Pilotierung von Bewegungskoordinatoren in Modellregionen

Das Land Hessen startete zum 1. Juli 2020 im Rahmen des Landesprogramms „SPORTLAND HESSEN bewegt“ ein Pilotprojekt zur Einführung von Bewegungskoordinator*innen auf Ebene der Städte/Landkreise (Modellregionen). Einhellig hat sich herauskristallisiert, dass auf örtlicher Ebene (Landkreis/Stadt) eine zentrale Funktion/Person fehlt, die Bedarfe in der Region analysiert, Maßnahmen koordiniert und die zahlreichen bestehenden Angebote zielgerichtet miteinander vernetzt.

Die Implementierung von Bewegungskoordinator*innen auf Ebene der Städte/Landkreise (Modellregionen) wird als zielführende und bedeutende strukturelle (aufbauorganisatorische) Maßnahme mit Blick auf einen qualitativen und quantitativen Ausbau von Bewegungs- und Gesundheitssportangeboten in Hessen erachtet. Die Einrichtung von Bewegungskoordinator*innen zielt darauf ab, eine nachhaltige Organisationsstruktur - u. a. auch gemeinsam mit den vorhandenen regionalen Strukturen des organisierten Sports (Sportkreise) - für das Themenfeld Bewegungs- und Gesundheitsförderung zu schaffen, die die jeweiligen regionalen Bedürfnisse berücksichtigen.

Eine Analyse bereits nebeneinander bestehender Bewegungsangebote kann Verknüpfungspotentiale und entsprechende Synergieeffekte offenlegen. Darüber hinaus ermöglicht die Förderung von Bewegungskoordinatoren eine effizientere Einführung von themen- und institutionsübergreifenden abgestimmten Maßnahmen, die wiederum die Menschen in der Region zu mehr sportlichen Aktivitäten bewegen und in diesem Zuge gesundheitsfördernde Effekte erzielen. Schließlich wird hierdurch auch eine Bündelung von Kompetenzen auf dem Gebiet der Bewegungsförderung auf örtlicher Ebene erreicht.  

Im Folgenden finden Sie einen Überblick der Modellregionen:

Marburg-Biedenkopf

Kreis Offenbach

Kreis Fulda