Newsletter 07/2021
 
Liebe Leserinnen und Leser,

wir begrüßen Sie herzlich zum Juli-Newsletter der HAGE. Wir haben viel zu berichten, bevor es in eine kurze Sommerpause geht. Der nächste Newsletter wird Sie dann im September erreichen.

Aber zunächst wünschen wir eine interessante Lektüre der zahlreichen aktuellen Nachrichten der Gesundheitsförderung und Prävention in diesem Newsletter.

Bleiben Sie gesund und genießen Sie den Sommer!

Es grüßt Sie herzlich

Mara Springer
Newsletter-Redaktion
 
Inhalt
Aus der HAGE
 
Aus der HAGE
Nachrichten
 
18.06.2021
Arbeitsbereich „Gesund altern" macht den Auftakt
HAGE startet auf Facebook: "HAGE – Gesundheitsförderung, Vernetzung, Engagement"
Unsere Ziele sind, Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen, Gesundheitsförderung voranzubringen und Engagement vor Ort durch Beratung und Fortbildung zu unterstützen. Auch digital vernetzt möchten wir die Gesundheitsförderung für Menschen jedes Lebensalters voranbringen. Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig Digitalisierung ist. Daher freuen wir uns sehr, die Facebook-Seite „HAGE – Gesundheitsförderung, Vernetzung, Engagement" vorstellen zu können. Der Kanal wird zunächst Informationen rund um gesundes Altern, Tipps für den Alltag für alle Generationen, gesundes Leben, Leben bis zuletzt, Unterstützung des Bürgerschaftlichen Engagements vor Ort und vieles mehr bieten. Sukzessive soll der Facebook-Auftritt auf die thematische Bandbreite der HAGE erweitert werden. Schauen Sie vorbei und folgen Sie uns auf https://www.facebook.com/HAGE.Frankfurt
 
Anmeldungen sind bis 16.07.2021 möglich
Landesprogramm „SPORTLAND HESSEN bewegt“
Einladung zur Teilnahme an landesweiten sektorenübergreifenden Arbeitskreisen zum Thema Bewegungsförderung
Das Landesprogramm „SPORTLAND HESSEN bewegt“ bietet durch seine Organisationsstruktur die Basis für eine intersektorale Zusammenarbeit in den Bereichen Bewegungsförderung, Sport und Gesundheit. Nur gemeinsam, durch eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Ressorts und Akteure, können eine aktivierende Umwelt sowie Angebote entlang aller Lebensphasen und Zielgruppen geschaffen werden. Daher möchten wir die Einladung zur Teilnahme an den sektorenübergreifenden Arbeitskreisen noch einmal bekräftigen. Akteur*innen und Interessierte aus Sport, Verein, Politik, Kommune, Verwaltung und Zivilgesellschaft sind herzlich eingeladen, an den Arbeitskreisen teilzunehmen und die Zukunft mitzugestalten. Bitte melden Sie sich dafür bis zum 16.07.2021 an. Weitere Informationen finden Sie unter https://hage.de
 
17.06.2021
Digitale Veranstaltungsreihe „Forschung trifft Praxis – Vorstellung guter Praxisbeispiele“
Die Dokumentation der Veranstaltung am 08.06.2021 ist online
Der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis ist ein wesentlicher Teil der Arbeit der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen. Dabei kooperiert die Koordinierungsstelle mit verschiedenen Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Praxis. Um den Austausch verschiedener Akteure aus Praxis und Wissenschaft zu fördern, bietet die KGC Hessen ein neues digitales Gesprächsformat an, das in regelmäßigen Abständen stattfinden wird. Zum ersten Termin der Veranstaltungsreihe am 8. Juni 2021 wurde das Praxisbeispiel „BEATA – Bewegte Aktive Tafel Netzwerk“ vorgestellt. Die Dokumentation vom 08.06.2021 steht hier online zur Verfügung: https://hage.de
 
17.06.2021
Informationsveranstaltung zu Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten der Prävention und Gesundheitsförderung in Hessen
Die Dokumentation der Informationsveranstaltung am 02.06.2021 ist online
Gemeinsam mit dem Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit in Hessen und der Gemeinsamen Stelle der GKV für Prävention und Gesundheitsförderung in Hessen informierte die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen in einer digitalen Informationsveranstaltung über die aktuellen und unterschiedlichen Förder- und Unterstützungsangebote des GKV-Bündnisses für Gesundheit. Zur Dokumentation der Informationsveranstaltung am 02.06.2021 gelangen Sie unter https://hage.de
 
08.06.2021
2. Vertiefte Lernwerkstatt: Wirkungsmessung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung
Die Dokumentation der Lernwerkstatt am 05./06.05.2021 ist online
Am Mittwoch, den 5. Mai und am Donnerstag, den 6. Mai 2021, führte die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen die zweite vertiefte Lernwerkstatt zur Wirkungsmessung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung digital durch. Nach unterschiedlichen Basiswerkstätten zu den 12 Good Practice-Kriterien, entwickelt durch den Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit, fand im August 2020 die erste vertiefte Lernwerkstatt zu dem Thema „Konzeption von Maßnahmen in der Gesundheitsförderung“ in Frankfurt am Main statt. Daran anknüpfend fand dieses Jahr am 05./06.05.2021 die zweite vertiefte Lernwerkstatt zu dem Thema „Wirkungsmessung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung“ statt. Die Dokumentation dazu steht online zur Verfügung unter https://hage.de
 
08.06.2021
Der Kurzbericht der Dialogtage 19./20.05.2021 ist online
Dialogreihe „Gesundheitliche Chancengleichheit – Im Gespräch mit Wissenschaft und Praxis”
Mit der Dialogreihe „Gesundheitliche Chancengleichheit – Im Gespräch mit Wissenschaft und Praxis” möchte das Modellprojekt Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt und die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen auf verschiedene Herausforderungen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung aufmerksam machen. Die Dialogreihe beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen und Aspekten der gesundheitlichen Ungleichheit sowie verschiedenen vulnerablen Zielgruppen, die von sozialer Benachteiligung betroffen sind. Im Besonderen werden Herausforderungen sowie Auswirkungen auf die Gesellschaft diskutiert. Der thematische Fokus der Dialogreihe liegt aktuell auf der Pandemieentwicklung, da diese im letzten und auch in diesem Jahr großen Einfluss auf die Arbeit der hessischen Akteur*innen und kommunalen Fachkräfte hat. https://hage.de
 
