräfte verfügen im Vergleich zu Personen ohne Führungsverantwortung über mehr arbeitsbezogene Ressourcen, zum Beispiel erweiterte Entscheidungsspielräume. Solche Ressourcen helfen, bei hohen Arbeitsanforderungen weniger gesundheitsschädlichen Stress zu erleben. Dennoch: Ein hoher Arbeitsdruck kann sich negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Führungskräften niederschlagen. Analysiert und genauer beschrieben hat dies eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Zudem kommt Führungskräften eine Schlüsselrolle für die Arbeitsbedingungen und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter*innen zu. In dem Zusammenhang ist ein weiteres Untersuchungsergebnis interessant: Die Wahrscheinlichkeit gesundheitsförderlicher Führung steigt, wenn Führungskräfte selbst eine günstige Arbeits- und Gesundheitssituation haben.
https://www.baua.de
 
GEDA-Studie des Robert-Koch-Instituts
Gesundheit in Deutschland: Neue Daten
Die Studie "Gesundheit in Deutschland aktuell" (GEDA) ist eine bevölkerungsrepräsentative Gesundheitsbefragung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur gesundheitlichen Lage der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland. Die Ausgabe 3/2021 des Journal of Health Monitoring des RKI stellt nun die Ergebnisse einer bundesweiten Querschnittbefragung, die zwischen April 2019 und September 2020 durchgeführt wurde, vor. In drei Focus-Beiträgen berichtet das RKI über die Ergebnisse der GEDA-Befragungswelle 2019/2020: Der erste Beitrag befasst sich mit der gesundheitlichen Lage von Erwachsenen in Deutschland, der zweite Focus-Beitrag widmet sich gesundheitsfördernden Verhaltensweisen dieser Gruppe; die Inanspruchnahme ambulanter medizinischer Leistungen in Deutschland ist Thema des dritten Beitrages.
https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring
 
DKV-Report 2021
Gesund leben: Da ist viel Luft nach oben
Die DKV Deutsche Krankenversicherung AG und die Deutsche Sporthochschule Köln haben das Gesundheits- und Bewegungsverhalten der Deutschen untersucht. Die repräsentative Befragung hat ergeben: Die 2.800 Studienteilnehmer*innen schätzen ihren eigenen Gesundheitszustand überwiegend als gut oder sehr gut ein – doch ihr Lebensstil ist nicht unbedingt gesund. So erreichen nur elf Prozent der befragten Deutschen den Benchmark für ein gesundes Leben in den fünf abgefragten Lebensbereichen körperliche Aktivität, Ernährung, Rauchen, Alkohol und Stressempfinden. Dies ist seit Beginn der Befragungsreihe im Jahr 2010 der niedrigste Wert. Beispielsweise sitzen die Deutschen so viel und bewegen sich so wenig wie nie seit der ersten Erhebung. Und 60 Prozent aller Befragten fühlen sich gestresst bzw. finden keine wirksamen Ausgleichsstrategien.
https://www.ergo.com/de/Newsroom
Menschen zu anderem Verhalten motivieren
So einfach ist das nicht
Menschen zu einem anderen Verhalten – darunter auch zu einem gesünderen Lebensstil – zu bewegen: Versuche aus Politik, Wissenschaft, Behörden und Institutionen bewirken erstaunlich häufig wenig bis nichts. Das hat eine Betrachtung von Magda Osman von der Queen Mary University of London ergeben. 65 gut gemeinte, aber fehlgeschlagene Versuche hat sie zusammengetragen und analysiert. So führen zum Beispiel Belohnungen nicht unbedingt dazu, Menschen zu mehr Bewegung zu bringen. Oder mit dem Rauchen aufzuhören. Jochen Paulus hat in der Zeitschrift "Psychologie heute" fünf interessante Beispiele aus dem Repertoire von Magda Osman skizziert.
https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft
 
Pommes statt Paprika
Kalorienreiche Lebensmittel finden wir eher wieder
Untersuchungen der Wageningen University in den Niederlanden haben gezeigt: Menschen können sich besser an Orte mit kalorienreichen als an solche mit kalorienarmen Lebensmitteln erinnern. Evolutionär gesehen kein Wunder, schließlich war es zur Zeit der Jäger und Sammler überlebenswichtig, Orte mit energiereicher Nahrung wiederzufinden. Rachelle de Vries führte in ihrer Studie Versuche mit über 1.000 Probanden durch. Sie mussten zum Beispiel in einem Labyrinth den Ort von Lebensmitteln wie Pommes frites oder Chips sowie Obst oder Gemüse wiederfinden. Unabhängig davon, ob die Probanden die Produkte mochten oder nicht: Sie konnten Orte von Nahrung mit einem hohen Kaloriengehalt besser wiederfinden. Die Studie widmete sich zudem der Frage, wie sich das möglicherweise verzerrte Raumgedächtnis auf Essverhalten, Lebensmitteleinkauf und Body-Mass-Index auswirken könnte.
https://www.bzfe.de/service/news
 
