Hessischer Gesundheitspreis

Der Hessische Gesundheitspreis ehrt Projekte, die die Gesundheit der hessischen Bevölkerung fördern und unterstützen. Mit der Würdigung und Vorstellung beispielhafter Projekte, soll zu einer qualitätsorientierten Weiterentwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung in Hessen beigetragen werden. Die Preisträgerprojekte werden im Rahmen einer Verleihung im Hessischen Landtag geehrt, die in Zusammenarbeit des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. organisiert wird.

Wichtige Information:

2020 wird der Hessische Gesundheitspreis coronabedingt nicht verliehen. Eine Bewerbung ist aus diesem Grund nicht möglich. Über zukünftige Entwicklungen informieren wir Sie hier oder in unserem kostenlosen Newsletter. 

Für den Newsletter könnnen Sie sich unter https://www.hage.de/service/newsletter/ anmelden.


Wer kann sich bewerben?

Alle hessischen Vereine, Verbände, Firmen, Gesundheitsämter, Krankenkassen, Kindergärten, Schulen, Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren sowie Kommunen und Stadtteile.

Projekte aus dem Vorjahr können erneut eingereicht werden. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Projekte, die bereits mit dem Hessischen Gesundheitspreis ausgezeichnet wurden und reine Forschungsprojekte. Die Entscheidung über die Erfüllung der Teilnahmebedingungen fällt die Jury.

Teilnahmekriterien für Projekte

Teilnahmeberechtigt sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die ihr Projekt bis zum Bewerbungsschluss online eingereicht haben und folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt wurde in der Praxis erprobt.
  • Die Umsetzung erfolgte in Hessen.
  • Das Projekt läuft noch oder liegt nicht länger als 12 Monate zurück.
  • Das Projekt hat Vorbildcharakter d.h. es eignet sich für eine landesweite Umsetzung.

Welche Kategorien werden ausgezeichnet?

Im Fokus des Hessischen Gesundheitspreises stehen die Gesundheitsförderung und Prävention in allen Lebensphasen und Lebenswelten. Es wird jeweils ein Preis in den Kategorien "Gesund Aufwachsen", Gesund Bleiben" und "Gesund Altern" verliehen.


Bewerbung

Die Bewerbung für den Gesundheitspreis erfolgt jährlich innerhalb einer bestimmten Frist. Innerhalb dieser Frist können Interessierte ihre Bewerbung über ein standardisiertes Online-Verfahren einreichen.

Grundsätzliches zum Bewerbungsverfahren:

Um mit der Bewerbung beginnen zu können, müssen Sie sich zunächst im HAGE-Portal, oben rechts auf der Webseite oder unter nachfolgendem Link, registrieren. Dies können Sie unabhängig der Bewerbungsfrist ganzjährig tun.

Registrierung im HAGE-Portal

Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, können Sie mit Ihrem Zugang ein oder mehrere Projekte anlegen. Nach der Bearbeitung jeder Frage können Sie Ihre Projektdaten speichern. Mit Ihren Zugangsdaten können Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder anmelden, weiterarbeiten und Modifikationen vornehmen.

Änderungen sind erst dann nicht mehr möglich, wenn Sie das Projekt nach dem Speichern abgeschickt haben. Bitte reichen Sie Ihr Projekt nur innerhalb der Bewerbungsfrist ein. Informationen zur Bewerbungsfrist erhalten Sie rechtzeitig über unsere Homepage und den HAGE-Newsletter.

Förderpreis

Im Rahmen der Preisverleihung erhält jedes ausgezeichnete Projekt einen einmaligen Förderpreis von 2.000 Euro sowie eine Urkunde.

Jury

Die Bewertung Ihrer Projekte wird von einer unabhängigen Jury vorgenommen. Diese bewertet die eingereichten Vorschläge im Hinblick auf die Qualität der konzeptionellen Umsetzung für die Gesundheitsförderung, die gesellschaftliche Relevanz, die Praxistauglichkeit und die Übertragbarkeit. Hintergrund sind die Qualitätskriterien der Gesundheitsförderung . Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

In 2019 setzt sich die Jury aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Volker Beck, Fachbereich Soziale Arbeit, Hochschule Darmstadt
  • Dr. med. Harald Herholz, Kassenärztliche Vereinigung Hessen
  • Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller, Fachbereich Oecotrophologie Hochschule Fulda, Sektion Hessen – Deutsche Gesellschaft für Ernährung
  • Jürgen Krahn, Landesverband Hessen der Ärzte und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V., Gesundheitsamt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Wolfgang Schmidt-Rosengarten, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
  • Dieter Schulenberg, HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung


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