Unsere Termine
 
 
25.08.2021 oder 07.10.2021
Gesund aufwachsen – Resilienz bei Kindern
Digitale Dialogtreffen für Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung
Die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie belasten vor allem Kinder. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass mittlerweile fast jedes dritte Kind in Deutschland psychische Auffälligkeiten zeigt. Dabei sind Kinder aus sozialbenachteiligten Familien besonders stark betroffen. Die Kindertagesbetreuung steht zunehmend vor den Herausforderungen, wie sie diesen Folgen in den Einrichtungen begegnen und die psychische Gesundheit von Kindern und Fachkräften stärken kann. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die HAGE laden pädagogische Fachkräfte der frühkindlichen Bildung und weitere Akteurinnen und Akteure aus dem Feld ein, an den Dialogtreffen am 25. August 2021 oder 07. Oktober 2021 teilzunehmen und in einen informationsbasierten Austausch zu treten. Ziele der Dialogtreffen sind, Fachkräfte für die Stärkung von Resilienz zu sensibilisieren, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu vermitteln und ein digitales Format zu schaffen, um mit anderen Fachkräften einen themenbezogenen Dialog zu führen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. https://hage.de
 
 
31.08.2021, 09:00 - 16:15 Uhr, Online-Veranstaltung
Der Jahresfachtag wurde auf den 31.08.2021 verschoben!
Jahresfachtag der KGC Hessen 2021 „Gesund. Resilient. Klimagerecht. Die zukünftige Rolle und Bedeutung von Kommunen"
Die Klima- und Umweltkrise bedroht Millionen von Menschen und hat erheblichen Einfluss auf die Lebensbedingungen und die Gesundheit der Bevölkerung. Die Lebenswelten, in denen sich Menschen aufhalten und leben, werden durch diese Belastungen beeinflusst und wirken sich somit auf die Gesundheit der Menschen aus. Vor allem sozial benachteiligte Personengruppen leben häufiger in Wohngebieten, die durch schädliche Klima- und Umwelteinflüsse belastet sind. Kommunen haben einen großen Einfluss auf die Lebensverhältnisse sowie auf die Klimagerechtigkeit und damit auf die Gesundheit ihrer Bewohner*innen. Es ist daher wichtig, sich mit der (zukünftigen) Rolle und Bedeutung der Kommunen auseinanderzusetzen. Vor diesem Hintergrund lädt die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen am 31. August 2021 herzlich zu einem Jahresfachtag mit dem Thema „Gesund. Resilient. Klimagerecht. Die zukünftige Rolle und Bedeutung von Kommunen“ ein. Melden Sie sich hier online an. https://hage.de
 
 
09.09.2021, 10:00 - 16:15 Uhr, Bad Hersfeld
Melden Sie sich jetzt online an!
Werkstatttag „Die Neuentdeckung der Gemeinschaft“
Während der langen Monate des Lockdowns ist vielen bewusst geworden, was es bedeutet, ganz auf sich allein gestellt oder einsam zu sein. Das ging nicht nur Älteren so, die ihre Enkel nicht mehr sehen konnten, sondern auch Familien, denen Schule und Kindergarten wegbrachen und Jugendlichen, denen ihre Freunde fehlten, und erst recht den Sterbenden und Trauernden. Wir haben neu erlebt, wie sehr wir auf andere angewiesen sind und wir haben neue Formen des Miteinanders und wechselseitiger Hilfe entdeckt. Die Pandemie hat viel Kreativität und neue Initiativen im Bereich der Nachbarschaftshilfen hervorgebracht. Auf dem Werkstatttag „Die Neuentdeckung der Gemeinschaft“ der Fach- und Vernetzungsstelle Senioren- und Generationenhilfen am 09. September 2021 von 10:00 bis 16:15 Uhr lernen Sie in Vorträgen und Workshops einige innovative Beispiele kennen. Merken Sie sich den Termin im September bereits jetzt im Kalender vor. Wir freuen uns auf Sie! https://hage.de
 
Weiterbildungsstart: 26./27.10.2021
Weiterbildung Eltern-Programm Schatzsuche
Jetzt zum 8. digitalen Weiterbildungsdurchgang des Eltern-Programms Schatzsuche anmelden!
Die derzeitige Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie zeigt uns mehr denn je, wie wichtig die psychische Gesundheit von Kindern ist. Genau hier setzt das Eltern-Programm Schatzsuche an. Ziel ist es, Eltern und andere Bezugspersonen sowie pädagogische Fachkräfte für die Bedürfnisse der Kinder zu sensibilisieren und die Stärken und Schutzfaktoren der Kinder als „Schätze“ in den Blick zu nehmen. Seit August 2017 fördert die Techniker Krankenkasse die Einführung und Umsetzung des Eltern-Programms Schatzsuche in hessischen Kindertagesstätten. Die Termine für den 8. Weiterbildungsdurchgang sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie unter https://hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention
Hessen
 
01.07.2021
Di@-Lotsinnen und Di@-Lotsen
Start des Projekts „Digital im Alter – Di@-Lotsen“
Die Digitalisierung macht vieles im Leben leichter: Per App Bilder mit der Familie teilen und Nachrichten schicken, Bankgeschäfte online erledigen, im Netz einkaufen und den Puls mit dem Fitnessarmband checken usw. Damit mehr Seniorinnen und Senioren von neuen technischen Möglichkeiten profitieren können, startet die Landesregierung das Projekt „Digital im Alter – Di@-Lotsen“. Zumeist ältere Menschen ebnen als sogenannte „Di@-Lotsinnen und Di@-Lotsen“ den Weg und schulen ihre Altersgenossen wohnortnah im Umgang mit Tablet, Smartphone und Co. Unterstützung erhalten die Ehrenamtlichen an Stützpunkten, die das Angebot vor Ort bekannt machen, die Nachfrage mit dem neuen Angebot koordinieren und die notwendige Technik wie Tablets oder Smartphones bereitstellen. Sechs Stützpunkte wird es hessenweit zum Projektauftakt geben: Oestrich-Winkel, Taunusstein, Gießen, Kassel, Schotten und Ebersburg/Gersfeld. In den kommenden zwei Jahren sollen weitere hinzukommen. https://soziales.hessen.de
01.07.2021
SAFE KiDS Studien I - III: Kita Ergebnisse spiegeln Inzidenz der Gesamtbevölkerung wider
Ergebnisse der SAFE KiDS Studien
Welche Rolle Kitas in der SARS-CoV-2 Pandemie spielten, wurde in Hessen erstmals im Sommer 2020 in der SAFE KiDS-Studie I in 50 repräsentativ ausgewählten Kitas untersucht. Kinder, Erzieherinnen und Erzieher konnten sich wöchentlich freiwillig selbst testen bzw. wurden durch ihre Eltern auf eine SARS-CoV-2-Infektion getestet. Dieser erste Teil der Studie war jedoch ausdrücklich nicht ohne Weiteres auf ein Umfeld mit deutlich mehr Infektionen in der Bevölkerung übertragbar. Deshalb hat das Institut für Medizinische Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration eine zweite Studienphase für weitere vier Wochen in einem Umfeld mit höherer Inzidenz durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie finden Sie unter https://soziales.hessen.de
 
