Newsletter 04/2021
 
 
Liebe Leserinnen und Leser,

heute ist Weltgesundheitstag 2021. Mit dem Kampagnenmotto "Building a fairer, healthier world" liegt der Schwerpunkt 2021 auf der gesundheitlichen Chancengleichheit (Health Equity).
Auch in unserem April-Newsletter der HAGE versammeln wir wieder viele spannende Beiträge aus dem Feld der Gesundheitsförderung und Prävention. Viele davon bemühen sich um eine gerechtere Chancenverteilung.

Wir wünschen Ihnen ein interessante Lektüre.

Es grüßt Sie herzlich

Mara Springer
Newsletter-Redaktion
 
Inhalt
Gesundheitsförderung und Prävention
Medien
Preise & Wettbewerbe
 
Aus der HAGE
Nachrichten
 
07.04.2021
Überarbeitete Strategie der HAGE jetzt veröffentlicht
Strategie „HAGE 2025“
In 2020 wurde die aus dem Jahr 2015 stammende Strategie der HAGE in einem gemeinsamen Prozess von Vorstand, Mitgliedern, Geschäftsführung und Mitarbeiter*innen überarbeitet und weiterentwickelt. Das neue Strategiepapier „HAGE 2025“ fasst die Ergebnisse des alten und des neuen Strategieprozesses zusammen und greift aktuelle Rahmenbedingungen und Entwicklungen auf. Es soll den Mitgliedern der HAGE und allen weiteren Akteuren im Feld der Gesundheitsförderung in Hessen als Orientierung dienen. Es wurde auf der Mitgliederversammlung der Hessischen Arbeitsgemeinschaft am 01.12.2020 einstimmig verabschiedet. https://hage.de
 
01.04.2021
Zusammenstellung von Projekten, Programmen und Unterstützungsmöglichkeiten in Hessen und bundesweit
Förderübersicht gesundheitliche Chancengleichheit
In Hessen gibt es eine Reihe von Präventionsprojekten und Programmen, die von verschiedenen Trägern, Verbänden und Institutionen angeboten werden. Die zusammengestellte Förderübersicht zeigt Projekte, Programme und Fördermöglichkeiten mit Bezug zur gesundheitlichen Chancengleichheit auf Bundes- und Landesebene auf und richtet sich an alle interessierten Akteur*innen der Qualitätsentwicklung in Hessen. Die Zusammenstellung ist ein Begleitinstrument der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen und kann zusammen mit einer ausführlichen Beratung in Anspruch genommen werden. Die Übersicht gliedert sich in verschiedene Themenblöcke. Die Zusammenstellung wird laufend fort- und weiterentwickelt. Wenn Sie Anmerkungen oder Ergänzungen haben, lassen Sie uns diese gerne an die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in Hessen (kgc-hessen@hage.de) zukommen, damit wir sie in der Übersicht berücksichtigen können. https://hage.de/
 
30.03.2021
Instrument zur Qualitätssicherung von Maßnahmen
Aktualisierte Praxishilfe zur Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention
Gesundheitsförderung und Prävention erfordern ein systematisches und strukturiertes Vorgehen, um die Qualität von Interventionen bzw. Maßnahmen zu erhöhen. Dieses Vorgehen beinhaltet eine bedarfsorientierte Zieldefinition, Planung, Umsetzung, Anpassung und stetige Weiterentwicklung. Was sich im Einzelnen dahinter verbirgt, greift das Qualitätsinstrument der HAGE e.V. auf und fasst wesentliche Qualitätskriterien der Gesundheitsförderung und gesundheitlichen Prävention zusammen. Es bietet zudem die Möglichkeit, die eigenen Aktivitäten im Hinblick auf das Maß der Erfüllung dieser Kriterien im gesamten Prozess kritisch zu reflektieren. Das Instrument steht Ihnen nun aktualisiert auf der HAGE-Homepage zur Verfügung. Für Fragen und Rückmeldungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. https://hage.de
 
30.03.2021
Für die Arbeit mit vulnerablen Zielgruppen
Aktualisierte Aufstellung hilfreicher Quellen und Unterstützungsangebote
Die Maßnahmen gegen das Coronavirus treffen Menschen in schwierigen sozialen Lagen besonders schwer. Gerade zu diesen herausfordernden Zeiten möchte die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen für relevante hessische Multiplikator*innen und Akteure in der Kommune eine Übersicht mit themenrelevanten Artikeln sowie hilfreichen Webseiten und Unterstützungsangeboten bieten. Wir haben die Zusammenstellung erneut umfangreich ergänzt und aktualisiert. https://hage.de
 
15.03.2021
Literaturempfehlung
„Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – Das Konzept Health in All Policies und seine Umsetzung“
Dieser Band ist das erste Standardwerk zum Thema Health in All Policies (HiAP) in Deutschland. Das Buch beschreibt Idee und Grundanliegen sowie Kernmerkmale von HiAP und skizziert die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie die aktuelle Umsetzung. Es schildert die Perspektive unterschiedlicher Politikfelder (z.B. Bildung, Umwelt, Verkehr) auf Gesundheit und gibt einen Einblick in Potentiale, Hindernisse und Chancen einer gesamtgesellschaftlichen Berücksichtigung. Der Sammelband enthält zahlreiche Praxisbeispiele der Umsetzung von HiAP und zeigt auf, wie Gesundheit zu einem wesentlichen Leitbild in allen Politikbereichen werden kann. Das Buch umfasst 42 Beiträge von 70 Autorinnen und Autoren. Herausgeberin ist neben weiteren die Geschäftsführerin der HAGE, Dr. Katharina Böhm. www.springer.com
 