Lebensqualität während der COVID-19-Pandemie
Welche Gruppen brauchen Unterstützungsangebote?
Die CORONA-HEALTH-App-Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) untersucht die Lebensqualität der in Deutschland lebenden erwachsenen Bevölkerung während der COVID-19-Pandemie und identifiziert mögliche Risikofaktoren für eine niedrige Lebensqualität. In einzelnen Lebensbereichen eine niedrigere Lebensqualität als die jeweilige Referenzgruppe zeigen Frauen, jüngere Personen und Personen, die arbeitssuchend oder in Kurzarbeit waren bzw. ihrer regulären Arbeitstätigkeit nicht nachgehen konnten. Eine Kombination aus Homeoffice und regulärem Arbeitsplatz sowie das Zusammenleben mit anderen Personen weisen dagegen teils positive Assoziationen mit der Lebensqualität auf. Die Ergebnisse haben Implikationen für Public-Health-Maßnahmen, indem sie auf Gruppen hinweisen, die eine erhöhte Aufmerksamkeit und ausreichende Unterstützungsangebote benötigen.
https://www.rki.de
BZgA-Repräsentativbefragung CoSiD
Mehrheit sieht Corona-Schutzimpfung positiv und fühlt sich gut informiert
Die Mehrheit der Bevölkerung ab 16 Jahren hat eine positive Einstellung zur Corona-Schutzimpfung. Das zeigen die Ergebnisse deutschlandweiter Repräsentativbefragungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Corona-Schutzimpfung in Deutschland (CoSiD-Studie). Auch sind 89 Prozent der Befragten der Meinung, dass sie eine Verantwortung tragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Und 81 Prozent sehen Impfen als eine gemeinschaftliche Aufgabe gegen die Verbreitung von COVID-19. Das Informationsbedürfnis konnte gut bedient werden: 79 Prozent der Befragten fühlen sich (sehr) gut informiert. Dabei ist der Anteil in der Gruppe der Geimpften mit 37 Prozent und in der Gruppe der Ungeimpften, die eine Impfung ablehnen, mit 35 Prozent etwa gleich hoch. Unentschlossene fühlen sich deutlich weniger gut informiert.
https://www.bzga.de/forschung
 
Literaturhinweis
Wissenswertes zum Thema Hygiene
Hygiene git als die Lehre von der Gesunderhaltung des Einzelnen und der Allgemeinheit, der Vorbeugung von Krankheiten sowie der positiven Gesundheitsförderung. Die Anfänge und das Bewusstsein für Hygienemaßnahmen reichen allerdings gar nicht so weit zurück. Hände waschen, Abstand, Mund-Nasen-Schutz: Die Corona-Pandemie hat uns viel über schützende Hygienemaßnahmen gelehrt. Zum Thema Hygiene präsentiert das Magazin "Spektrum der Wissenschaft Kompakt" Spannendes aus den Bereichen Pandemie- und Medizingeschichte, auch soziokulturelle und gesellschaftliche Phänomene werden beleuchtet – zum Beispiel die Geschichte des Deodorants oder die Frage "Was machen Pandemien mit unserer Gesellschaft?" Für die aktuelle Situation auch interessant: ein Artikel über Aerosolbelastungen in öffentlichen Toiletten.
https://www.spektrum.de
 
Ausschreibungen & Wettbewerbe
 
Schulwettbewerb "Echt kuh-l!"
Kichern Erbsen? Nicht die Bohne!
Der Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ startet in eine neue Wettbewerbsrunde. Schüler*innen können Projekte und Ideen rund um die Themen nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung einreichen. Diesmal dreht sich alles um Hülsenfrüchte, und so lautet das Motto: "Kichern Erbsen? Nicht die Bohne! – Starke Eiweißhelden". Den Gewinner*innen winken attraktive Preise. Einsendeschluss ist der 14. April 2022. Der bundesweite Schulwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung basiert auf dem Prinzip des handlungs- und erlebnisorientierten Lernens. Er ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
https://www.echtkuh-l.de
 