28.06.2021
Ergebnisse einer repräsentativen Befragung mit dem Fokus auf die Bevölkerung mit Migrationshintergrund
Gesellschaftliche Folgen der Corona-Pandemie in Hessen
Ziel der Studie ist die Beantwortung der Frage, ob Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in besonderem Maße von den sozialen und finanziellen Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, und – wenn ja – in welcher Form. Des Weiteren sollen die Befragungsergebnisse die Ableitung von Handlungsempfehlungen zu zielgerichteten Unterstützungsmaßnahmen für die Bevölkerung mit Migrationshintergrund in der Pandemie ermöglichen. Die Stichprobe umfasst 1.011 Hessinnen und Hessen ab 18 Jahren: https://soziales.hessen.de
 
24.06.2021
KOMBINE - Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Empfehlungen
Modellvorhaben für kommunale Bewegungsförderung der Stadt Marburg nimmt Fahrt auf
Bereits seit Anfang 2019 ist die Stadt Marburg eine von deutschlandweit sechs Modellkommunen, die für das Projekt „Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Empfehlungen“ (KOMBINE) ausgewählt wurden. Koordiniert wird das Projekt durch die städtischen Fachdienste Gesunde Stadt und Sport. Ziel ist es, mehr Gelegenheiten für Bewegung zu schaffen als auch mehr Menschen für Bewegung zu motivieren - unabhängig des Alters, kulturellen Hintergrunds oder sozialen Status. Neben der Vernetzung von Akteuren und Netzwerken sowie der vielfältigen Angebote, die es bereits in der Universitätsstadt gibt, wurden seitdem auch neue Angebote, wie z.B. der KOMBINE-Bewegungsbus oder auch Bewegungspatenschaften in die Wege geleitet. Mehr zum Modellvorhaben und den Ansprechpartner*innen erfahren Sie unter
https://www.marburg.de
 
14.06.2021
Gesundheitliche Versorgung auf dem Land fördern
Gesundheit und ländlicher Raum
Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat eine neue Förderrichtlinie zur gesundheitlichen Versorgung insbesondere in ländlichen Räumen veröffentlicht. Die Richtlinie setzt verschiedene Schwerpunkte, um trotz sich verändernder Anforderungen weiter eine hochwertige gesundheitliche Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Ziel des Förderbausteins „Kommunale Gesundheitsstrategie" ist es beispielsweise, möglichst in allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten eine regionale Gesamtstrategie „Gesundheit" aufzubauen, um damit unterschiedliche Versorgungsangebote auf Kreisebene zu koordinieren und miteinander zu vernetzen. Dies beinhaltet unter anderem auch Personalmittel für kommunale Gesundheitskonferenzen, die Koordination von Präventionsmaßnahmen und Projekten sowie Maßnahmen unterschiedlicher Art. Durch die Verankerung der Aufgaben bei einer fachübergreifend arbeitenden Stelle wird ein Denken von Gesundheit als Querschnittsthema in allen Politikfeldern gefördert. Die neue Richtlinie steht zum Download bereit unter https://soziales.hessen.de
 
02.06.2021
Runder Tisch der Landesärztekammer Hessen mit hessischen Gesundheitspolitikern am 01.06.2021
Neue Wege in der Gesundheitspolitik
Welche Lehren ziehen die Parteien aus der Corona-Pandemie? Diese Frage des hessischen Ärztekammerpräsidenten Dr. med. Edgar Pinkowski stand am Beginn des Runden Tisches „Gesundheitspolitik quo vadis“, zu dem die Landesärztekammer Hessen online die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen im Hessischen Landtag am 1.Juni eingeladen hatte. Ziel war es, mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl am 26. September zu erfahren, wie sich die politischen Parteien die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Zukunft vorstellen und welche Weichenstellungen sie sich vorgenommen haben. Lesen Sie mehr unter www.laekh.de
 
01.06.2021
"Prävention vor, während und nach Corona"
Dokumentation der KIKS UP Online-Fachtagung vom 19.05.2021
Am 19.05.2021 fand die KIKS UP Online-Fachtagung zum Thema "Prävention vor, während und nach Corona" statt. Es ist KIKS UP gelungen, bei dieser Fachtagung wichtige Inhalte zu kommunizieren. Somit konnten Impulse für die Präventionsarbeit während und nach der Corona-Pandemie gesetzt werden. Hier ist die Dokumentation als Download zu finden: https://www.kiksup.de/
 
Deutschland
 
30.06.2021
Erste Ergebnisse zur Verbesserung von Prävention, Intervention, Hilfe und Forschung
Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen legt „Gemeinsame Verständigung“ vor
Unter dem Vorsitz von Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht und Johannes-Wilhelm Rörig, dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, kamen am 29.05.2021 erneut über 40 staatliche und nicht-staatliche Spitzenakteure zum Nationalen Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen zusammen. Anderthalb Jahre nach seiner konstituierenden Sitzung legt das Forum nun eine „Gemeinsame Verständigung“ vor. Darin sind konkrete Maßnahmen in fünf Themenkomplexen enthalten. Ziel ist es Schutz und Hilfen bei sexualisierter Gewalt und Ausbeutung zu verbessern, kindgerechte Gerichtsverfahren zu gewährleisten und die Forschung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt weiter voranzubringen. www.nationaler-rat.de
30.06.2021
Gemeinsamer Bericht des Bundesfamilienministeriums und Bundesgesundheitsministeriums zur gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie
Belastete Kinder und Jugendliche brauchen zusätzliche Unterstützung
Kinder und Jugendliche haben ein geringeres Risiko für schwere Krankheitsverläufe und damit bedingten Krankenhausaufnahmen durch das Coronavirus. Doch die Einschränkungen der Pandemie belasten die jungen Menschen besonders stark. Das zeigen erste Studien und die Rückmeldungen von Fachkräften und Fachorganisationen. Darauf weist auch die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in ihrer 8. Ad-hoc-Stellungnahme vom 21. Juni 2021 hin. Das Kabinett hat deshalb am 30.06.2021 über die gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen diskutiert. www.bmfsfj.de
 
17.06.2021
Aktionsprogramm der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) startet Förderprogramm der „Aktion Zukunft"
Im Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona" wird die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in der „Aktion Zukunft" des BMFSFJ ein Förderprogramm umsetzen. Mit diesem Programm sollen Kinder und Jugendliche unterstützt werden, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Förderbare Projekte können verschiedene Ansätze aufgreifen und sich an Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen richten. Weitere Informationen und Linksfinden Sie unter https://hage.de
 