Unsere Termine
 
 
Auftakt am 19.05.2021
Regelmäßig stattfindende Termine
Dialogreihe “Gesundheitliche Chancengleichheit – Im Gespräch mit Wissenschaft und Praxis”
Mit der Dialogreihe „Gesundheitliche Chancengleichheit – Im Gespräch mit Wissenschaft und Praxis” möchten das Modellprojekt Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt und die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen auf verschiedene Herausforderungen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung aufmerksam machen. Die Dialogreihe bietet hessischen Akteuren und Interessierten aus verschiedenen Bereichen die Möglichkeit, Informationen zu den verschiedenen Themen der gesundheitlichen Chancengleichheit in Bezug auf die Corona-Pandemie, wissenschaftliche Erkenntnisse und Good Practice-Impulse aus der Praxis zu erhalten und zu diskutieren. Die Dialogreihe findet etwa alle drei Monate an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Zeitrahmen von jeweils zwei Stunden statt. Die 1. Terminreihe: „Brennglas Corona: Bruchstellen der Gesellschaft?! Sozioökonomische Ungleichheit und Covid-19" findet am 19.05.2021 und 20.05.2021 statt. Weitere Informationen finden Sie unter https://hage.de
 
Gesundheitsförderung und Prävention
Hessen
 
Akkreditierter Live-Webcast für pädagogisches Fachpersonal am 11.05.2021
Präventionsprogramms für Grundschulen „Henrietta & Co.- Gesundheit spielend lernen“
Im Rahmen des Präventionsprogramms für Grundschulen, „Henrietta & Co.- Gesundheit spielend lernen“, bietet die AOK Hessen am 11.05.2021 in der Zeit von 13:45 - 15:00 Uhr einen Live-Webcast für pädagogisches Fachpersonal an. In der Online-Schulung werden Einsatz und Nutzen sowie Neuerungen des Programms detailliert vorgestellt und beschrieben. Moderiert wird die Schulung von Sach- und Kinderbuchautor, Ralph Caspers, auch bekannt als Moderator für „Die Sendung mit der Maus“ oder „Wissen macht Ah!“. Außerdem ergänzen weitere Expertinnen und Experten das Programm. Um Henrietta & Co. kennenzulernen, klicke Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=q9UH7lpzP0A. Für Fragen steht Ihnen die Henrietta-Hotline unter 0221 27222-13 in der Zeit von Mo-Fr von 9:30 – 13:30 Uhr auch gerne zur Verfügung. Zur Anmeldung gelangen Sie über
www.aok.de/hessen/webcast
 
25.03.2021
Jugend in Hessen
JuCo-Studie
Wie erleben Jugendliche die Corona-Pandemie? Der Frage sind die Universitäten Hildesheim und Frankfurt in ihrer zweiten, im Forschungsverbund durchgeführten „JuCo“-Studie nachgegangen. Im Mai erwartet das Ministerium für Soziales und Integration die Auswertung der JuCo-II-Studie für das Land Hessen, die von der Landesbeauftragten für Kinder- und Jugendrechte in Auftrag gegeben wurde. Die landesspezifischen Ergebnisse sollen zur Veranschaulichung der Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen in Hessen dienen, der Leistung der jungen Generation Ausdruck verleihen und die Erwachsenen daran erinnern, in welcher Verantwortung sie für die Jüngeren stehen. In verschiedenen Formate sollen die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. https://soziales.hessen.de
25.03.2021
Pilotprojekt mit 21 Schulen startet
Antigen-Selbsttests
Mehr als 16.000 Tests sind in dieser Woche an 21 Pilotschulen in ganz Hessen ausgeliefert worden, die noch vor den Osterferien mit freiwilligen Antigen-Selbsttests für Schülerinnen und Schüler sowie das Personal an diesen Schulen beginnen. https://soziales.hessen.de
 
18.03.2021
Leiter der Abteilung Gesundheit im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration
TK-Inter­view mit Stefan Sydow
Stefan Sydow ist neuer Leiter der Abteilung Gesundheit im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI). Im Interview gibt er einen Einblick in seine Aufgaben und Ziele, die aktuell stark von Corona geprägt sind. https://www.tk.de
 
09.03.2021
Nach fünf Jahren vor Abschluss
Modellprojekt „Demenzatlas Hessen“
Der aktuelle Gesundheitsbericht des Landes geht von über 100.000 Menschen mit Demenz in Hessen aus. Die alternde Gesellschaft wird die Zahl Demenzerkrankter absehbar wachsen lassen. Dadurch wird auch der Bedarf an Betreuungs- und Unterstützungsangeboten weiter steigen. Die Homepage www.demenzatlas-hessen.de gibt Betroffenen und deren Angehörigen Hilfestellung. Hier können sie über eine Postleitzahlensuche in einer Datenbank, die im Rahmen des Projekts aufgebaut wurde, Angebote in ihrer Nähe finden – zugeschnitten auf das individuelle Bedürfnis, je nach Art der Demenzerkrankung und abhängig von deren Ausprägung. Der Überblick über die vorhandenen Versorgungsstrukturen in Hessen, der so geschaffen wurde, war das Kernziel des Projekts. Nach fünf Jahren endet das Modellprojekt „Demenzatlas Hessen“. https://soziales.hessen.de
 
Deutschland
 
07.04.2021
Gesundheitliche Chancengleichheit
Weltgesundheitstag am 07.04.2021
Anlässlich des Gründungsdatums der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1948 findet jährlich am 7. April der Weltgesundheitstag statt. Erstmalig für das ganze Kalenderjahr legt die WHO mit dem Kampagnenmotto "Building a fairer, healthier world" 2021 den Schwerpunkt auf die gesundheitliche Chancengleichheit (Health Equity). Eine internationale Arbeitsgruppe zu sozialen Determinanten und gesundheitlicher Ungleichheit der International Union for Health Promotion and Education (IUHPE) hat eine Stellungnahme mit Empfehlungen veröffentlicht, um die durch die COVID-19-Pandemie gefährdete gesundheitliche Chancengleichheit zu stärken. www.weltgesundheitstag.de
 