Veranstaltungen
 
01.-30.11.2021
Herzwochen 2021
Der stille Killer
Mit dem Schwerpunktthema Bluthochdruck stehen die diesjährigen Herzwochen unter dem Motto „Herz unter Druck“. Etwa 20 Millionen Erwachsene in Deutschland haben einen zu hohen Blutdruck, rund vier Millionen von ihnen, ohne es zu wissen – eine hohe Dunkelziffer und Anlass zur Besorgnis. Denn der "stille Killer" Bluthochdruck gilt als wesentlicher Grund für schwerwiegende Erkrankungen und einen vorzeitigen Tod. Ziel der Herzwochen ist es, über Bluthochdruck zu informieren und viele Menschen dafür zu gewinnen, ihren Blutdruck zu messen und sich über Behandlung, Ursachen und Vorbeugung des Bluthochdrucks zu informieren. Mit ihren Herzwochen informiert die Deutsche Herzstiftung (DHS) mit Infomaterialien und zahlreichen Aktionen von Kliniken, Arztpraxen und Gesundheitsinstitutionen über das Thema. (Bild: DHS)
https://www.herzstiftung.de
 
09.11.2021
Anmeldung noch bis zum 05.11. möglich
Fachtag "Klimafreundlich pflegen – überall"
Auf dem von der AWO-Pfalz ausgerichteten Fachtag zum Thema "Klimafreundlich pflegen" lernen die Teilnehmenden erfolgreiche Projekte und umgesetzte Maßnahmen kennen, können sich fachlich austauschen, Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen und so zu klimafreundlicher Pflege in ihrer Region beitragen. Akteur*innen aus Wohlfahrtsverbänden, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik kommen auf dem Online-Fachtag zusammen. Nach einem Input zum Thema Klimawandel und Gesundheit wird in Fachforen zu den drei Themenfeldern der stationären Pflege "Verpflegung", "Energie" und "Ressourcen" gearbeitet.
https://veranstaltungen.awo.org
 
09.11.2021
Kommunale Gesundheits- und Bewegungsförderung
Menschen in Bewegung bringen
Die Corona-Pandemie: Viele Menschen bewegten und bewegen sich in dieser Zeit weniger. Für die kommunale Gesundheits- und Bewegungsförderung stellen sich in diesem Zusammenhang Fragen wie: Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders betroffen? Wie könnte es gelingen, den Menschen (wieder) einen Zugang zu mehr Bewegung im Alltag zu ermöglichen? Der digitale Workshop „Covid-19 und Bewegung“ greift diese Fragestellungen auf. Er findet statt am 09. November von 10:00-12:00 Uhr. Veranstalter ist das WHO-Kooperationszentrum für Bewegung und Public Health an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern.
https://blogs.fau.de
 
Nächste Termine ab dem 11.11.2021
Neue Veranstaltungsreihe
Kooperative Wege zu einer nachhaltigen Gesundheitsförderung
Einige Vereinigungen im Gesundheitsbereich haben eine kooperative Online-Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Gesundheitsförderung gestartet. Das neue Format möchte einen Kommunikationsraum für Mitglieder der veranstaltenden Verbände sowie weiteren Interessent*innen schaffen. Es steht unter dem Titel "Gesundheit ist das, was wir daraus machen. Kooperative Wege zu einer nachhaltigen Gesundheitsförderung". Die nächsten Termine sind am 11.11.2021 zum Thema "Bildung für einen gesundheitsförderlichen gesellschaftlichen Wandel" sowie zwischen dem 15.11. und 10.12.21 zum Thema "Urbanhealth-digiSpace".
https://gesundheits.de/akademie
 
11.11.2021
Online-Veranstaltung
Traurig oder depressiv? Depressionen im höheren Lebensalter
Seit Juni 2021 veranstaltet das Bündnis gegen Depression Marburg-Biedenkopf regelmäßige Online-Vortragsveranstaltungen mit anschließender Diskussionsrunde. Der nächste Termin am 11. Novemer um 19:00 Uhr widmet sich dem Thema "Einfach traurig oder depressiv? – Depressionen im höheren Lebensalter". Es geht um typische Beschwerden und daraus resultierende Einschränkungen im Alltag. Besprochen werden auch die Themen frühe Diagnose, gezielte Behandlung sowie Verbesserung der Lebensqualität Betroffener. Die Referentin ist Dr. med. Nicole Cabanel, Oberärztin am Universitätsklinikum für Psychiatrie Marburg.
https://buendnisgegendepression-mr-bid.de
 