07.06.2021
„Vor dem Virus sind nicht alle gleich"
Gastbeitrag von Thomas Altgeld bei der Techniker Krankenkasse
Analysen des RKI aus dem März 2021 zeigen deutlich, dass seit Beginn der zweiten Corona-Infektionswelle sowohl das Infektionsrisiko als auch das Risiko für schwere Krankheitsverläufe sowie die Sterblichkeit ungleich in der Gesellschaft verteilt sind. Dazu ein Gastbeitrag von Thomas Altgeld, Diplom-Psychologe, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. www.tk.de
 
SAVE THE DATE: 22. - 24.03.2022
Call for Abstracts bis 20.08.2021
Kongress Armut und Gesundheit 2022 „Was jetzt zählt"
Der kommende Kongress Armut und Gesundheit wird nach derzeitigem Planungsstand im Zeitraum vom 22. bis zum 24. März 2022 stattfinden. Der Call for Abstracts ist ab sofort für Ihre Beitragsvorschläge geöffnet. In 2021 als dem Jahr der Bundestagswahl, noch ganz unter den Eindrücken der unmittelbaren Folgen der Pandemie, stehen alle Zeichen auf Wandel, Transformation, Veränderung. Der Kongress will sich in diesem Prozess weiterhin als ein Ort für Austausch, Inspiration und Innovation verstehen. Das Motto im kommenden Jahr lautet: Was jetzt zählt. In unserem Diskussionspapier skizzieren wir einerseits zentrale Ergebnisse des vergangenen Kongresses und bieten zugleich Anknüpfungspunkte für die Diskussionen im kommenden Jahr. Bis zum Freitag, den 20. August 2021, können Sie sich an der Gestaltung des kommenden Kongresses beteiligen und Ihren Beitrag einreichen: Vertreter*innen aus Praxis, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik sind herzlich eingeladen! www.armut-und-gesundheit.de
 
Präventionsprogramme
 
Junge Menschen lernen den Umgang mit Klimadaten und entwickeln daraus eigene Klimaschutz-Projekte
Programm „KlimaDatenSchule"
Daten prägen unser Leben. Sie helfen, unsere Welt zu verstehen und zu gestalten. Wie wichtig es ist, Daten zu erheben, zu kombinieren und richtig zu deuten, zeigt uns auch die Corona-Pandemie. Data Literacy, die Fähigkeit, Daten auf kritische Art und Weise zu sammeln, zu managen, zu bewerten und anzuwenden, ist eine entscheidende Kompetenz, um in der zunehmend digital geprägten Gesellschaft teilhaben zu können. Das Programm KlimaDatenSchule verknüpft Klimaschutz mit Daten- und Medienkompetenz. Die Schüler*innen erheben eigenständig klimarelevante Daten in ihrem Umfeld und vernetzen sich mit weiteren Klimaschutz-Initiativen. Gemeinsam entwickeln sie ihre Daten weiter und setzen datengestützte Klimaschutz-Projekte um. Die „KlimaDatenSchule“ ist ein Programm von BildungsCent e. V. und wird in Zusammenarbeit mit mediale pfade.org –Verein für Medienbildung e. V. umgesetzt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Schulen und Klimaschutz-Initiativen können sich ab sofort für eine kostenlose Teilnahme anmelden. https://klimadatenschule.de
 
UV-Schutz altersgerecht und unterhaltsam in Schule und Hort
Programm „Clever in Sonne und Schatten - Für Grundschulen"
Das Programm „Clever in Sonne und Schatten – Für Grundschulen, Klasse 1 und 2“ bringt mit einem kostenfreien Projektpaket den UV-Schutz altersgerecht und unterhaltsam in die Schule und Hort. Die Projektmaterialien unterstützen Schul- und Hortleitungen in der nachhaltigen Etablierung von UV-Schutz in ihrer Einrichtung. Lehrkräfte bzw. Erzieherinnen und Erzieher finden im Projektpaket leicht umsetzbare Materialien, um Kinder der Jahrgangsstufen 1 und 2 für den richtigen Sonnenschutz zu sensibilisieren. Entwickelt wurde das Programm vom Präventionszentrum des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden. Es ist Teil der Kampagne „Clever in Sonne und Schatten“, in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe, der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e. V. und dem Projekt „Die Sonne und Wir“ an der Universität zu Köln/Uniklinik Köln. www.cleverinsonne.de
 
02. - 06.08.2021
Click & be fit - einfach aktiv und gesund sein.
fit4future-Feriencamp 2021: kostenfreie, digitale Aktion für Familien mit Schulkindern.
Unter dem Motto "CLICK & BE FIT- einfach aktiv und gesund sein" können Familien mit Kindern Trendsportarten, Kulinarik und mehr aus fünf Kontinenten entdecken. Im Verlauf der kostenfreien Event-Woche wird täglich ein abwechslungsreicher Mix aus digitalen Angeboten für Körper, Geist und Seele zur Verfügung gestellt: Sport, Ernährung, Brainfitness, Entspannung und Achtsamkeit stehen im Mittelpunkt. Aber auch Anregungen zur Freizeitgestaltung, Challenges, Interviews, Life-Hacks, Rezept-Ideen und DIY-Tipps stehen zur Verfügung. Prominente Unterstützung kommt von Dr. Eckart von Hirschhausen, der jeden Tag mit einem exklusiven Tipp durch den Tag begleitet. https://kids.fit-4-future.de
 
Ein Programm für den digitalen und praktischen Unterricht
Zuckerkompass
Um Schülern gesundheitsförderndes Verhalten zu vermitteln, hat die AOK das digitale und interaktive Gesundheitsförderungsprogramm „Zuckerkompass“ für den Einsatz in den Klassen 5 bis 8 weiterführender Schulen entwickelt. Die Materialien und die Beratung durch die AOK stehen der Schule kostenlos zur Verfügung. Dabei ist es das Ziel, die Ernährungskompetenz der Schüler zu verbessern, über Zucker zu informieren und den Zuckerkonsum der Jugendlichen nachhaltig zu reduzieren. Dabei wird auch das häusliche Umfeld mit einbezogen. www.aok.de
 
Medien
Webseiten, Blogs & mehr
 
Schulinitiative „Pausenlos gesund“ startet mit neuer digitaler Lernplattform
Neues E-Learning-Programm stärkt die digitale Gesundheitskompetenz Jugendlicher
Studien zeigen, dass weniger als die Hälfte der Jugendlichen in Onlinetexten Fakten von Meinungen unterscheiden kann. Viele von ihnen wissen nicht, wie man das Internet als Informationsquelle richtig nutzt. Die neue Online-Lernplattform „Gesundweiser“ vermittelt Jugendlichen daher spielerisch Wissen rund um die digitale Gesundheitskompetenz. Die Inhalte der digitalen Lernplattform „Gesundweiser“ lassen sich problemlos in den (digitalen) Unterricht an Schulen einbinden. Sie richten sich primär an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II mit dem Ziel, schon früh eine Grundlage für eine gute Gesundheitskompetenz zu legen. Denn im Jugendalter erlerntes und gefestigtes Gesundheitswissen prägt entscheidend die Entwicklung im Erwachsenenalter mit. Die digitale Lernplattform ist Bestandteil der Schulinitiative „Pausenlos gesund“ https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/schulprojekt_pausenlosgesund. Zur Online-Lernplattform „Gesundweiser“ gelangen Sie hier: https://gesundweiser.de
 