01.04.2021
Zukunftsforum Public Health
Eckpunkte einer Public-Health-Strategie für Deutschland
Die Corona-Pandemie ist ein Brennglas, das den Blick auf die Bedeutung der öffentlichen Gesundheit schärft. Deutschland braucht jetzt eine Public-Health-Strategie, um die gesundheitlichen Folgen der Pandemie abzufangen und die gesellschaftlichen Abwehrkräfte für zukünftige Pandemien zu stärken. Das Zukunftsforum Public Health, an dem sich auch die Geschäftsführerin der HAGE, Dr. Katharina Böhm, beteiligt, legte im März 2021 Eckpunkte für eine Public-Health-Strategie für Deutschland vor. Ziel ist die Entwicklung eines starken und handlungsfähigen Public-Health-Systems, das die Gesundheit aller in den Mittelpunkt stellt. https://hage.de
 
30.03.2021
Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen
Digitalisierung im Dienste der Gesundheit. Besseren Schutz von Leben und Gesundheit mit höherer Datensicherheit vereinbaren
Das Leben und die Gesundheit der Menschen in Deutschland könnten besser geschützt werden, wenn die Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitswesen verantwortlich und wissenschaftlich sinnvoll genutzt würden. Zu diesem Schluss kommt der siebenköpfige Sachverständigenrat Gesundheit (SVR) in seinem aktuellen Gutachten, das am 24.03.2021 Herrn Minister Spahn übergeben und anschließend in der Bundespressekonferenz vorgestellt worden ist. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ist ein unabhängiges Gremium wissenschaftlicher Politikberatung auf Grundlage von § 142 SGB V. Seine Mitglieder sowie das ausführliche Gutachten sind hier nachzulesen: www.svr-gesundheit.de
 
30.03.2021
Anonym und kostenfrei
Neue Online-Beratungsangebote für Eltern und Schwangere
In Kooperation mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) bietet die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) spezielle Online-Beratungsangebote für Schwangere und Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren an. Die neuen Angebote stellen während der Corona-Pandemie zusätzliche Möglichkeiten für Mütter und Väter dar, sich ortsunabhängig auszutauschen und individuell beraten zu lassen. Die Online-Beratung ist anonym und kostenlos. www.fruehehilfen.de
 
05.03.2021
Bundestag beschließt Reform des Jugendschutzgesetzes
Gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien
Der Bundestag hat am 05.03.2021 den vorgelegten Rechtsrahmen für einen modernen Kinder- und Jugendmedienschutz und ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien beschlossen. Kinder und Jugendliche verbringen nicht erst seit dem Lockdown viel Zeit im digitalen Raum. Ziel des Gesetzes ist es, Kindern und Jugendlichen eine unbeschwerte Teilhabe an digitalen Medien zu ermöglichen, die Orientierung von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Fachkräften zu fördern, Interaktionsrisiken wie Cybermobbing, Cybergrooming und Kostenfallen einzudämmen und die sich aus dem Gesetz ergebenden Pflichten national wie auch international durchzusetzen. www.bmfsfj.de
03.03.2021
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Förderung des digitalen Ausbaus der Mehrgenerationenhäuser
Die 530 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland sollen digitaler werden. Dafür stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) kurzfristig zusätzliche Bundesmittel in Höhe von bis zu 1000 Euro pro Mehrgenerationenhaus zur Verfügung. Der zusätzliche Bundeszuschuss soll beim Aufbau und zur Weiterentwicklung digitaler Kontakt-Infrastrukturen helfen. Mit dem Geld sollen die Häuser virtuelle Angebote entwickeln und bereits bestehende Dienste modernisieren. Mit einem einfachen Antragsverfahren können die Mehrgenerationenhäuser ihre Ausgaben etwa für ein Tablet, eine Web-Cam oder Abo-Kosten für eine gerade neu entwickelte MGH-App geltend machen. www.bmfsfj.de
 
Projekte
 
Integration und Bewegungsförderung
Projektstart "GeniAL: Gemeinsam bewegen - Gesund leben im Alter"
Das Projekt "GeniAL: Gemeinsam bewegen - Gesund leben im Alter" möchte ältere Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ansprechen. Das Projekt ist ein Kernvorhaben des Nationalen Aktionsplans Integration (NAP-I) und auf dem 13. Integrationsgipfel am 9. März 2021 vorgestellt worden. Sport und Bewegung sind besonders geeignet zur Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit und zur sozialen Integration von allen Menschen jeden Alters. In den über 90.000 Sportvereinen in Deutschland sind Menschen mit Migrationshintergrund allerdings immer noch unterrepräsentiert, genau wie die Altersgruppe 60+, auch wenn der Organisationsgrad dieser beiden Zielgruppen in den Vereinen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Maßnahmen für ältere Migrant*innen werden bisher vergleichsweise wenig angeboten. Dies möchten wir mit unserem Projekt und Kooperationspartnern nachhaltig verändern. https://integration.dosb.de
 
Initiative für gesunde Ernährung
Start Low – Projekt zur Salz- und Zucker Reduktion gestartet
In dem kürzlich gestarteten Projekt Start Low entwickeln und überprüfen die Projektbeteiligten aus Wissenschaft und Praxis Maßnahmen, um den Einsatz und Verbrauch von Salz und Zucker im Essensangebot der Kitaverpflegung zu reduzieren und den Einsatz von Fett zu optimieren. Das bis Oktober 2023 angelegte Projekt ist ein Kooperationsmodell von Wissenschaft und Praxis. Die Projektkoordination obliegt der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Referat Gemeinschaftsverpflegung und Qualitätssicherung. www.dge.de
 