16.11. und 21.12.2021
Kreativer Umgang mit der Pandemie
Corona Open Space
Die Corona-Pandemie hat Gewissheiten und Gewohnheiten auf vielen gesellschaftlichen Ebenen erschüttert. Auch im psychosozialen Bereich und Hilfesystem hat es Veränderungen gegeben, Kontaktmöglichkeiten und Angebote standen und stehen nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung. Doch gibt es auch positive Erfahrungen: gegenseitige Unterstützung, neue Ideen von einzelnen Personen und Trägerorganisationen, virtuelle Vernetzung. Mit dem Forum Corona Open Space bietet die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP) die Möglichkeit zu Kontakt, Austausch, Vernetzung sowie einem kreativen Umgang mit der Pandemie. Das fachkundig begleitete Online-Forum ist offen für alle Interessierte und findet an jedem dritten Dienstag im Monat statt. Die nächsten Termine sind am 16.11. und am 21.12., jeweils von 17:00-18:30 Uhr.
https://www.dgsp-ev.de
 
17./18.11.2021
Digitale Tandemveranstaltung
Nachhaltige Stadtgesundheit
Das 5. Hamburger Symposion zur regionalen Gesundheitsversorgung widmet sich am 17. November der Frage "Gesundheit und Versorgung der Zukunft – wie sind Stadt und Land aufgestellt?" Am 18. November findet die 7. Konferenz "Stadt der Zukunft" statt. Sie behandelt das Thema "Gesundheit und nachhaltige Stadtentwicklung im Spannungsfeld: Analysen, Strategien & Praxis". Die Tandemveranstaltung richtet sich insbesondere an Personen aus Wissenschaft, Politik, Planung, Wirtschaft und Gesundheitswesen samt Krankenkassen und Patient*innenorganisationen sowie an Studierende. Die Veranstaltungen können auch einzeln gebucht werden.
https://www.hamburg-symposium.com
 
18.-26.11.2021
15. Jahrestagung des Netzwerks Kita und Gesundheit Niedersachsen
Lebenskompetenzen im Kita-Alltag stärken
Es ist eine wichtige Aufgabe im pädagogischen Alltag, die Kompetenzen und Alltagsfertigkeiten der Kinder im Kita-Alltag zu stärken. Welche Ansätze fördern die Lebenskompetenz der Kinder? Was bedeutet dies für die pädagogischen Fachkräfte, Kita-Leitungen und die Arbeit im Team? Die Fachtagung „Lebenskompetenzen im Kita-Alltag stärken“ beleuchtet diese Themen von verschiedenen Seiten. Praxisbeispiele und Hilfen für den Arbeitsalltag werden vorgestellt und diskutiert.
Die Online-Veranstaltung richtet sich an verantwortliche Fachkräfte in Kindertagesstätten, Kindergärten, Krippen und Elterninitiativen sowie andere Professionelle aus den Bereichen Erziehung, Gesundheit, Soziales und Bildung. Mit einer Auftaktveranstaltung am 18.11. beginnt die Jahrestagung. In den folgenden Tagen finden Workshops zur Vertiefung der Thematik statt.
https://www.gesundheit-nds.de
 
25.11.2021
Kontextcheck
Kommunale Strategien: Von losen Fäden zum Knotenpunkt
Das Projekt Kontextcheck begleitet Kommunen dabei, kommunales gesundheitsförderliches Handeln thematisch zu vertiefen, aufzubauen oder neu zu strukturieren. In der Praxis geht es häufig noch nicht so gut voran, wie man es sich in der Theorie eines Health-in-All-Policies-Ansatzes und Integrierten Strategien vorstellt. Dies präsentieren, diskutieren und nach Lösungen suchen möchte die Online-Veranstaltung "Kommunale Strategien: Von losen Fäden zum Knotenpunkt". Veranstaltet wird sie im Rahmen des Projektes Kontextcheck von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LVG & AFS Nds. e.V.) von 9:30-13:00 Uhr.
https://www.gesundheit-nds.de
 
29.11.2021
Projektkonferenz
Integration von Geschlecht in die Forschung zu umweltbezogener Gesundheit
INGER ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt zur Integration von Geschlecht in die Forschung zu umweltbezogener Gesundheit. Es vereint gesundheits-, sozial- und naturwissenschaftliche Bereiche der Forschung zu Umwelt und Gesundheit von Public Health, Umweltepidemiologie, Toxikologie/Humanbiomonitoring und Genderforschung. Auf der Projektkonferenz werden die Ergebnisse des Forschungsprojekts präsentiert, die Live-Online-Veranstaltung stellt konzeptionelle Überlegungen und Ergebnisse der Datenerhebung und -analyse des Verbundprojekts vor. Die Ergebnisse werden mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis im Bereich umweltbezogener Gesundheit diskutiert, Handlungsempfehlungen für die Integration von Geschlecht in Forschung und Praxis im Bereich Umwelt und Gesundheit werden abgeleitet.
https://inger2021.de/
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Tel +49 (0)69 713 76 78-0
Fax +49 (0)69 713 76 78-11
claudia.mauelshagen@hage.de
www.hage.de
 
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