BVPG-Blog
Geschlechtersensible Gesundheitsförderung und Prävention
Die geschlechtersensible Gesundheitsförderung und Prävention sollte zunehmend in Forschung, Lehre und Präventionsmaßnahmen berücksichtigt werden. Sie verfolgt das Ziel, die geschlechtsbedingten Ungleichheiten von Gesundheitschancen zu reduzieren. Seit April 2021 hat die Universität Bielefeld die erste Professur für „Geschlechtersensible Medizin“ in Deutschland eingerichtet und mit Prof. Dr. Sabine Oertelt-Prigione besetzt, die nun eine transnationale Brückenprofessur innehat: Sie leitet zudem auch den Lehrstuhl für Gender in Primary and Transmural Care (Geschlecht in der allgemeinmedizinischen und sektorenübergreifenden Versorgung) am Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande. Ein Gespräch über divers zusammengesetzte Teams, Stereotypen und erfolgreiche internationale Ansätze. www.bvpgblog.de
 
Wie sich der Klimawandel auf die Gesundheit auswirkt
Neues Informationsportal der BZgA zum Thema Klimawandel, Hitze und Gesundheit
Der Klimawandel beeinflusst die menschliche Gesundheit in vielfältiger Weise. Extreme Wetter- und Umweltveränderungen können bestehende Gesundheitsprobleme verstärken und neue verursachen. Um unsere Gesundheit hier und jetzt zu schützen, müssen wir wissen, was auf uns zukommt. Im Folgenden haben wir deshalb klimatisch bedingte Gesundheitsrisiken sowie entsprechende Schutzmaßnahmen für Sie zusammengetragen. Auf der neuen Website finden Bürgerinnen und Bürger qualitätsgeprüfte und unabhängige Informationen, wie sie Hitzebelastungen vorbeugen können. Darüber hinaus erhalten Fachpersonen Informationen, um Lebenswelten hitzetauglich zu gestalten und Menschen gezielt in ihrer alltäglichen Umgebung anzusprechen. https://www.klima-mensch-gesundheit.de
 
LAG-Podcast
„Kleiner Stich, große Wirkung! Fragen und Antworten zur Corona-Impfung“
Voraussetzung für eine effektive Umsetzung einer sozialräumlichen Impfstrategie ist die Mitwirkung der Bewohner*innen. Hierfür braucht es eine niedrigschwellige Ansprache und Beratung bzw. Aufklärung in den Quartieren. Die LAG Soziale Brennpunkte Hessen e.V. möchte hierzu einen Beitrag leisten und hat daher eine Sonderfolge ihres LAG-Podcasts veröffentlicht. Mit der Folge „Kleiner Stich, große Wirkung! Fragen und Antworten zur Corona-Impfung“ bietet die LAG Impfaufklärung in leichter Sprache an. Der Podcast richtet sich dabei explizit an Bewohner*innen. Hauptamtliche Akteur*innen vor Ort sind dazu aufgerufen, den Podcast in ihrem Quartier zu bewerben. Die LAG freut sich, wenn mit dieser Podcast-Folge möglichst viele Bewohner*innen erreicht und diese bei der Entscheidung rund ums Impfen unterstützt werden. https://anchor.fm
 
Mehrsprachige Video-Kampagne zur Aufklärung über die Covid-19-Impfung
#WeExplainForEveryone
Menschen mit einer Flucht- und Zuwanderungsgeschichte sind aufgrund ihrer Lebenslage und Arbeitsbedingungen einem höheren Risiko ausgesetzt, sich mit dem Corona-Virus anzustecken. Angesichts des Bedarfs an verlässlichen Impfinformationen hat der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. gemeinsam mit der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung sowie der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe eine mehrsprachige Aufklärungskampagne ins Leben gerufen. In insgesamt 16 Videos klären Ärzt*innen in ihren Muttersprachen prägnant und einfach verständlich über das Impfen gegen Corona auf. Sie thematisieren Impfreaktionen und Nebenwirkungen und widerlegen besonders verbreitete Mythen. Die verfügbaren Sprachen sind: Albanisch, Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Georgisch, Kurdisch (Sorani und Kurmandschi), Persisch, Polnisch, Russisch, Somali, Spanisch, Tigrinya, Türkisch und Twi. Alle Videos sind mit Untertiteln versehen, werden von erläuternden Animationen begleitet. https://covid.nds-fluerat.org
 
Mehr als 35 Sprachen einschließlich Gebärdensprache
App: Digitale Unterstützung bei Sprachbarrieren zur Impfaufklärung
Für die COVID-19-Impfaufklärung von nicht deutschsprachigen Personen steht eine neue App zum kostenlosen Download bereit. Die Rescue-Impf-App wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit entwickelt und kann auch bei der Aufklärung sehgeschädigter oder gehörloser Menschen eingesetzt werden. Die App ermöglicht den Zugang zu relevanten Informationen zu den verfügbaren Impfstoffen über eine interaktive Darstellung von Text oder Gebärdensprache auf dem Smartphone. Medizinisches Personal kann mit der App wichtige Informationen etwa zu Vorerkrankungen oder Allergien bei Personen, die sich impfen lassen wollen, in Erfahrung bringen. Die App ermöglicht eine rechtssichere Aufklärung und Anamneseerhebung. Dabei werden keine personenbezogenen Daten auf dem Smartphone oder Tablet erzeugt oder gespeichert. Alle Inhalte und Funktionen wurden in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut erstellt und sind medizin- und datenschutzrechtlich geprüft: https://impfen.aidminutes.com
 
Praxishilfen und Leitfäden
 
Plakate "Impfen gegen COVID-19" stehen zur Verfügung
Charité COVID-19 Projekt für und mit obdachlosen Menschen
Das Charité COVID-19 Projekt für und mit obdachlosen Menschen stellt Plakate zum Thema Impfen zur Verfügung. Die Plakate sollen obdachlose Menschen ermutigen, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen und sich vom Personal in vertrauten Einrichtungen beraten zu lassen. Die Formulierung "Du kannst dich impfen lassen" soll das grundsätzliche Recht ansprechen, dass man sich auch ohne festen Wohnsitz, ohne Papiere und ohne Krankenversicherung impfen lassen kann. Es gibt die Plakate mit verschiedenen Motiven von Menschen mit gelebter Erfahrung auf der Straße. Es gibt zwei Sprachversionen, sodass insgesamt 9 Sprachen abgedeckt werden. https://tropeninstitut.charite.de
 