JOBS Program
Gesundheitsförderung für Menschen in Arbeitslosigkeit
Unter dem Dach des Projekts „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ beginnt im Frühjahr 2021 die Erprobung des Trainings ‚JOBS Program’. Es richtet sich an Menschen in Arbeitslosigkeit mit dem Ziel, ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen zu fördern (z. B. Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit). JOBS Program verknüpft damit die Förderung der psychischen Gesundheit mit der Steigerung der Chance auf eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. In der Erprobungsphase wird das Pilotprojekt mit einer deutschlandweiten Studie der Universität Kassel wissenschaftlich begleitet, welche die Wirksamkeit dieser Präventionsmaßnahme untersucht. www.gkv-buendnis.de
 
Treffpunkt für alle Fragen rund ums Internet und Co.
Digital-Kompass
Der Digital-Kompass stellt kostenfreie Angebote für Senioren rund um Internet und Co. bereit. Derzeit entstehen deutschlandweit 100 Standorte, an denen Internetlotsen ältere Menschen dabei unterstützen, digitale Angebote selber auszuprobieren. Der Digital-Kompass ist ein Treffpunkt für persönlichen Austausch, für Schulungen vor Ort und online und um Materialien zu erhalten. Der Digital-Kompass ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz e.V. in Partnerschaft mit der Verbraucher Initiative mit Förderung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. www.digital-kompass.de
 
Medien
Webseiten, Blogs und mehr
 
Informationen zur Gesundheit in leichter Sprache
Plattform „Gesundheit leicht verstehen“
Plattform „Gesundheit leicht verstehen“ des Special Olympics Deutschland Gesundheitsprogramms Healthy Athletes® allen Interessierten stellt umfangreiche Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache zur Verfügung. Hierbei werden barrierefreie und fachübergreifende Inhalte, Dokumente und Kontakte zum Thema Gesundheit für Menschen mit geistiger Behinderung, eingeschränkter Lesekompetenz oder auch eingeschränktem Sprachverständnis zugänglich gemacht. Die Inhalte umfassen beispielsweise Informationen rund um das Thema Corona, zur gesunden Lebensweise oder zur Zahn- und Mundgesundheit. Darüber hinaus sind Dokumente zu akuten oder chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Diabetes oder Krebs verfügbar. https://gesundheit-leicht-verstehen.de
 
Servicestelle SGB II – Eine Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Portal für die Jobcenter-Praxis
Das Portal für die Jobcenter-Praxis „Servicestelle SGB II" bietet u.a. interessante Beiträge zum Thema Gesundheitsförderung, beleuchtet in dem Podcast der Netzwerke ABC Themen wie, Vertrauen, Transparenz und Respekt und gibt wertvolle Tipps für die Jobcenter-Praxis. www.sgb2.info
 
Neue App soll Patienten das Wartezimmer ersparen
App "Wart's ab"
Die App "Wart's ab" soll Patienten das Wartezimmer ersparen. Das Prinzip ist einfach: Kommt ein Patient in die Praxis, der noch warten muss, kann er auf seinem Smartphone die Patienten-Version der App installieren, einen Code abscannen und sich wieder nach draußen begeben. Sobald der Termin realistisch möglich wird, erhält er die Nachricht, dass er sich zurückbegeben kann. Die von der TH Mittelhessen und das Start-up MyEpa UG entwickelte App wird von dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) und der Techniker Krankenkasse unterstützt und befindet sich derzeit in der Pilotphase. https://www.warts-ab.org
 
Interview mit Stefan Bräunling, Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit, zum Weltgesundheitstag
BVPG-BLOG
"Building a fairer, healthier world" lautet das diesjährige Motto des Weltgesundheitstages am 7. April, dem Gründungstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das BVPG-Interview zum Weltgesundheitstag 2021 mit Stefan Bräunling, Leiter der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit, gibt Einblicke in die Aktivitäten des Kooperationsverbundes. www.bvpgblog.de
Ernährungskompetenz für Jung und Alt
Podcast „Küchengespräche“
Gerade die ältere Generation verfügt über viel Lebensmittelwissen und umfangreiche Erfahrung in der Küche – und genau darum geht es in den „Küchengesprächen“, unserem neuen monatlichen Podcast der „Küchenpartie mit peb - Zusammen lecker kochen". Bei Gesprächen mit spannenden Menschen beleuchten wir verschiedene Aspekte wie Esskultur, Lebensmittelproduktion und persönliche Erinnerungen. Auch Kinder und Jugendliche kommen zu Wort und stellen ihre Fragen an die ältere Generation. „Küchenpartie mit peb - Zusammen lecker kochen" ist ein IN FORM-Projekt zur Ernährungskompetenz für Jung und Alt, durchgeführt von der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. www.diekuechenpartie.de
 
Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer
Kurzfilm „Was in der Stille klingt"
Der Kurzfilm „Was in der Stille klingt" von Marine Blin, Frankreich 2020, beschäftigt sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer als unabdingbaren Teilen des Lebens. Der Tod ist eine Realität, auch wenn man diese zu verbergen versucht. Ein kleines Mädchen leidet unter dem Schweigen der Erwachsenen und fühlt sich um ihr Anrecht auf Trauer geprellt. Selbst erwachsen geworden, erklärt sie die liebevollen Gesten, die sie mit den Toten verbinden. Der Film ist auf ARTE abrufbar. www.arte.tv
 
Leitfäden & Praxishilfen
 
Präventionsketten in der Fläche
6. Heft der Reihe "Praxis Präventionsketten"
Das 6. Heft der Reihe "Praxis Präventionsketten" widmet sich den Chancen und Herausforderungen des ländlichen Raums in der Präventionskettenarbeit und thematisiert Fragen der Zusammenarbeit von Landkreisen und Gemeinden. Grundwissen zu den spezifischen Herausforderungen in ländlichen Gebieten und zur Prävention von Kinderarmutsfolgen wird klar dargestellt. Relevante Themen werden benannt, Thesen zur Diskussion mit Entscheidungsträger*innen kommunalen Vertreter*innen vorgeschlagen und einiges mehr. Die Reihe "Praxis Präventionsketten" erscheint im Rahmen des Programms „Präventionsketten Niedersachsen“, welches bis Ende 2022 niedersächsische Kommunen finanziell und fachlich beim Auf-­ und Ausbau einer Präventionskette für Kinder bis zum Alter von zehn Jahren unterstützt. www.praeventionsketten-nds.de
 
Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL)
Kostenfreies Heft im Taschenformat: „Obst und Gemüse“
Zum Internationalen Jahr für Obst und Gemüse gibt es vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) ein passendes Heft im Taschenformat: „Obst und Gemüse“. Es enthält kompakte Antworten auf Fragen wie: Warum haben Äpfel rote Bäckchen? Warum sind Obstbäume auf dem Feld so klein? Und welches Obst und Gemüse wird am meisten gegessen? Für ausführlichere Lektüre bietet das BZL auf www.landwirtschaft.de ein umfangreiches Themenspecial zu Obst und Gemüse. Das Pocket ist kostenfrei im BLE-Medienservice erhältlich: Bestell-Nr. 0211. https://www.ble-medienservice.de
 
Zentrum für Qualität in der Pflege
Soziale Einbindung unterstützen: Tipps gegen soziale Isolation und Einsamkeit
Positive soziale Kontakte fördern die psychische und körperliche Gesundheit und können helfen, Krankheit und Pflegebedürftigkeit besser zu bewältigen. Umgekehrt stellen ungewollte soziale Isolation und Einsamkeitsgefühle erhebliche Gesundheitsrisiken dar. Mit dem Alter steigt das Risiko für soziale Isolation. Die Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sind hierbei zusätzliche Risikofaktoren. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat daher Tipps zur sozialen Einbindung älterer pflegebedürftiger Menschen zusammengestellt.
www.pflege-praevention.de/
 
Kostenlose Prospektständer bestellen
BZgA-Kampagne: Organspende - Die Entscheidung zählt!
Für jede Arbeit mit Publikum sind diese praktischen A6-Prospektständer eine willkommene Hilfe. Sie können die Ständer kostenlos bestellen. Schicken Sie einfach eine Mail mit der Bestellnummer 60123501, der gewünschten Stückzahl und der Lieferadresse an bestellung@bzga.de. www.organspende-info.de
 
Forschungsergebnisse, Berichte & Zeitschriften
 
Benachteiligte Personengruppen besitzen eine geringere Gesundheitskompetenz
Zweiter Health Literacy Survey Germany (HLS-GER 2) veröffentlicht
Mit dem zweiten Health Literacy Survey Germany (HLS-GER 2) erfolgte eine erneute, methodisch weiterentwickelte Messung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland und ein Vergleich der Gesundheitskompetenz vor und während der Corona Pandemie. Er ist Teil des internationalen Health Literacy-Surveys (HLS19). Erstmals wurden außerdem die digitale, die navigationale und kommunikative Gesundheitskompetenz untersucht. Diese Studie bestätigt die Verschlechterung der Gesundheitskompetenz in Deutschland und zeigt außerdem, dass die digitale Gesundheitskompetenz wie auch die Kompetenz im Bereich der Navigation in Deutschland sehr schwach ausgeprägt sind. www.nap-gesundheitskompetenz.de
 
Ergebnisbericht
Ansätze der Gesundheitsförderung und Prävention für Jugendliche und junge Erwachsene ohne Schul- und/oder Berufsabschluss
Jugendliche und junge Erwachsene ohne Schul- und/oder Berufsabschluss sind stärker von gesundheitlichen und sozialen Problemlagen betroffen als andere Gleichaltrige. In dieser Bevölkerungsgruppe besteht daher ein erhöhter Bedarf an gesundheitsfördernden und präventiven Interventionen. Vor diesem Hintergrund wurden nationale Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention für diese Zielgruppe hinsichtlich ihrer Gelingensfaktoren untersucht. Der Ergebnisbericht enthält u.a. Handlungsempfehlungen für die Forschung sowie für die Umsetzung von Intervention für die Zielgruppe. Niedrigschwelligkeit und Freiwilligkeit werden dabei als „oberste Gebote“ angeführt. www.gkv-buendnis.de
 
Ergebnisse aus zweiter Befragungsrunde
COPSY-Studie (Corona und Psyche)
Die Lebensqualität und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich in Deutschland im Verlauf der Corona-Pandemie weiter verschlechtert. Fast jedes dritte Kind leidet ein knappes Jahr nach Beginn der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten. Sorgen und Ängste haben noch einmal zugenommen, auch depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden sind verstärkt zu beobachten. Erneut sind vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Verhältnissen oder mit Migrationshintergrund betroffen. Das sind die Ergebnisse der zweiten Befragung der sogenannten COPSY-Studie (Corona und Psyche), die Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführt haben. Sie ist bundesweit die erste und international eine der wenigen Längsschnittstudien ihrer Art. www.uke.de
 
Ergebnisse einer bundesweiten Repräsentativ-Umfrage
Gesundheitliche Belastungen durch Umwelteinflüsse
Der Zustand unserer Umwelt ist ein wichtiger Einflussfaktor für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. So geht eine hohe Lebensqualität neben sozialen und ökonomischen Einflüssen einher mit gesunden Umwelt- und Lebensverhältnissen. Vor diesem Hintergrund stellt der WIdO-Monitor 01/2021 des wissenschaftlichen Instituts der AOK dar, für wie relevant Bürgerinnen und Bürger das Themenfeld halten und wie sie gesundheitliche Beschwerden durch verschiedene Umweltbelastungen einschätzen. www.wido.de
 
18.03.2021
Zentrale Ergebnisse des Fünften Deutschen Freiwilligensurveys
Freiwilliges Engagement in Deutschland
Alle fünf Jahre werden in Deutschland Daten zum freiwilligen Engagement erhoben. Erste Ergebnisse des 5. Deutschen Freiwilligensurveys, der das Engagement im Jahr 2019 abbildet, liegen nun in einem Kurzbericht vor. Die Ergebnisse zeigen, dass das freiwillige Engagement in Deutschland stabil auf einem hohen Niveau ist. In 2019, wie bereits auch im Jahr 2014, haben sich etwa 40 Prozent der Menschen in Deutschland freiwillig engagiert, umgerechnet sind das rund 28,8 Millionen Menschen. Zudem wird deutlich, dass sich erstmals nahezu genauso viele Frauen wie Männer einbringen und auch die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in der Engagementbeteiligung weiterhin kleiner geworden sind. www.bmfsfj.de
 
Journal of Health Monitoring 1/2021
Monitoring der Gesundheit von Geflüchteten: Integrative Ansätze mit Surveys und Routinedaten
Die Gesundheitsberichterstattung der Zukunft steht vor der Herausforderung, neben sozialen Entwicklungen wie der demografischen Alterung auch die zunehmende Diversität der Gesellschaft, zum Beispiel in Bezug auf Migration, abzubilden. Seit dem ersten Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes „Migration und Gesundheit“ im Jahr 2008 gab es wichtige Fortschritte bei den Datengrundlagen.
www.rki.de
Journal of Health Monitoring S3/2021
Prävalenz von Rücken- und Nackenschmerzen in Deutschland. Ergebnisse der Krankheitslast-Studie BURDEN 2020
Rücken- und Nackenschmerzen sind in der Bevölkerung weit verbreitet und können die Lebensqualität bei einem Teil der Betroffenen deutlich mindern. Zum Zweck einer validen Schätzung der Prävalenzen von Rücken- und Nackenschmerzen wurde zwischen Oktober 2019 und März 2020 eine telefonische Querschnittbefragung unter Erwachsenen in Deutschland (N = 5.009) durchgeführt. Neben der Häufigkeit und Intensität von Rücken- und Nackenschmerzen, wurden dabei auch Angaben zur Lebensqualität und zu Begleiterkrankungen erhoben. www.rki.de
 
Plattform Ernährung und Bewegung (peb)
Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche
Um die soziale Kluft zwischen Erfolg und Misserfolg bei der Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen zu überbrücken, wurden im Rahmen des peb-Kongresses „Raus aus dem Präventionsdilemma!“ am 24. Februar 2021 sechs Thesen zur Verbesserung der Gesundheitsförderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher vorgestellt. www.pebonline.de
 
Beitrag zum pflegepolitischen Reformdiskurs
Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftskritik
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) veröffentlicht im Rahmen seiner Diskursreihe „radikal (neu) denken“ einen Text zum pflegepolitischen Reformdiskurs: „Strukturreform PFLEGE und TEILHABE II – Pflegepolitik als Gesellschaftspolitik“. Das Strategiepapier stellt die Bedingungen guten Lebens für auf Pflege angewiesene Menschen in den Mittelpunkt und betont die Bedeutung der Kommunen. Die Autorin und die Autoren legen ein umfassendes und differenziertes Strategiepapier zum aktuellen pflegepolitischen Reformdiskurs vor. Es entfaltet in neun Reformbausteinen den Weg zu gleichwertigen Lebensbedingungen für auf Pflege angewiesene Menschen in Deutschland. https://kda.de
 
Deutsches Zentrum für Altersfragen
Internetnutzung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte während der Corona-Pandemie: Soziale Ungleichheiten bleiben bestehen
Seit dem letzten Jahr hat sich gezeigt, wie wichtig alternative Wege der Kommunikation sind. Sei es mit Familienangehörigen, Nachbar*innen, Freund*innen oder auch mit Ärzten und Versorgungseinrichtungen. Eine enorm wichtige Rolle spielen dabei die digitalen Technologien, welche auch die Möglichkeit bieten, sich über aktuelle Informationen und Empfehlungen der Behörden zu informieren. Voraussetzung hierfür ist die Verfügbarkeit digitaler Infrastruktur. Das Deutsche Zentrum für Altersfragen thematisiert im Deutschen Alterssurvey 05/2021, ob sich der Anteil von in der zweiten Lebenshälfte befindlichen Menschen, die über einen Zugang zum Internet verfügen, seit 2017 erhöht hat und ob auch die Nutzung des Internets seit Beginn der Pandemie gestiegen ist, und ob soziale Ungleichheiten auch weiterhin den Zugang und die Nutzung des Internets strukturieren. www.dza.de
 
Gesellschaftliche Trends, die das Familienleben in Deutschland bestimmen und Empfehlungen für die Familienpolitik
9. Familienbericht „Eltern sein in Deutschland“
Der 9. Familienbericht mit dem Titel „Eltern sein in Deutschland“ stellt die Eltern in den Mittelpunkt und die Frage, wie es ihnen geht. Eine unabhängige Kommission aus sieben Sachverständigen hat dafür in zwei Jahren intensiver Arbeit auf 600 Seiten ihre Erkenntnisse und Empfehlungen zur Lebensrealität der Familien zusammengestellt. Der Bericht bestätigt: Familien brauchen Flexibilität und Sicherheit, Investitionen in neue Chancen für die Kinder und gute Perspektiven für das Familienleben. Drei wichtige Handlungsfelder werden in dem Bericht benannt: Eine neue Qualität der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für mehr Partnerschaftlichkeit, mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und stabile wirtschaftliche Sicherheit für alle Familien. www.bmfsfj.de
 