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) erklärt
Was macht ein Ernährungsrat in der Kommune?
In vielen Kommunen gibt es Ernährungsräte oder es werden welche gegründet. Das sind Initiativen, die sich dafür einsetzen, dass es in Städten wieder mehr lokale und nachhaltig erzeugte Lebensmittel gibt. Dafür arbeiten Expertinnen und Experten aus der Land- und Ernährungswirtschaft, der Bürgerschaft und der Verwaltung zusammen. Ernährungsräte stellen den Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Landwirten, Händlern, Verbrauchern und Gastronomen her. Ihr Ziel ist neben einer nachhaltigen und lokalen Lebensmittelversorgung auch die Stärkung von kleinbäuerlichen Betrieben, der Aufbau von regionalen und fairen Handelsstrukturen sowie einkommensschwachen Haushalten den Zugang zu nachhaltigen Lebensmitteln zu ermöglichen. Informationen über die Arbeit von Ernährungsräten gibt es beim Bundeszentrum für Ernährung unter www.bzfe.de
 
Handlungshilfe "Konflikte lösen, Mobbing verhindern" der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Mobbing: ungelöste Konflikte mit weitreichenden Folgen
Mobbing am Arbeitsplatz kann für Betroffene mit körperlichen und psychischen Erkrankungen einhergehen und ist problematisch für das gesamte Unternehmen. Wie genau entsteht Mobbing und was kann man dagegen tun? Antworten und praktische Tipps für Unternehmen gibt die neue Handlungshilfe "Konflikte lösen – Mobbing verhindern" der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). www.bgw-online.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Faktenblatt "Störende Geräusche am Arbeitsplatz: eine Belastung für Beschäftigte"
Jeden vierten Vollzeitbeschäftigten stören häufig Geräusche am Arbeitsplatz. Das müssen keine lauten Maschinen, sondern können auch beispielsweise Gespräche anderer sein. Dies zeigt das Faktenblatt "Störende Geräusche am Arbeitsplatz: eine Belastung für Beschäftigte", das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlicht hat. Es beruht auf den Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Das Faktenblatt differenziert die Daten nach Betroffenen, Ursachen und gesundheitlichen Beschwerden aus und gibt Hinweise für die Minderung von störenden Geräuschen. www.baua.de
 
Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz
Handreichung zur niedrigschwelligen Ansprache von Männer*n für Hilfe- und Beratungsangebote
Die Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz hat sich an die wissenschaftlich fundierte Ausarbeitung von praktischen Hinweisen gemacht, die eine fachlich richtige, möglichst niedrigschwellige Ansprache von Männer*n für Hilfe- und Beratungsangebote unterstützen. Die Impulse zu dieser Veröffentlichung entstammen einem Workshop im Rahmen der Fachtagung “Männer*gewaltschutz in Deutschland” vom September 2020. Entstanden ist die 28seitige Broschüre “Niedrigschwelligkeit in Hilfeangeboten von Männer*schutz- und Unterstützungseinrichtungen”. www.maennergewaltschutz.de
 
Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit
Handreichung "Gesundheitsförderung bei Geflüchteten"
Die Handreichung bietet ei­ne grundlegende Einführung und ei­nen Über­blick über das The­ma so­wie Verweise auf weiterführende, vertiefende Li­te­ra­tur. Der Über­blick wird ergänzt durch ei­ne Zu­sam­men­stel­lung der rechtlichen Grund­la­gen und ein Glos­sar wichtiger Begriffe und Konzepte im An­hang. www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/gefluechtete
 
Literaturempfehlung
Handbuch für Wissenschaft und Praxis "Gesundheits­förderung bei Arbeitslosen"
Arbeitslosigkeit und Gesundheit beeinflussen sich gegenseitig. Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe, für gleiche Gesundheitschancen aller zu sorgen. Die arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung zielt sowohl auf die Verbesserung der Gesundheit als auch auf die Arbeitsmarktintegration. In diesem Handbuch für Wissenschaft und Praxis analysieren die Autorinnen und Autoren die Grundlagen der Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen und stellen evaluierte Modellprojekte, psychosoziale Trainingsmaßnahmen, Beratungskonzepte und ein beschäftigungsorientiertes Fallmanagement vor. Im Fokus der Beiträge stehen Zielgruppen in Arbeitslosigkeit mit besonderem Förderbedarf und Interventionsansätze in arbeitsmarktnahen Settings, Betrieben und im Gemeinwesen. Der Sammelband von Alfons Hollederer (Hrsg.) erschien im Mai 2021 im FH-Verlag, Frankfurt a. M. www.fhverlag.de
 
Forschung, Berichte & Zeitschriften
 
Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland
Datenreport 2021
Der Datenreport 2021 von der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung liefert amtliche Statistiken und sozialwissenschaftliche Einordnungen zur gesellschaftlichen Situation in Deutschland. Ausführliche Kapitel unter anderem zu Bevölkerungsentwicklung, Familie, Bildung, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Wohnen, Sozialstruktur und Partizipation sowie Klimawandel und Klimaschutz zeichnen ein differenziertes Gesamtbild der Lebensverhältnisse und zeigen zudem Trends und Entwicklungen auf. Auch den Auswirkungen der Coronapandemie, deren langfristige Folgen erst in den kommenden Jahren Eingang in Datenerhebung und Statistik finden werden, ist ein eigenes Kapitel gewidmet, das erste empirische Erkenntnisse darstellt und analysiert. Der Datenreport 2021 ist im Volltext als PDF-Icon PDF verfügbar und auch online abrufbar. www.bpb.de
 
„Chancen-Check – Zukunft trotz(t) Corona“
Deutscher Kinder- und Jugend(hilfe)-MONITOR 2021
Anlässlich des 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags (DJHT) legt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ den Deutschen Kinder- und Jugend(hilfe)-MONITOR 2021 vor. Für diesen „Chancen-Check – Zukunft trotz(t) Corona“ hat sie hochaktuelle Daten zum Aufwachsen in Deutschland ausgewertet und zusammengeführt. Grundlagen bilden die jüngsten Berichte der Sozial- und Bildungsberichterstattung, Studien zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf junge Menschen sowie eine Sonderauswertung des Projektes SozAr-bTRANSFER. www.agj.de
Studie zeigt Zusammenhang zwischen psychischem Wohlbefinden, Bewegung und Bildschirmzeit bei Kindern und Jugendlichen
Mentale Gesundheit fördert bei Kindern Aktivität im Lockdown
Die Motorik-Modul-Längsschnittstudie (MoMo) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) zeigt, dass sich die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im ersten Lockdown verschlechtert hat. Bei Kindern zwischen vier und zehn Jahren förderte die mentale Gesundheit das Aktivitätsverhalten im coronabedingten Lockdown im Frühjahr 2020. Zu diesem Ergebnis kommen die Forschenden in ihrer aktuellen Studie, die in der Fachzeitschrift Children erschienen ist. www.kit.edu
 