Der Paritätische Gesamtverband
Der neue Armuts- und Reichtumsbericht: Ein Zeugnis von Armut und Ungleichheit
Der Entwurf für den 6. Armuts- und Reichtumsbericht belegt eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland und dokumentiert die Folgen der Agenda-Politik: Arbeitslosigkeit führt immer häufiger direkt in Hartz IV und damit in Armut. Die Corona-Pandemie verschärft die soziale Ungleichheit noch. Expert*innen haben zentrale Befunde des vorliegenden Entwurfes zusammengefasst. www.der-paritaetische.de
 
Überblick zur ambulanten ärztlichen Versorgung in Deutschland
BARMER Arztreport 2021
Die BARMER setzt mit dem diesjährigen Report die Arbeit fort, die sie im letzten Jahr begonnen hat: Der Schwerpunkt des Reports fokussiert unter dem Titel „Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen“ speziell die ambulante psychotherapeutische Versorgung von jungen Menschen im Alter bis 24 Jahren. Der vorausgehende Arztreport hatte sich bereits altersübergreifend mit Entwicklungen bei der ambulanten Psychotherapie im Zuge der Reform der Psychotherapie-Richtlinie 2017 befasst. www.bifg.de
 
Preise & Wettbewerbe
Hessen
 
Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2021
Aktion Generation - Lokale Familien stärken 2021
Der Wettbewerb „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ ist als Auszeichnung für gelungene kommunale Strategien der bedarfsgerechten Vernetzung und Ausrichtung von Angeboten im senioren- und generationenpolitischen Bereich entworfen. Als solcher wird er in diesem Jahr zum siebten Mal ausgerichtet. „Intergenerative Solidarität in Zeiten der Pandemie“ ist das Schwerpunktthema des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ im Jahr 2021. https://soziales.hessen.de
 
Bundesweit
 
Bewerbungsschluss ist der 18. April 2021
Der Deutsche Demografie Preis 2021
Mit der ersten Verleihung des Deutschen Demografie Preises 2020 haben wir diejenigen in den Blick gerückt, die zeigen, was geht. Wie es geht. Wohin es geht. Diesen Weg gehen wir weiter. Am 10. Juni 2021 verleihen wir den Deutschen Demografie Preis zum zweiten Mal. Ob betriebliche Maßnahme, Produkt, Dienstleistung oder Netzwerk: Wir zeichnen Menschen und Organisationen aus, die Demografie antizipieren, vorausdenken und vorangehen. Und so die Zukunft trotz oder gerade wegen Corona aktiv gestalten. Dabei kommt es nicht auf Unternehmensgröße, Budget oder Branche an – die besten Ideen sind gefragt. Wir verleihen den Deutschen Demografie Preis in acht Kategorien. Eine unabhängige, fachkundige Jury entscheidet. https://deutscher-demografie-preis.de
 
Bewerbungsschluss ist der 28. April 2021
vdek-Zukunftspreis 2021
Der Zukunftspreis des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Coronapandemie. Unter dem Motto „Gesundheitsversorgung 2021 – zusammen durch die Pandemie“ sollen Ideen und Projekte gewürdigt werden, die dazu beigetragen haben, die medizinische und pflegerische Versorgung in Zeiten von Corona aufrechtzuerhalten. Gesucht werden Best Practice Beispiele aus der Pflege und Gesundheitsversorgung, die mit den Herausforderungen der Pandemie entstanden sind und das Potential haben, sich nachhaltig in bestehende und neue Versorgungsstrukturen einzubetten. www.vdek.com
 
Bewerbungsschluss ist der 30. April 2021
Digitaltag 2021: Preis für digitales Miteinander
Am 18. Juni 2021 wird anlässlich des zweiten Digitaltags der „Preis für digitales Miteinander“ vergeben. Ausgezeichnet werden Initiativen, die sich in herausragender und innovativer Weise dafür einsetzen, digitale Teilhabe zu fördern und zu erleichtern. Vergeben wird der Preis in den Kategorien „Digitale Teilhabe“ und „Digitales Engagement“. Bis zum 30. April 2021 können sich Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, Nichtregierungsorganisationen und gemeinnützige Organisationen bewerben. Gefördert wird der Preis von der atene KOM GmbH. https://digitaltag.eu
 
Einsendeschluss ist der 30.April 2021
bunt statt blau 2021. Kunst gegen Komasaufen
bunt statt blau 2021: Der Plakatwettbewerb startet in eine neue Runde. Nun sind kreative Ideen gefragt: ES werden die besten Plakate gegen das Komasaufen gesucht. Mitmachen können Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren. Die Plakate sollen Gleichaltrige auf die Risiken durch Alkohol aufmerksam machen und für ein buntes gesundes Leben werben. Einsendeschluss ist der 30.4.2021. www.dak.de
 
Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2021
Goldener Internetpreis - Digital aktiv im Alter
Der Goldene Internetpreis zeichnet seit dem Jahr 2012 Initiativen von engagierten Menschen und Kommunen aus, die ältere Menschen beim sicheren Einstieg und Verwendung der Onlinewelt unterstützen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 13. Deutschen Seniorentages (24.-26. November 2021) in Hannover statt. www.goldener-internetpreis.de
 
Einsendeschluss ist der 31. Mai 2021
Wettbewerb „Unterwegs – aber sicher!“
Gesucht werden innovative Projekte, die nachhaltig zu weniger Wegeunfällen, Schulweg- und Dienstwegeunfällen bzw. Unfällen im innerbetrieblichen Transport und Verkehr geführt haben. Der Wettbewerb richtet sich an Verantwortliche in der betrieblichen Verkehrssicherheit wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gesetzlichen Unfallversicherung und andere betriebliche oder überbetriebliche Fachleute. Teilnehmen können auch Personen, die Institutionen wie Schulen, Hochschulen oder Krankenhäuser in Fragen der Verkehrssicherheit betreuen. http://vdsi-unterwegs-aber-sicher.de
 
Veranstaltungen
 
15.04. - 16.04.2021, Online-Veranstaltung
1. Dialogforum der Offensive Psychische Gesundheit
Die Offensive Psychische Gesundheit will erreichen, dass in unserer Gesellschaft offener mit psychischer Gesundheit umgegangen wird und Präventions- und Unterstützungsangebote frühzeitiger genutzt werden. Das 1. Dialogforum der Offensive Psychische Gesundheit möchte die Präventions- und Unterstützungsakteure in einen Austausch bringen. Der erste Veranstaltungstag stellt das wichtige Ziel der Offensive, mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Gesundheit zu erreichen, in den Mittelpunkt. Am zweiten Tag steht die Vernetzung der Akteur*innen und der Anbieter*innen von Präventions- und Unterstützungsleistungen im Fokus. Die Offensive wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) und vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) ins Leben gerufen. Sie wird von 50 Partnerorganisationen unterstützt. http://reg.bmas.de
 
Monatlich mittwochs, nächster Termin 21.04.2021,19:30 Uhr
Talktime: Silversurfing im World Wide Web – Digitalisierung und Alter
Mit der fortschreitenden Digitalisierung ist der Zugang zum Internet immer wichtiger, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Die Veranstaltungsreihe „GEW & Equality – Talktime“ des Arbeitsbereichs Frauenpolitik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lädt jeden dritten Mittwoch im Monat zur Diskussion über aktuelle Themen der Frauen-, Gleichstellungs- und Seniorenpolitik ein. Am 21. April 2021 geht es darum, wie eine selbstbestimmte digitale Teilhabe Älterer gestaltet werden kann. Als Gesprächspartnerin dabei ist Dr. Regina Görner, stellvertretende Vorsitzende der BAGSO. www.gew.de
 
03.05. - 04.05.2021, live aus Köln
14. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik
Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern, für Bau und Heimat lädt, ge­mein­sam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deut­schen Städtetag und dem Deut­schen Städte- und Gemeindebund, zum 14. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik am 03. und 04. Mai 2021 ein. Der 14. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wird die­ses Jahr on­line stattfinden und live aus Köln präsentiert. Auch in diesem Jahr wer­den auf dem Bundeskongress aktuelle Ansätze und Stra­te­gien der Stadtentwicklungspolitik diskutiert und so Ideen für ei­ne ge­mein­same nachhaltige und integrierte Ent­wick­lung von städtischen und ländlichen Räumen auf nationaler und europäischer Ebe­ne vorangetrieben. Schwer­punkt des diesjährigen Bundeskongresses wird das fünfzigjährige Ju­bi­lä­um der Städtebauförderung sein. www.nsp-kongress.de
 
19.05.2021, Online-Veranstaltung
KIKS UP Online-Fachtagung „Prävention vor, während und nach Corona"
KIKS UP ist ein mehrfach ausgezeichnetes Präventionsprogramm. Es vereint die Bereiche psychosoziale Gesundheit, Bewegungsförderung und Ernährungsbildung und Genussschulung in einem Programm. Thematisch beschäftigt sich die KIKS UP Online-Fachtagung mit folgenden Leitfragen: Welchen Schaden richten Covid-19 und die Schulschließungen kurz- und langfristig bei Kindern und Jugendlichen an? Gehen Präventionsbemühungen in der Schule durch Covid-19 verloren? Welche Präventionsangebote werden zukünftig von Bedeutung sein? Was kann getan werden, um die Folgen abzuschwächen und um gestärkt aus der Krise zu kommen? Freuen Sie sich auf die Vorträge der Referenten Prof. Dr. Raimund Geene und PD Dr. med. Thomas Ellrott und interessante Beiträge weiterer Gäste. www.kiksup.de
 
28.05. - 29.05.2021, Online-Veranstaltung
Sucht-Selbsthilfe Konferenz
Die DHS Sucht-Selbsthilfe Konferenz „Selbsthilfe dieses Mal digital“ findet vom 28. bis 29. Mai 2021 als Onlineveranstaltung statt. Live-Vorträge und Online-Workshops informieren über die Chancen und Heraus­forderungen der Digitalisierung in der Sucht-Selbsthilfe und sollen zum Austausch anregen. Thematisiert werden aktuelle Entwicklungen in der Sucht-Selbsthilfe: Nach anfänglichen Bedenken gegen­über zu viel Technisierung besteht inzwischen eine große Offenheit gegenüber den Möglichkeiten der Digitalisierung in der Sucht-Selbsthilfe. Dazu werden Best Practice Beispiele vorgestellt. www.dhs.de
 
18.06.2021, Online-Veranstaltung
10. Dresdner Kita-Symposium - Gesund und bedacht in stürmischen Zeiten
Im Frühjahr 2020 hat Corona uns alle unvorbereitet getroffen: Von jetzt auf gleich stand Deutschland still. Kein langer Vorlauf, keine Auswahl an Möglichkeiten, keine Szenarien in der Schublade. Corona-Virus, Lockdown und Wiedereröffnung der Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb haben in kürzester Zeit altbewährte Konzepte und Strukturen weggefegt. Wie sind Sie damit umgegangen? Was hat Sie überrascht, positiv wie negativ? Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrem Arbeitsumfeld gemacht, welche Erkenntnisse gewonnen? Was von dem, dass Sie gelernt und ausprobiert haben, wollen Sie sich bewahren? Mit diesen Fragen, Ihren persönlichen Erfahrungen, Anregungen zum Umgang mit unerwarteten Situationen und aktuellen Forschungsergebnissen zur pädagogischen Arbeit in Krisenzeiten werden wir uns beim 10. Dresdner Kita-Symposium beschäftigen. ww.dguv.de
 
 
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.
Wildunger Straße 6/6a
60487 Frankfurt
Tel +49 (0)69 713 76 78-0
Fax +49 (0)69 713 76 78-11
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