Vor allem jüngere Erwachsene haben zugenommen
Corona-Pfunde
Zu wenig Bewegung und zu viel Stress – viele Deutsche konnten in der Corona-Zeit ihr Gewicht nicht halten. Rund 40 Prozent haben im Durchschnitt fünf bis sechs Kilogramm zugelegt, hat eine Umfrage des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin (EKFZ) an der Technischen Universität München (TUM) gezeigt. Gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa hatten die Wissenschaftler 1.001 Erwachsene im April 2021 zu ihrem Ernährungs- und Bewegungsverhalten seit Beginn der Corona-Pandemie befragt. www.bzfe.de
 
Journal of Health Monitoring 2/2021
Diabetes-Surveillance in Deutschland: Aktuelle Ergebnisse im Kontext von Versorgung und der COVID-19-Pandemie
Im ersten Focus-Beitrag der Ausgabe wird die Umsetzung und zeitliche Entwicklung der Screeningquote und Prävalenz des Schwangerschaftsdiabetes in Deutschland analysiert. Der zweite Focus-Beitrag untersucht die Prävalenz des Diabetes nach Alter und Geschlecht und die Häufigkeit von Folge- und Begleiterkrankungen. Zudem berichten drei Fact sheets über die selbsteingeschätzte Versorgungsqualität von Personen mit Diabetes, über gesunde Lebensjahre bei Personen mit und ohne Diabetes und die Inanspruchnahme ambulanter ärztlicher Leistungen während der COVID-19-Pandemie bei Menschen mit Diabetes. Die Ausgabe enthält darüber hinaus drei Fact sheets mit Ergebnissen der Studie „Kommunikation und Information im Gesundheitswesen aus Sicht der Bevölkerung. Patientensicherheit und informierte Entscheidung“ (KomPaS). www.rki.de
Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Diskussionspapier „Ansatzpunkte für eine Stärkung digitaler Pandemiebekämpfung“
Digitale Werkzeuge sind zu einem wichtigen Baustein für die Eindämmung der COVOD-19-Pandemie geworden. Wie sich die Wirksamkeit solcher digitalen Werkzeuge bei der Kontaktnachverfolgung verbessern lässt, beschreibt das Diskussionspapier „Ansatzpunkte für eine Stärkung digitaler Pandemiebekämpfung “, das heute von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlicht wurde. Die Autorinnen und Autoren sehen Bedarf für eine kontinuierliche, nachhaltige und abgestimmte staatliche Strategie für den Einsatz und die Weiterentwicklung digitaler Hilfsmittel sowie für Informationen über die Funktionalitäten, Chancen und Risiken. Grundsätzlich solle bei der digitalen Pandemiebekämpfung der restriktive Umgang mit personenbezogenen Daten beibehalten werden. Sie finden das Diskussionspapier unter dem folgenden Link: www.leopoldina.org/corona-apps
 
Theorie und Praxis der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
Warum sich Deutschland für die Verzahnung von allgemeiner Gesundheitsversorgung und körperlicher Selbstbestimmung engagieren sollte
Covid-19 hat der internationalen Staatengemeinschaft vor Augen geführt, wie bedeutsam widerstandsfähige Gesundheitssysteme sind. Mädchen, Frauen und Jugendliche leiden dabei besonders unter den Folgen der Gesundheitskrise. Das Berlin-Institut hat im Auftrag der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung beleuchtet, wie die Verknüpfung von allgemeiner Gesundheitsversorgung mit sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte (SRGR) dazu beitragen kann, Gesundheitssysteme widerstandsfähiger und insbesondere junge Mädchen und Frauen weniger verwundbar zu machen. Zudem analysiert die Studie, inwieweit diese Verbindungen von Deutschland bereits erkannt und in Politik und Programmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt und vorangetrieben werden. Die Ergebnisse zeigen, dass es zwar einige gute Ansätze gibt, eine systematische Verknüpfung der Themenfelder in der Umsetzung jedoch kaum erkennbar ist. www.berlin-institut.org
 
Ausschreibungen & Wettbewerbe
Hessen
 
Bewerbungsfrist 30.09.2021
BGF-Preis Gesunde Pflege 2021
Wer gute und nachhaltige Ansätze zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege umsetzt, kann sich beim BGF-Preis Gesunde Pflege bewerben. Die AOK Hessen hat ihn ins Leben gerufen, um Ansätze zu würdigen und zu prämieren, die die nachhaltige Gesundheitsförderung in der Pflege vorantreiben. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Gesund planen – doppelt gewinnen“. Erstmals prämiert die AOK Hessen Pflegeinstitutionen, die gute und nachhaltige Ansätze zur Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter in der Pflege umsetzen. Jetzt bewerben für den BGF-Preis Gesunde Pflege. www.aok.de
 
Deutschland
 
Abgabeschluss 21.08.2021
Bundesteilhabepreis 2021
Zum dritten Mal lobt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Bundesteilhabepreis aus. Der Preis hat in jedem Jahr einen anderen Schwerpunkt. Das Thema 2021 lautet: Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten. Gesucht werden Gute-Praxis-Beispiele, Modellprojekte oder bewährte Konzepte aus den Bereichen Unterstützung, Assistenz und Pflege, die einen inklusiven Sozialraum trotz der COVID-19-bedingten Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten haben und zur Nachahmung anregen. Im Fokus der Bewerbung sollte auf jeden Fall die Ermöglichung der selbstbestimmten Teilhabe und der Alltagsbewältigung stehen. www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de
 
Einsendeschluss bis 15.09.2021 verlängert
DAK-Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“
Die DAK-Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ wird verlängert. Aufgrund des eingeschränkten Schulbetriebs mit Hybridunterricht und Homeschooling endet der Plakatwettbewerb nicht wie geplant am 30. April. Neuer Einsendeschluss ist der 15. September. Es werden die besten Plakate gegen das Komasaufen gesucht. Mitmachen können Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren. Die Plakate sollen Gleichaltrige auf die Risiken durch Alkohol aufmerksam machen und für ein buntes gesundes Leben werben. Alle Informationen zur Kampagne unter: www.dak.de/buntstattblau
 
Veranstaltungen
 
08.07.2021, 19:00 Uhr, Frankfurt am Main
Bad Nauheimer Gespräch „Angebote und Erfolge zahnärztlicher Prävention in KiTas, Senioreneinrichtungen und zu Hause"
Im internationalen Vergleich ist die Zahngesundheit in Deutschland sehr gut. Während die seit 1989 in Deutschland gesetzlich verankerte zahnmedizinische Prophylaxe für Kinder z.B. durch die Tätigkeit der Patenschaftszahnärzte und deren Teams in Kitas eine weitgehende Verbreitung findet, sind die Angebote und Möglichkeiten zur Prävention von Zahn und Munderkrankungen im Seniorenalter weniger bekannt. Aber auch hier kann durch Schulung von Pflegekräften und pflegenden Angehörigen viel erreicht und Leid vermieden werden. Frau Dr. Köster Schmidt, Landeszahnärztekammer Hessen, widmet sich am 08. Juli 2021 dem Thema der zahnärztlichen
Prävention. www.bad-nauheimer-gespraeche.de
 
09.07.2021, 19:00 Uhr, Frankfurt am Main
Bad Nauheimer Gespräche „CORONA-Pandemie - Aufarbeitung, Zwischenbilanz und Ausblick"
Die Corona-Pandemie beschäftigt uns alle. Allein in Deutschland haben sich mehr als 3 Millionen Menschen infiziert, mehr als 80.000 sind an oder mit COVID-19 gestorben. Viele Schritte zu unserem Schutz griffen tief in unsere persönliche und wirtschaftliche Freiheit ein. Sie schränken unser soziales und gesellschaftliches Leben bis heute erheblich ein. Nach mehr als einem Jahr Pandemie ziehen wir eine Zwischenbilanz: Was wissen wir heute über das Virus, seine Mutationen, deren Behandlung und die verschiedenen Impfungen? Wie können wir uns in
Zukunft schützen? Und müssen wir dafür die Strukturen unseres Gesundheitssystems grundlegend ändern? Dazu lädt die Landesärztekammer Hessen namhafte Vertreter aus Medizin,
Recht und Politik ein, um diese Fragen zu diskutieren. www.bad-nauheimer-gespraeche.de
 
01.09.2021, 10:00 - 12:30 Uhr, Livestream
eHealth-Kongress 2021 Rhein-Main und Hessen
Die gesundheitswirtschaft rhein-main (gwrm) e. v., das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main (unterstützt durch IHK Hessen innovativ) und die Techniker Krankenkasse (TK) veranstalten den eHealth-Kongress Rhein-Main und Hessen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen beleuchten die Veranstalter innovative digitale Entwicklungen, um für Vorteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu sensibilisieren und über Herausforderungen zu diskutieren. Der Event wird aus den Räumen der IHK Frankfurt per Livestream ins Internet übertragen. Der Social-Media-Hashtag lautet: #eHealthFFM21. https://soziales.hessen.de
 
16.09.2021, 19:00 Uhr, Frankfurt am Main
50 Jahre Bad Nauheimer Gespräche: Das Alter als Aufgabe und Erfüllung - wissenschaftliche Reflexionen und musikalisches Nachempfinden
Seit nunmehr 50 Jahren finden regelmäßig Gesprächsrunden unter dem Namen „Bad Nauheimer Gespräche” zu Themen von allgemeinem, sozial-, gesundheits- und gesellschaftspolitischem Interesse für die interessierte Öffentlichkeit statt. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums lädt die Landesärztekammer Hessen zu einer Feierstunde ein. Den Festvortrag „Das Alter als Aufgabe und Erfüllung - wissenschaftliche Reflexionen und musikalisches Nachempfinden" hält Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, langjähriger Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung, Mitglied verschiedener weiterer Kommissionen und Gremien – unter anderem des Deutschen Ethikrats. www.bad-nauheimer-gespraeche.de
 
16./17.09.2021, Hamburg
Gemeinsamer Kongress: Psychosoziale Medizin 2021
Die Deut­sche Ge­sell­schaft für Me­di­zinische Psychologie (DGMP) und die Deut­sche Ge­sell­schaft für Me­di­zinische So­zi­o­lo­gie (DGMS) la­den Sie herzlich zum ge­mein­samen Kon­gress nach Hamburg ein. Auf diese Fä­cher kom­men tiefgreifende Veränderungen durch die der­zeit laufenden Reformen im Me­di­zin­stu­di­um zu. Für die beiden Fachgesellschaften ist es vor diesem Hintergrund sehr wich­tig, eng zu kooperieren und sich ge­mein­sam zu po­si­ti­o­nie­ren. Auch in der For­schung verbinden sie zahlreiche Themen. https://dgmp-dgms-2021.de
 
22. - 24.09.2021, Leipzig
56. Jahrestagung der DGSMP „Das Soziale in Me­di­zin und Ge­sell­schaft - Aktuelle Megatrends for­dern uns heraus“
Die Deut­sche Ge­sell­schaft für Sozialmedizin und Prä­ven­ti­on (DGSMP) lädt zur 56. Jahrestagung nach Leip­zig ein. Die Ta­gung wird vom 22. bis 24. September 2021 im Studienzentrum der Me­di­zinischen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Leip­zig stattfinden. Das Thema der Veranstaltung lautet „Das Soziale in Me­di­zin und Ge­sell­schaft - Aktuelle Megatrends for­dern uns heraus“. Durch tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen wie Glo­ba­li­sie­rung, In­di­vi­du­a­li­sie­rung, Ur­ba­ni­sie­rung, Digitalisierung oder Global Aging - sogenannte Megatrends al­so - wurden und wer­den die sozialen, politischen und ökonomischen Verhältnisse um­fas­send und nach­hal­tig verändert. Dies beeinflusst auch das soziale Miteinander, die Ge­sund­heit und die Ge­sund­heitsversorgung der Be­völ­ke­rung in vielfältiger Wei­se und mit ganz neuen Dynamiken. www.dgsmp2021-leipzig.de
 
SAVE THE DATE: 12.11.2021, Frankfurt am Main
20. Statuskonferenz "Psychische Gesundheit in der dritten Lebensphase – Erkenntnisse, Fragen und Herausforderungen"
Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) richtet am 12. November 2021 ihre nunmehr 20. Statuskonferenz aus. Die Statuskonferenz zum Thema „Psychische Gesundheit in der dritten Lebensphase" findet in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB) statt. https://bvpraevention.de
 
SAVE THE DATE: 24.11. - 26.11.2021, Hannover
13. Deutscher Seniorentag 2021
Der 13. Deutsche Seniorentag 2021 öffnet am 24. November 2021 in Hannover im historischen Kongress- und Veranstaltungszentrum HCC seine Tore. Drei Tage lang dreht sich alles um die Frage, wie ein gutes Leben im Alter gelingen kann und was wir alle zusammen dafür tun können. Nach der feierlichen Eröffnung geht es weiter mit Vorträgen, Mitmach-Angeboten, Workshops, Podiumsdiskussionen, einer Messe und einem Unterhaltungsprogramm. Mit einem Angebot aus 150 Einzelveranstaltungen erlebt jede Besucherin und jeder Besucher einen ganz individuellen Deutschen Seniorentag. www.deutscher-seniorentag.de/
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Tel +49 (0)69 713 76 78-0
Fax +49 (0)69 713 76 78-11
mara.springer@hage.de
www.hage.de
 
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